Thirty ~ "Waiting Is Stupid"

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Ashs Grinsen war größer als meines, als er an den Anblick, der sich ihm heute Morgen geboten hatte, zurückdachte

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Ashs Grinsen war größer als meines, als er an den Anblick, der sich ihm heute Morgen geboten hatte, zurückdachte.

"Ihr habt gekuschelt...", strahlte er.

Ich versteckte meine aufgeplusterten Wangen und stellte den Topf auf den Herd. Meine Eltern waren nicht zu Hause und darum wagte ich es aus meinem Zimmer zu kommen.

Ich hatte Ashton wortwörtlich in den Magen geboxt, als meine Schwester auf uns zukam und er einfach weiterhin über Kay sprechen wollte.

Mit einem leisen Knurren zeigte ich ihm, dass er die Schnauze halten sollte und als Jade weg war, hatte er wieder losgelegt.

Er kam nicht wirklich darauf klar, dass Kay in meinem Bett gelegen hatte. Ich glaube sogar, dass er geschockter war, als ich es je sein konnte.

"Er hat mir gesagt, dass er mich mag", gab ich leise zu, als ich die Nudeln ins kochende Wasser schüttete und das Salz versorgte, da ich schon eine kleine Prise dazugegeben hatte.

Ashton spuckte fast sein Wasser aus und überwältigt schluckte er das, was noch in seinem Mund war, runter.

"Wo ist mein Kalender? Ich muss die Hochzeit planen", atmete er, als er auf seinem Handy herumtippte.

Ich schüttelte lachend den Kopf und stellte die Herdplatte ein wenig höher. "Geht das nicht alles ein bisschen zu schnell?" Mit verzogenem Mund drehte ich mich zu meinem besten Freund und sah ihn gekränkt an.

Ich hatte Angst, dass das alles nur eine schnelle Schwärmerei war und das mit Kay nie im Leben länger als zwei Wochen halten würde, wenn überhaupt etwas aus uns werden würde.

Ash zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Ich meine, es kann schon sein, dass es anderen ein bisschen zu schnell geht, aber ich finde, es baut sich ja ganz langsam auf. Ihr tut ja nicht so, als wärt ihr schon 30 Jahre verheiratet oder so." Der Lockenkopf stellte sich neben mich und er rührte einmal um.

"Und basiert auf dem, was du mir erzählt hast, sieht es nicht so aus, als würde auf die Schnelle noch etwas passieren. Ihr beide scheint eher schüchtern. Meiner Meinung nach schon zu schüchtern. Kay nimmt immer nur kleine Schritte. Kleine, aber gewagte. Er tastet sich langsam ran, was eigentlich nur bedeuten kann, dass er es nicht versauen möchte und wirklich Interesse an dir hat."

Verdattert blickte ich hoch in seine Augen. Warum war er so erfahren und weise?

War er also wirklich ein Doktor?

"Also denkst du, dass er mich wirklich mag?" Ashton lächelte auf die Nudeln und suchte meinen Blick. "Kleine, ich denke das nicht. Ich weiß es. Ich habe doch gesehen, wie er dich ansieht und auch wenn es dir so scheint, als würde es nicht stimmen. Vertrau mir. Warte einfach ab."

"Warten ist doof", grummelte ich.

Wenn Ashton meinte, dass Kay mich wirklich mochte, musste gewisse Wahrheit dahinter stecken. Ich schenkte ihm Glauben. Er war mein bester Kumpel und er hatte immer recht. Auch als er vor drei Wochen noch meinte, dass mir Badboys irgendwann mal gefallen würden.

KayWo Geschichten leben. Entdecke jetzt