Kaum treffen wir zusammen,
da ist es schon geschehen,
da stehen wir in Flammen
und jeder kann es sehen.
-Frantz Wittkamp
Liz
Ich schloss die Augen und atmete tief durch.
Das leise ruckeln des Aufzugs lies mich ein wenig ruhiger werden, verscheuchte die Aufregung jedoch nicht ganz. Seufzend öffnete ich die Augen und blickte mich in dem großem Aufzugspiegel, skeptisch an.
Ich hatte meine braunen Haare zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden und ein paar einzelne Strähnen, an den Seiten herunter hängen lassen. Meine großen braunen Augen starrten mir nervös entgegen und ich zupfte unsicher an meiner weißen Bluse herum.
Ich war es nicht gewohnt, mich so schick anzuziehen, da ich in Sachen Mode, eher sportlich unterwegs war.
Deshalb war der elegante Bleistiftrock, der mir knapp bis zum Knie ging und die feine Seidenbluse, schon ein gewagter Schritt für mich. Wenigstens verhinderte die schwarze Strumpfhose, dass ich mich zu nackt fühlte.
Als mein Blick zu meinen Schuhen glitt, lächelte ich verschmitzt. Ich hatte die schwarzen Pumps heute Morgen schon in den Händen gehalten, mich jedoch kurzum, für meine schwarz-weißen Chucks entschieden. Ich verdrehte, genervt von mir selbst, die Augen.
„Verdammt Sam, man bekommt nur einmal die Gelegenheit, sich bei der BAU zu bewerben und du ziehst deine alten Turnschuhe an".
Entschlossen schüttelte ich den Kopf. Das Bewerbungsgespräch in allen Ehren, verkleiden wollte ich mich dann auch wieder nicht. Geschweige denn konnte ich auf diesen mörderischen 10 cm Absätzen laufen.
Deshalb war mir die Entscheidung, ob ich lieber sicher auf beiden Beinen und vollkommen ich selbst, oder aber der Länge nach in das Büro des Chefs stolpern und mich völlig blamieren würde, leicht gefallen.
Das laute „Pling", des Aufzugs riss mich aus meinen Gedanken. Raschelnd glitten die Aufzugtüren auf und machten den Blick auf ein geräumiges Großraumbüro frei. Mit einem letzten Blick in den Spiegel, strich ich mir eine verirrte Haarsträhne hinters Ohr, rückte meine Harry Potter Umhängetasche zurecht und trat unsicher nach draußen.
Sofort spürte ich die Blicke vieler Menschen auf mir, besonders einer kleinen Gruppe, die sich vor einem Laptop versammelt hatten, war ich wohl besonders ins Auge gesprungen.
Ich ging auf die zwei Blonden Frauen und ihre zwei männliche Begleiter zu. Einer von ihnen war groß und sehr dünn, der andere hatte eine dunkle Hautfarbe und war ziemlich durchtrainiert. Dave hatte mir bereits von seinen Kollegen erzählt und ich war mir sicher Agent Morgan und Dr. Reid vor mir zu haben.
Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf die Frauen. Sie waren wohl beide etwa in meinem Alter, hätten jedoch unterschiedlicher nicht sein können. Die größere von beiden war sehr hübsch und strahlte eine gewisse Ruhe und Freundlichkeit aus, die man nur selten erlebte. Die kleinere Frau war ein wenig rundlicher und trug ein sehr süßes, schreiend buntes und ausgefallenes Outfit. Das mussten wohl JJ und Garcia sein. Dave hatte mir schon vieles von ihnen erzählt.
Da der dunkelhäutige, augenscheinlich die meiste Autorität ausstrahlte ging ich direkt auf ihn zu und streckte ihm lächelnd meine Hand entgegen.
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Liebe lässt sich nicht Profilen!
RomanceDie junge ambitionierte Agentin Elisabeth Parker, auch Liz genannt, kommt aus der Terrorismusabwehr neu in das Ermittlerteam, der BAU. Bei ihrem Vorstellungsgespräch trifft sie zum ersten Mal auf ihren äußerst attraktiven Chef Aaron Hotchner. Nachde...
