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Kapitel 1 - Wie alles begann

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EMA

Die Sonne glänzte an meinem 18. Geburtstag besonders schön. Ich war sehr aufgeregt auf dem Abend, den ich heute mit meiner besten Freundin Lucia verbringen werde. Lucia kenne ich seitdem ich 3 Jahre alt bin, ihre Wurzeln stammen aus Spanien deswegen ist sie braun und ein kleinwenig mollig. Ich im Gegenteil bin blond und sehr schlank.

Ich liebe es Tiere zu beobachten, am liebsten würde ich meinen ganzen Tag im Wald oder in den Bergen verbringen. Lucia hat eine Berghütte, die ihrer Oma gehörte. Dort geht sie hin, wenn sie ihre Ruhe haben will oder wenn wir gemeinsam feiern wollen, denn dort wohnt wirklich kein einziger Mensch.
Endlich war es soweit Lucia und ich wollten zum ersten Mal in einem Club reingehen. Wir haben uns dort sehr schnell angepasst und tanzten wie wild. Nach einige Tanzereien wollten die Jungs, die uns beobachteten, einen Drink für uns ausgeben und wir sagten nicht nein. Sie hießen Alex und Luca und waren Anfang 20. Lucia hatte ein ungutes Gefühl sie meinte, dass diese Burschen gefährlich sein könnten und wir am liebsten schnell verschwinden sollten. Ich war verärgert, denn es war mein 18. Geburtstag und ich wollte es einfach genießen. Nach ein paar Drinks später hat mich Lucia überredet, dass wir zu Hause weiter feiern sollten, doch Alex und Luca kamen uns nach. Mit einer Eile stiegen wir sofort ins Auto ein und Lucia fuhr zu ihr nach Hause. Da endete die wundervolle Nacht.
Am nächsten Morgen bereitete ich mich für die Schule vor. Ich wählte die schönsten Klamotten aus meinem Kleiderschrank aus, ich versuchte immer eine perfekte Schülerin zu sein und das schaffte ich auch. In der Schule kannte mich jeder, weil ich schon sehr vielen Nachhilfe gegeben habe. Aber Lucia ist eher schlechter in der Schule, vielleicht liegt es daran, dass sie gemobbt wird.

In der Schule angelangt hörte ich die Kichereien und leisere Lästereien über Lucia. Ich beschütze sie natürlich, doch mir hört sowieso keiner zu. Egal wie sehr ich mich anstrenge das perfekte Mädchen zu sein habe ich trotzdem viele Familienprobleme meine Eltern möchten sich scheiden lassen und streiten jeden Tag. Es gibt kein Tag, an dem ich nicht weine.
Als wir 5 Jahre alt waren schenkte mir Lucia ein Teddy, mit dem ich noch immer schlafe, er heißt Toby und bringt mir immer Glück. Deswegen nehme ich es überall mit sogar zur Schule, es ist mir egal was die anderen über Toby sagen.

