Kapitel 1:

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Juna's pov.:
(Englisch ausgesprochen)

Es ist Montag Abend und ich merke den kühlen Wind in meinem Nacken. Es ist so schön, in dieser Sommerhitze eine Abkühlung zu bekommen.

Ich laufe die bereits dunklen Straßen meiner kleinen Stadt entlang. Ich wohne in einer leicht übersehbaren Stadt, am rande eines großen Waldes. Der Wald hat auch einen Namen, von irgendeinem früheren Bewohner dieser Stadt bekommen.

Keiner weiß wer es war, aber diese Person nannte den Wald Lou. Ich denke er hat den Namen gewählt um den Wald nicht so Angsteinflößend wirken zu lassen. Aber jeder weiß, dass in diesem Wald schon viele Menschen verschwunden sind, und daher sehr Gefährlich ist.

Keiner weiß was hinter den dicht stehenden Bäumen lauert. Es gibt die Verschiedensten Theorien, aber um ehrlich zu sein: Die sind doch alle Quatsch.

Es ist ein riesen Wald, und ehe man sich versieht, hat man sich verirrt und findet nicht mehr raus.

Ich mag es Nachts raus zu gehen. Es ist so schön ruhig und man kann in die Sterne blicken. Ich Liebe sie.

Doch heute stört mich etwas. Es sind nicht die immer mehr werdenen Wolken, die vor den Sternen treten. Ich habe so ein komisches Gefühl..

Your life is going to change my love.

Die Worte der Wahrsagerin kommen mir in den Sinn. Ich war mit meinen Freunden am Wochende auf der Kirmes, und wir sind aus Spaß zu einer sogenannten "Madame Balogh" gegangen.

Sie lies das angeblich aus meiner Aura oder so. Ich glaube normalerweise nicht an sowas, doch diesesmal mach ich mir echt Sorgen, weil ich da auch dieses Gefühl habe, das bald etwas auf mich zukommen wird.

Ich muss zugeben, ich bin seit dem sehr betrübt und denke viel nach.

Ich komme an meiner Haustür an, und wollte sie gerade aufschließen, als mir schon jemand zuvor gekommen ist. Meine Mutter. Die steht vor mir und guckt mich missachtend an.

„Willst du nicht reinkommen? Es kommen dir schon diese ganzen Insekten zuvor." sagt sie genervt und rollt mit ihren schwarz geschminkten Augen.

Okey. Einfach durchatmen und es dabei belassen. Ein Tipp meines Terapeuten von dem ich auch gerade komme.

Ich trete ein und ziehe hastig meine Schuhe aus. Ich gehe den kleinen Flur entlang und wollte gerade in mein Zimmer treten, als meine Mutter nochmal das Wort ergreift.

„Wie war es heute mein Schatz? Hast du endlich neue Pillen gegen deine Stimmungen bekommen? Weil langsam halt ich es nicht mehr mit dir aus!"

Wer hält es mit wem nicht mehr aus!

Mutter ist nicht oft zuhause, aber wenn doch, dann meistens mit einem neuen Liebhaber.

Ich halte ihr kurz die kleine rote Dose vor die Augen und trete dann wortlos in mein Zimmer. Ich lasse mich auf das kleine klaprige Bett fallen. Ich bin ziemlich erschöpft. Plötzlich klingelt mein Handywecker und ich schrecke auf.

Ich greife zu meinem Handy und stelle ihn aus. Ich nehme eine von den neuen Tabletten die mir mein Terapeut gegeben hatte und die Pille. Dann ziehe ich mir meinem Einhorn Pijama an und mache noch ein süßes Bild von mir. Ich liebe diesen Pijama einfach zu sehr.

Ich poste es auf Instagram und lege dann mein Handy weg. Eigentlich sollte ich schlafen, immerhin muss ich morgen früh für die Schule aufstehen. Jedoch bin ich hellwach. Es ist schwierig zu erklären.

