Du lebst richtig?
Genau jetzt lebst du doch.
Du atmest.
Du redest, sprichst, isst.
Du fühlst.
richtig?
Während du versuchst den Mond an dich zu ziehen damit du der Sonne nicht ähnelst, morgens daran denkst was dich heute bewegen wird.
Lebst du doch?
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Ich wollte es nicht, ich wollte es nie.
Hätte es was geändert?
Hätte es nicht.
Immerhin habe ich ja mein ganzes Leben noch vor mir
Ist es nicht bedrückend?
„könntest du das lassen?“
„was lassen?“
„na das.“
Das Blatt auf das ich vor ein paar Minuten noch in Gedanken versunken starrte, hatte ich mitlerweile bereits vollgekritzelt.
Es war eigentlich für einen Poetry Slam bestimmt, jedoch traf es das Schicksal anders.
„Hmn“
So war es schöner, anstatt man es mit bedeutungslosen Wörtern welche auf die Noten eines einzelnen basieren beschmutzt, zeichnet es jetzt etwas aus.
Meine Mundwinkel zogen sich nach oben.
Ich wollte immer eine Künstlerin sein, ich würde jedem zeigen was er nicht von alleine sieht und fühlen lassen was er nicht fühlen will.
Mein Kunstwerk wurde schließlich zerknüllt und landete in der Tonne.
Ist es nicht lustig wie schnell Dinge sich ändern?
Es waren zwei Blumen
Sie liebten sich
Jedes Jahr kamen sie sich näher, trafen sich wieder und blühten zsm auf, bis sie wieder zsm eingingen.
Jedoch blieb jedes Mal die Vorfreude auf das nächste Jahr, in denen sie wieder zusammen aufwachsen würden da.
Sie bräuchten keine Abwechslung, nichts neues, solange sie zusammen sein konnten störte es sie nicht.
In einem Jahr wuchs jedoch eine Blume des Paares näher als je zuvor an ihren Partner und konnte nicht verhindern das ihre Dornen einander trafen, somit konnten sie nur noch einzelnd eingingen und aufblühen, zusammen wachsen würde nur schmerzen mit sich bringen.
Und je näher sie sich jedes Jahr kamen umso mehr machten sie einander kapput.
