Das Licht der Sonne schien durch kleine Ritzen im Stein der Gebäude und hüllte die kleine Stadt, welche mitten auf dem Mond stand, in weiches Licht.
In der Stadt herrschte reges Treiben und Kinder rannten lachend durch die Straßen. Es war ein sehr friedvoller Ort und es lag eine glückliche Atmosphäre in der Luft.
Alles schien gut, bis ein lauter Knall die Bewohner der Stadt erschreckte und den Mondboden erschüttern ließ.
Alle Bewohner sahen in die Luft und beobachteten ein schwarzes Objekt, welches ein paar Meter über der Stadt flog und welches mit einem sehr lauten Knall auf dem Boden landete.
Ein paar der Bewohner der Stadt liefen dem Objekt entgegen. Das Objekt fing an zu rauchen und dann öffnete es eine Klappe auf der Oberseite. Sobald sich die Klappe geöffnet hatte, sprangen pechschwarze Männer heraus. Die Männer trugen komplett schwarze Kleidung und hatten pechschwarze Haare und Haut. Zusätzlich trugen sie schwarze, lange Gewehre, welche sie auf den Boden gerichtet hatten.
Die Mond Bewohner liefen zu ihnen und grüßten sie, die pechschwarzen Männer jedoch, grüßten nicht zurück. Sie hoben ihre Waffen und schossen auf die Bewohner des Mondes.
Sobald die Leute in der Stadt die Schüsse hörten, schauten sie sich verwirrt um. Sie bemerkten erst viel zu spät, dass die Besucher ihres Planeten nicht für Frieden hier waren.
Die pechschwarzen Männer drangen in die Stadt ein und schossen auf alles, was sich bewegte. Sie arbeiteten sich unermüdlich vor und schossen vor allem auf die jüngeren Bewohner des Mondes. Bei jedem Bewohner, welchen die pechschwarzen Männer erschossen, glühten ihre Augen rot auf und mit jedem weiteren Mond Bewohner glühten ihre Augen immer roter.
Einer der pechschwarzen Männer, welcher glühend Blutrote Augen hatte, schrie etwas in einer anderen Sprache und die pechschwarzen Männer teilten sich auf.
Die Menschen, die in der Stadt gefangen waren, hatten keine Chance und wurden von den pechschwarzen Männern erschossen als wären sie Parasiten. Man sah wie die Bewohner versuchten ihre Kinder zu beschützen, es aber nicht schafften und zusammen mit ihnen fielen. Ein junges Mädchen rannte ebenfalls durch die Straßen, doch überall waren die pechschwarzen Männer, welche auf sie zu warten schienen. Das Mädchen rannte immer weiter und wich den Kugeln aus, bis sie vor Schmerz aufschrie und sich den Arm hielt, aus welchem metallisch blaues Blut rannte. Die Pechschwarzen Männer nutzten diese Möglichkeit und umzingelten das Mädchen. Sie kamen immer näher, doch die Bewohner des Mondes begannen mit den Männern zu kämpfen, sobald sie sahen, dass das Mädchen mit dem silbernen Blut verletzt war. Sobald die Männer das sonderbare Blut des Mädchens bemerkten, begannen sie aggressiv auf die Bewohner zu schießen, welche sich in den Weg stellten.
Die Bewohner schrien dem Mädchen etwas zu, welches daraufhin um die Ecke bog und durch die Stadt rannte, bis sie eine dunkle Ecke fand, in der sie sich fallen ließ.
Sie hörte die Leute schreien und hörte, wie die schwarzen Männer nach ihr suchten. Die Schreie der Sterbenden hallten durch die gestorbene Stadt. Das Mädchen drückt ihre Hände auf ihre Ohren, um die Schreie auszublenden.
Als sie jedoch die Stimme eines jungen Mannes schreien hört, nimmt sie die Hände von den Ohren und sah sich erschrocken um. Sobald der Mann jedoch noch einmal schrie, drückte sie ihre Hände noch fester als zuvor auf ihre Ohren, um die Schreie des Mannes auszublenden, doch es bringt nichts. Voller Angst fängt sie selbst voller Schmerz und Angst an zu schreien.
Sie wünscht sich nichts anderes als irgendwo anders zu sein und stellt sich einen sicheren und friedlichen Ort vor.
Sobald ihr Schrei ihre Lippen verlässt, fängt ihr Körper an blau zu schimmern, und mit jeder Sekunde, in welcher sie schreit, leuchtet er immer heller, bis die Wand hinter ihr nachgibt und sie hindurch fällt und damit die pechschwarzen Männer und die Schreie hinter sich lässt.
Sobald das silberhaarige Mädchen durch die Wand gefallen war, öffnete sie die Augen, da plötzlich all die markerschütternden Schreie verschwunden waren. Verwirrt sah sie sich um, da sie noch nie so viele Farben an einem Ort gesehen hatte. Alles um sie herum war in verschiedenen grün Tönen und der Boden unter ihr war weicher als jeder Boden, den sie jemals gefühlt hatte.
Langsam stand sie auf und sah sich um. Um sie herum waren hunderte von Bäumen, welche sie zu erdrücken schienen und alles Licht einzusaugen schienen. Sie erinnerte sich wage an ein Buch, welches ihre Eltern ihr immer vorgelesen hatten. Das Buch handelte um ein Mädchen, welches vom Mond auf die Erde kam und all die Sitten und Eigenschaften der Menschen lernte. Das Buch hatte die Erde genauso beschrieben, wie dieser Ort um sie herum aussah.
Doch wie war das möglich?
Sie lief ein paar Schritte und lächelte dabei, da der Boden unter ihren nackten Füssen sich anfühlte, als würde sie durch das Weltall laufen. Sie lief ziemlich lange, auf der Suche nach jemandem der ihr sagen könnte, wo sie war und wie sie hier hergelangt war, doch niemand schien sich an diesem Ort aufzuhalten.
Mit jedem Schritt wurde sie schwächer und ihr Arm schmerzte immer mehr, doch sie wollte nicht aufgeben. Sie wollte herausfinden wo sie war, und warum sie hier war.
Nachdem sie eine weitere Weile gelaufen war, war sie kurz davor aufzugeben, da die Erschöpfung zu viel wurde. Dann nahm sie aber eine andere Farbe zwischen dem nie zu enden Grün war. Sie sah einen roten Fleck auf welchen sie, ohne nachzudenken, zusteuerte. Sobald sie näherkam, bemerkte sie, dass der rote Fleck ein Gebäude war.
Sie lief noch schneller, in der Hoffnung jemanden im Haus anzutreffen, und sobald sie vor der Tür stand, klopfte sie genau dreimal, so wie ihre Eltern es ihr beigebracht hatten.
Stille.
Sie wartete eine Weile, doch es passierte nichts. Kurz bevor sie sich dann gerade umdrehen wollte, da niemand in dem Haus zu wohnen schien, öffnete sich die Tür und eine junge Frau mit schwarzen Haaren und grünen Augen sah sie erwartungsvoll an, doch sobald sie das Mädchen näher beobachtete, wechselte ihr Blick ins Fassungslose und sie rannte wieder hinein. Das silberhaarige Mädchen hörte wie die Frau etwas in einer merkwürdigen Sprache rief, doch dann verließen ihre Kräfte sie und um sie herum wurde alles schwarz
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Moon Rose - Die Tochter des Mondes
FantasyMoon tauchte vor 12 Jahren einfach spurlos in einem Wald in Island auf, ihr Körper voller Blut und ihr Arm mit einer Schusswunde geziert. Niemand weiss, was mit dem 3 jährigen Mädchen passiert ist, was eine seltsame Sprache spricht, welche noch nie...