Der Tag verging schnell ich hatte um 17 Uhr aus, aber es war noch sehr hell, da es Sommer war. Ich hörte ein Murmeln hinter mir, als ich mich umdrehte sah ich Luca, einer der betrunkenen Jungs von gestern. Ich sah, dass sein Schatten immer näherkam. Die Schritte wurden immer lauter und langsam fing ich an zu laufen, vor meiner Haustüre blieb ich stehen, um meine Schlüssel zu finden doch sie waren verschwunden. Da kam auch schon Luca angerannt und ich fing an zu schreien. Er hielt mir mein Mund zu und beruhigte mich. Dann meinte er: „Du hast gestern deine Schlüssel im Club vergessen aber als wir sie dir geben wollten warst du schon weg. Ich wollte dich fragen ob ich was Falsches gemacht hab und wieso du Angst vor mir hast." Mein Gesicht wurde rot und ich war schockiert. Ich entschuldigte mich: „Es tut mir leid, Lucia hat mir gesagt, dass sie ein ungutes Gefühl habe, ich vertraue ihr. Das war der Grund warum ich an euch gezweifelt habe." Ich bat ihm einen Kaffee bei mir zu trinken, er freute sich. Nach diesem Tag haben wir uns sehr oft getroffen und viel geredet. Er war sehr humorvoll und machte immer wieder Späße, wir gingen auch gemeinsam ins Kino. Ich fühlte mich sehr wohl neben ihn, doch Lucia sagte mir immer wieder ich solle aufpassen, aber schon langsam dachte ich, dass sie eifersüchtig auf mich sei.
Luca ist mein Seelenverwandter, wir redeten über Dinge, die ich mit Lucia noch nie geredet habe. Nur er weiß über meine Familienprobleme. Doch Lucas Sorgen sind schlimmer als meine, er hat nicht einmal eine richtige Familie er wuchs bei vielen verschiedenen Pflegefamilien auf und weiß nicht wie eine richtige Familie ausschaut. Deswegen lade ich ihn mehrmals zu uns ein und meine Eltern behandeln ihn wie ihren eigenen Sohn.
Monate vergingen und ich verliebte mich in Luca, ich dachte er ist für mich der richtige. Als ich ihn über meine Gefühle ansprach sah er mich komisch an und sagte leise: „Ich weiß nicht wie ich dir das sagen soll, aber ich bin für eine Beziehung nicht bereit." Mich traf der Schlag. Es war ein schlimmes Gefühl, ich war enttäuscht. War ich nicht schön genug für ihn? Wo habe ich einen Fehler gemacht? Die Tränen flossen mir, ich war wie eingefroren und konnte mich nicht bewegen. Dann lief ich schnell weg, aber die Stimmen von Luca waren nicht zu überhören, er schreite ganz laut „Ema, warte auf mich".

Nachdem grausamen Moment wollte ich mit Lucia zu ihrer Berghütte. Ich wollte ganz weit weg von Menschen sein. Außer meiner besten Freundin, sie hatte Recht. Luca hatte mir mein Herz gebrochen, ich dachte er könnte das gleiche wie ich empfinden. Wie konnte ich nur so naiv sein dachte ich mir während der Fahrt. Endlich angelangt beschäftigten wir uns mit den unsinnigsten Sachen, um ihn vergessen zu können. Ich habe draußen den Rasen gemäht. Danach gingen wir nach draußen, beobachteten die Vögel und spazierten ein bisschen. Das tat gut für meine Seele.

Ich bin ein Mensch, der schnell vergisst und nicht häufig weint. Aber Lucia tröstete mich trotzdem. Wir machten uns in der Berghütte gemütlich, weil wir uns einen Horrorfilm ansahen. Währenddessen haben wir viele Süßigkeiten gegessen und uns gegenseitig gegruselt.

In der Nacht habe ich wie ein Baby geschlafen, hier in den Bergen zu schlafen ist herrlich, keine Menschen, keine Autos und keine kreischenden Kinder. Da ich zuerst aufgewacht bin habe ich das Frühstück vorbereitet. Dann weckte ich Lucia auf, sie sieht ganz süß und harmlos aus, wenn sie schläft.

Nachdem Frühstück sah ich auf meinem Handy: 67 Nachrichten und 10 verpasste Anrufe von Luca. Er schrieb, dass ich zu ihn kommen sollte und es sehr wichtig sei. Natürlich war ich sehr neugierig und Lucia fuhr mich zu ihm. Obwohl sie 19 Jahre alt ist kann sie sehr gut Autofahren sogar auf dem Hügel oder auf dem Berg.

Vor seiner Haustüre stieg ich aus, er war schon draußen und hat auf mich gewartet. Ich sah ihn mit einem enttäuschten Blick an, doch er umarmte mich ganz fest und sagte: „Ich habe lange nachgedacht und jetzt bin ich fest davon überzeugt, dass ich das gleiche empfinde wie du. Ich liebe dich." Das waren die schönsten 3 Wörter, die ich jemals gehört hatte. Vor Freude sah ich Lucia an und konnte kaum erwarten es ihr zu erzählen, doch sie schaute uns traurig an und eine Träne floss über ihre Wangen.

Den perfekten Mord gibt es nichtStories to obsess over. Discover now