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Okey Leute XD Da ich positives Feedback dafür bekommen hab eigene Geschichten zu schreiben, probier ich es mal XD Ich hab im Gefühl, dass das hier die erste und letzte traurige Geschichte ist, die ich selbst schreibe. Ihr müsst sie nicht lesen, ich bezweifel, dass sie gut wird. Aber hey! Probieren geht über studieren! :D Los geht's :)

Wie jedes Jahr ging ich mit meiner Tochter zur Untersuchung. Sie war 11 und wuchs langsam zu einer jungen Dame heran. Wir wurden hereingerufen und meine Tochter wurde untersucht. Nach vielen Tests wurde sie gebeten in einen anderen Raum mitzukommen - ohne mich. Ich runzelte die Stirn und ging ins Wartezimmer. Nach einer Dreiviertelstunde kam ein Arzt zu mir.

,,Mrs Mason?", fragte er.

Ich stand auf.

,,Ja?"

,,Bitte kommen Sie mit, wir haben Neuigkeiten für Sie."

Ängstlich folgte ich dem Arzt. Was war los? Was war mit meiner Tochter?

Wir betraten einen Raum.

,,Bitte setzen Sie sich!"

Ich tat wie mir befohlen.

,,Was ist denn..?"

,,Wir haben bei ihrer Tochter einen bösartigen Tumor festgestellt, Madam. Ihre Tochter hat Krebs. Es tut mir leid."

Ich hatte mich sicher verhört. Aber nein, die Worte hatte ich klar verstanden, es war kein Missverständniss. Tränen traten in meine Augen.

,,Und was können wir jetzt machen?"

,,Sie kann selbstverständlich mit nach Hause kommen. Wir werden vermutlich bald mit einer Chemotherapie beginnen. Sie wird Medikamente nehmen müssen.  Wahrscheinlich werden ihr dann bald die Haare ausgehen. Aber es gibt viele hübsche Perücken."

,,Und wo ist der Tumor?"

,,Im Brustbereich. Das ist leider umso gefährlicher, um ehrlich zu sein, da die meisten lebenswichtigen Organe sind."

,,Okey. Tschüss. Und äh.. Danke..", hauchte ich, stand auf und verschwand zügig aus dem Raum. Sobald ich meine Tochter sah, schloss ich sie weinend in die Arme.

Ab sofort ging ich regelmäßig mit ihr zur Chemotherapie und sie bekam ihre Medikamente. Ich versuchte stark zu sein - für sie. Sie selbst verkraftete es mit ihren 11 Jahren noch nicht so gut und hatte viele Fragen. Auf die wenigsten hatte ich eine Antwort.

Nach einigen Wochen wurden ihre Haare schon dünner, nach wenigen Monaten hatte sie eine Glatze. Als ich das sah schlug ich mir entsetzt die Hand vor den Mund. Was dieser Tumor doch aus ihr gemacht hatte.. Ich liebte sie deshalb aber nicht weniger, nein. Ich hatte sogar das Gefühl sie deswegen noch viel mehr zu lieben. Ich kaufte ihr einige Perücken. Aus der Schule nahm ich sie raus. Ich wollte nicht, dass sie doof angeguckt wurde.

Es war nicht mehr wie früher. Wir machten zwar noch viele Sachen, die wir früher auch gemacht hatten, aber das Gefühl dabei war einfach anders. Oft fragte ich mich, warum gerade sie so etwas haben musste. Könnte ich es nicht lieber haben? Warum meine Tochter? Sie ist doch noch so jung, sie hat ihr ganzes Leben vor sich. Gibt es nicht irgendwas, was ich für sie tun kann?

An ihrem 12. Geburtstag kam ich mit einem Frühstückstablett zu ihrem Zimmer. Ihrem 12. Geburtstag, den sie mit Krebs verbringen musste. Ich wollte ihr den Tag so schön wie möglich machen.

Ich stieß die Tür auf und sang ,,Happy Birthday". Doch nach ein paar Wörtern schon fing ich an zu schreien. Meine Tochter lag leblos auf dem Bett, ihre Lippen und Finger waren schon blau und ihr Brustkorb hebte s ich nicht mehr. Ich schrie unerbittert, ließ das Tablett fallen und rannte zu ihr. Ich nahm ihren leblosen Körper in den Arm und schrie weiter. Schnell rief ich den Krankenwagen. Doch als der Rettungsdienst da war, teilten sie mir mit, dass es zu spät war. Meine Tochter war tot.

Wie findet ihr es? :/ Ich finde es grausam. :D

Traurige GeschichtenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt