Kapitel 1

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Ich starrte entsetzt auf den Brief, der genau vor mir lag.
Wie konnte das nur passieren?! Warum musste ich mich auch so sehr ablenken lassen?! Warum konnte ich mich nicht gegen Asano wehren?! Warum haben alle anderen ein leichtes Leben aber nur ich nicht...das Leben ist so unfair! Einfach nur unfair!
Als ich hörte wie meine Mutter gerade nach Hause kommt, wurde mein Gesicht kreide bleich. Ich wusste sofort das sie mich umbringen würde, wenn sie hörte, dass ich von der 3-B in die E-Klasse versetzt werde. Neben bei hab ich viel mit meinen Freunden unternommen und zu Hause in mein kleines Zimmer nachts gezockt, da ich dachte es wäre wie ein Zufluchtsort wo mich keiner verurteilen konnte.
Das lernen wurde daher sehr vernachlässigt, sodass es bei mir hieß das ich ein Brief bekomme. In diesen Moment hatte ich Angst, meine Mutter war durch mein Erfolg so stolz auf mich gewesen, dass sie jeden ihrer Mitarbeiter erzählte, wie stolz sie auf ihre Tochter sei und mit welch ein Guten Zeugnis ich nach Hause komme und jeden zeigen kann, das ich nicht zu schlagen bin. Doch, leider konnte ich ihr Gewissen nicht mehr befriedigen. Als sie geradewegs in die Küche kommt, lächelt sie mich herzlich an und begrüßte mich mit einem Kuss auf die Stirn. Sie fragte mich, wie es heute in der Oberstufe war und wie gut ich mich mit dem Sohn des Schulleiters verstehe, doch ich sagte nichts und sah einfach nur auf dem Brief. Aus ihrem grinsenden und fröhlichen Blick, wurde ein bleiches und enttäuschendes. Sie nahm dem Brief und laß in von Anfang an laut vor und musste bei jedem Satz, der ihre Enttäuschung wieder Spiegelte, lachen. Am Ende zerrieß sie diesen und schaute mich wütend an. Ich bekam langsam Angst und wusste gleich was als nächstes kommt! Keine Sekunde später schlug sie mich nieder und tratt mich so oft, bis ich Blut spuckte und mit keuchen begann. Meine Lunge füllte sich mich Blut und meine Augen hörten nicht auf zu weinen. Ich konnte sie nicht mehr beruhigen, sondern musste gezwungener weise warten bis sie ihre ganze wut an mir raus gelassen hat. Das ging schon als ich 7 Jahre alt war. Mein Vater kam selten nach Hause und betrinkte sich meist in einer Gasse mit einer anderen Frau. Alkohol machte ihn immer agressiver als er eigentlich war und schlug meine Mutter jedes mal, wenn sie sich ihm wieder setzte. Eines Tages war er verschwunden und meine Mutter ging es noch schlechter. Womöglich dachte sie, das dieser Mann ihre letzte Hoffnung war um noch ein schönes Leben zu haben. Aber da hatte sie sich geirrt. Ihr blick wurde Eiskalt. Gegenüber mir zeigte sie keine Liebe mehr oder etwas was mir zeigte, das ich nicht alleine war. Doch..ich war alleine, selbst jetzt mit 16 Jahren. Freunde hatte ich in meiner Klasse nie, nur Gute Noten machten das was ich war. Meine Mutter gab natürlich mir die Schuld das mein Vater uns verlassen hat und begann mich jedes mal nieder zu schlagen wenn ich sie nicht Glücklich machen konnte.
>>MORGEN ALSO...MORGEN ALSO GEHST DU ZU DIESER ERBÄRMLICHEN SCHULE?!<< sie macht eine kurze Pause und sah mich dann wie ein Psycho an.
>>WAS HAB ICH NUR FALSCH GEMACHT?! WEIß DU ÜBERHAUPT WAS ICH ALLES ERTRAGEN MUSSTE?! ICH HABE ALLES FÜR DICH GETAN, ICH HABE DIR EIN LEBEN GESCHENKT!!! ICH HABE DICH AUFGEZOGEN UND DAS GELD ERGATTERT DAMIT DU AUF EINE VERNÜNFTIGE SCHULE KOMNST!!! UND JETZT KOMMST DU MIR SOOO
WEIßT DU WASS?!?! ICH HASSE DICH, ICH BEREUE DEINE GEBURT JEDEN EINZELNEN TAG. ICH SAH WAS TOLLES IN DIR ALS KIND, DOCH WAS TUST DU?! MIR JEDES MAL IN DEN ARSCH TRETEN!!!<<
Ich weiß...ich weiß...ich finde mich doch auch nicht toll! Ich bin doch auch jeden Tag enttäuscht und wünsch mir den tollsten Tod auf Erden damit es dir besser geht. Doch ich habe Angst! Bitte versteck mich doch Mutter...ich habe niemanden außer dich...ich weiß das ich fehler gemacht habe...aber ich wünsche mir doch nur das du merkst das es mir schlecht geht und mich eines Tages doch liebst. Aber ihr das zu sagen bringt einfach nichts.

《Nagisa x Oc》Donde viven las historias. Descúbrelo ahora