Langsam rutsche ich die Fliesen des Badezimmers runter. Es fühlt sich kalt und kratzig an. mein Gesicht ist Tränen verhüllt, ich kann kaum noch klar sehen. Ich will mir mit meiner Hand über meine Augen wischen doch brachte nur noch mehr Blut in mein Gesicht. Ich versuche auf zu schauen, in den Spiegel, doch mir fehlt die Kraft. Ich sinke zusammen und raufe mir die Haare..
Es riecht nach Eisen und Salz. Ich kann nicht mehr ich bin endgültig am Ende, am Ende mit meinen Nerven, mit meinen Gefühlen und meinem Leben. Ich sehe langsam wieder mehr. Ich sehe das Blut aus meinem Handgelenk tropfen und ich spüre es. Rot und warm tropft es auf den Boden. Doch anstatt ich schreie vor Schmerz spüre ich nichts , einfach nichts. Ich trommele vor Verzweiflung mit den Händen auf den Boden uns schlage meinen Kopf auf meine Knie. Ich greife nach der Flasche neben mir. Ich reiße den Deckel ab und trinke. Der Alkohol brennt in meiner Kehle. Scharf und doch süßlich. Ein beruhigendes Gefühl.
Ich sehe hinab auf meine Arme ich sehe die vielen Narben und Blutergüsse. Und ein Schnitt ein riesen Schnitt.
Ich nehme das Messer wieder in die Hand. Ich kann nicht mehr es geht nicht mehr. Mir fehlt die Luft zu atmen. Ich beginne nach Luft zu schnappen. Es geht nicht ich bekomme einfach keine Luft mehr, doch es ist kein schlimmes Gefühl, ganz im Gegenteil es tut gut. Ich spüre wie es sich anfühlt zu sterben. Ich lächele. Mein einziger Wunsch geht endlich in Erfüllung.
Noch ein letztes mal streiche ich über die narben meines Körpers.
Nun sitze ich hier im Badezimmer kurz vor dem Tod.
Ich nehme das Messer. Ich spüre noch die letzten Sekunden meines Herzschlags und ich schneide. Ich spüre den Schmerz, verlockend, nahezu schön. Immer tiefer. Mein atem stockt. Das metallene Gefühl in meiner Hand kühlt, ich spüre nichts mehr außer das warme blut das über mich hinab fließt.
Ich lächele.