Mein Körper ist sehr schlapp und müde, ich fühle mich als würde ich bald in Ohmacht fallen vor schlafmangel. Jedoch hält mich irgendwas von ab, mein Verstand und meine Gedanken wahrscheinlich.

Ich stehe gerade auf, um vor die Tür zu treten um nochmal den, auf mich beruhigenden Himmel, zu betrachten, als ich von hinter der Tür eine Männliche stimme höre. Wer ist das?

Er scheint nicht sehr alt zu sein, ich drücke leise meine Türklinke herunter und spicke durch den kleinen Spalt meiner Tür. Der Typ ist ja nicht älter als 30!

Ich sehe wie meine Mutter leise mit ihm tuschelt. Er sieht ekelhaft aus. Dieses Perverse Grinsen auf seinem Gesicht macht ihn noch unsympathischer als er eh schon aussieht. Dann gucken beide plötzlich in meine Richtung und ich knalle schnell meine Tür zu.

Argh..

Es macht mich echt wütend mit wem meine Mutter alles ins Bett steigt. Von Säufer bis zu jemanden der ende 20 ist. Lustig ist, dass auch mal jemand hier war, der gewartet hat bis meine Mutter eingeschlafen war und sich dann an mir zu vergreifen. Und da hab ich dann mal meine Wut rausgelassen. Der Typ hat echt gelitten und seinen Kronjuwelen ging es auch nicht so gut. Meine Mutter ist dann aufgewacht, und hat mich dann prompt zum Terapeuten und zur einer Agressionsbewältigung geschickt.

Das war vor 2 Jahren. Ich gehe noch immer zu beiden hin, da ich denke das mir der Terapeut echt hilft. Ich hatte dazu auch schon immer ein kleines Agressionsproblem, und die Agressionsbewältigung hilft mir bei Kontrolle und Selbstdisziplin. Außerdem ist dort ein echt schnuggliger Mann, mit dem ich gerne Flirte.

Während ich so über meine Fortschritte denke, werd ich langsam Müde. Ich stoß mich von der Tür ab, an der ich bis gerade angelehnt war und lege mich ins Bett.

Langsam aber sicher düse ich endlich in einen eher merkwürdigen Traum ein.



Ich stehe in mitten eines Waldes. Von allen Seiten höre ich Äste von den Bäumen fallen und rascheln der Blätter.

Ich sehe mich um, doch das einzige was zu betrachten ist, sind Bäume und Gebüsche. Ich merke wie mich eine plötzlich starke Panik einnimmt. Ich schaue nach Oben, um in die beruhigenden Sterne zu gucken, doch die Bäume stehen so dicht aneinander, dass ich nichts vom Himmel zu Gesicht bekomme. Es könnte sogar Tag sein.

Meine Atmung wird schneller und ich drohe zu Überwentilieren. Ich bin in DEM Wald! Hier verirrt man sich so schnell, ich finde hier bestimmt nicht mehr raus!

Meine Panik steigt immer mehr, ich schließe meine Augen und versuche meine Atmung unter Kontrolle zu bekommen. Als mir das aber nochimmer nicht gelingt, öffne ich meine Augen wieder, doch etwas steht plötzlich direkt vor mir und ich erschrecke.



Panisch öffne ich meine Augen und gucke mich erst einmal orientierungslos um. Ich bin in meinem Zimmer.

„Es war nur ein Traum." , stelle ich fest.

Ich schalte meinen Wecker aus, der bis gerade geschellt hat und nehme mir direkt eine Tablette aus meiner roten Dose.

Während ich sie mit Wasser schlucke, frage ich mich eins: wer war der Mann in meinem Traum, der kurz bevor ich aufgewacht war, so plötzlich vor mir stande?

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Hey Leute, das hier ist meine erste Geschichte, ich hoffe sie gefällt jemanden

Falls jemand Tipps für mich hat, schreib mir gerne :)

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⏰ Last updated: Sep 27, 2020 ⏰

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