Kapitel 1

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"Lu? Kommst du bitte mal?!?"
Ich verdrehte die Augen und rannte dir Treppe runter. Meine Mutter stand im Gang. Was war jetzt schon wieder los.
"Es tut mir leid, aber du musst für ein Jahr zu deinem Vater nach Amerika!"
"WAS?"
Kreischte ich.
"NEIN!"
Ich brach in Tränen aus und rannte wieder nach oben.
"Lu bitte. Komm wieder."
Ich hasste meinen Vater. Ich hasste ihn dafür das er mich und meine Mutter verlassen hatte bevor ich überhaupt geboren wurde. (Um genauer zu sein einen Monat.) Ich riss meine Zimmertüre auf und starrte meine Mutter böse an.
"Willst du mich los werden bloß weil du jetzt schon wieder einen neuen hast?"
Fauchte ich.
"Dad hat doch seine Sekretärin/Assistentin da kann er mich genau so wenig brauchen wie du!"
Warscheinlich schrie ich so laut das mich die Nachbarn hören konnten, aber das war mir egal. Ganz im Gegenteil ich schrie noch lauter.
"Ich hasse Amerika. Ich hasse Dad und jetzt hasse ich dich auch noch!"
"Lu bitte..."
"Nichts Lu bitte. Kannst du mich vielleicht auch mal nach meiner Meinung fragen bevor du irgendetwas ohne mich beschließt?"
Ich wartete gar nicht auf eine Antwort.
"Nein kannst du nicht, weil dir meine Meinung scheiß egal ist. Ich will nicht nach Amerika was will ich da? Ich hab keine Lust auf Dad und erst recht nicht auf diese Pepper!"
Mit diesen Worten knallte ich ihr die Türe vor der Nase zu.
Meine Mutter versuchte gar nicht erst etwas dagegen zu machen...

Ich saß auf dem Bett meiner besten Freundin Lilly und weinte. Sie hatte mich fest in den Arm genommen.
"Ich verspreche dir dich zu besuchen. Und die anderen kommen bestimmt auch." Mit die anderen meinte sie unsere Clique. Wir haben uns in der 6. Klasse zusammen geschlossen um gegen die Badboys unserer Schule zu rebellieren. Irgendwann wurden wir von den Außenstehenden nurnoch "Badgirls" genannt. Nun ja jetzt gibt es die "Badboys" und die "Badgirls". Naja gab, lange wird es die "Badgirls" nicht mehr geben... ich sah Lilly in die Augen. Ich würde sie vermissen. Ich weinte weiter...
"Was soll ich dann bloß ohne euch machen. Ich bin aufgeschmissen ohne euch."
"Du und aufgeschmissen. Du bist die aufgedrehteste von uns allen. Du bist doch nicht aufgeschmissen wir sind das ohne dich!!!"
Ich versuchte zu lächeln. Meistens schaffte Lilly es mich aufzumuntern, aber heute nicht. Seufzend stand ich von ihrem Bett auf und ging zum Kleiderschrank. Zögernd nahm ich mir ein Paar ihrer Sachen.
"Kannst dir ruhig was nehmen hab eh genug. Außerdem hast du dann eine Errinnerung an uns und vor allem an mich."
Ich rang mir ein Lächeln ab.
Wie konnte sie nur so positiv bleiben, aber das war typisch Lilly sie war schon immer sehr Optimistisch gewesen und manchmal nervte das auch ein bisschen. Trotz allem war die meine allerbeste Freundin auf ewig. Da hatte sie keine Wahl.
"In Amerika gibt es bestimmt viele spannende Sachen wie..."
"...die Avengers, Hydra, noch mehr Superschurken und, und, und..."
Beendete ich ihren angefangenen Satz.
"Was denkst du weshalb ich nicht nach Amerika will, abgesehen davon das ich euch alle zurücklassen muss?"
"Deinem Vater?!"
"Auch, aber warum noch?"
Lilly zuckte mit den Schultern. Sie sah echt ratlos aus...
"Weil mein Vater sich eh nicht um mich kümmern wird und er sich die ganze Zeit nur mit seinem Anzug, den Avengers oder Pepper beschäftigen wird! Deshalb!!!"
Der letzte Satz war schon fast geschrien. Lilly war das entsetzten ins Gesicht geschrieben. Ich wurde nur selten laut. An sich war ich ein ziemlich emotionaler Mensch. Ich weinte schnell. Lachte aber auch viel.
Zurück zur Geschichte:
Ich stand also in Lillys Zimmer und schaute sie an (sie mich übrigens auch). Ich hatte das Gefühl gleich zusammenzubrechen.

Ich wollte einfach mal ein bisschen Fantasie von mir aufbrauchen. Und da ich schon lange mal eine Geschichte über die/eine Tochter von Ironman/Tony Stark schreibe wollte hab ich dies jetzt getan. Schreibt mir eure Meinung dazu gerne in die Kommentare...

Und auch ob ich weiterschreiben soll oder mal die Sichtweise ändern soll oder ob ich aufhören soll. Und ganz ganz wichtig: Ich freue mich über jede Art von Kritik (sie sollte halt konstruktiv sein (also hilfreich)) also Positiv und Negativ...

Liebe Grüßle Lotta

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⏰ Last updated: Aug 20, 2020 ⏰

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Die Tochter eines SuperheldsWhere stories live. Discover now