Twenty Two ~ Doctor Ashton

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Verwirrt griff ich nach meinem Handy und sah, dass Ashton mich anrief

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Verwirrt griff ich nach meinem Handy und sah, dass Ashton mich anrief. Kay stoppte in seinen Schritten und sah mich abwartend an.

"Willst du nicht rangehen?" Er deutete auf mein vibrierendes Handy und ich hielt es mir ans Ohr. "Deine Mom verwandelt sich gleich in den Hulk!", war das erste, was ich zu hören bekam und ich zuckte leicht zusammen. "Die war gerade hier und hat mein verdammtes Zimmer durchsucht. Wo zum Teufel bist du?"

"Ich bin unterwegs mit-" Ashton unterbrach mich. "Kay?"

"Ja." Ich drehte mich zu Kay, der mich einfach ansah. "Ja, ich bin bei Kay." Im Augenwinkel erkannte ich, wie der Dieb seine Augenbrauen zusammenzog und mich verwirrt und gleichzeitig schräg ansah. "Sag mal..." Ich wankte von einem Fuß auf den anderen und drehte mich vom Grünäugigen weg. "Bist du jetzt zu Hause?" Kurz war es still am anderen Ende, als ich auf eine Antwort wartete. "Was brauchst du?"

Ich begann zu grinsen. Ashton kannte mich einfach zu gut. Motiviert drehte ich mich zu Kay, der sich mit einem Faden an seiner Jacke beschäftigte.

Er zuckte zusammen, als ich nach einer seiner Hände griff und sie drehte. Konzentriert beäugte ich seinen Verband, war so dreist und hob ihn sachte an, um zu sehen, was sich darunter verbarg. "Verbandszeug, Desinfektionsmittel und vielleicht ne Packung Gummibärchen. Ich habe Hunger", gab ich gegen Ende noch zu und ließ Kays Pranke wieder los.

"Wo bist du?" Ich drehte mich einmal um mich selbst und erkannte, dass wir in der Nähe vom Blümchen waren. Ich sagte Ashton, dass er zum großen Parkplatz kommen sollte und legte dann auf. Ich war ihm extrem dankbar, dass er nicht viele Fragen stellte, sondern einfach mit meinen Taten kooperierte.

Als ich mich wieder zu Kay drehte, sah dieser mich unschlüssig an. "Er weiß, wer ich bin?"

Oh...

Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht, als ich Ashton am Hörer hatte. Schüchtern nickte ich, lief auf den Dieb zu und sah ihm in die Augen. "Du kannst ihm vertrauen. Er ist mein bester Kumpel und würde mich niemals verraten, also ist dieses kleine Geheimnis bei ihm sicher." Misstrauisch blickte Kay in mein Gesicht und drehte sich von mir weg. "Allein schon, dass du weißt, wer ich bin, ist gefährlich und du erzählst es deinem Bestie?"

Meine Mundwinkel sanken. "Okay... Wir kennen uns nicht allzu lange, aber vertrau mir jetzt mal. Wenn ich dir sage, dass er dich nicht verraten wird, kannst du mir das glauben. Denn er vertraut mir und ich habe ihm gesagt, dass du harmlos und nett bist." Kays Ausdruck veränderte sich schlagartig und es packte mich unerwartet, als seine Lippen ein Grinsen formten.

"Ich bin nett?"

"War das, das einzige, was du gehört hast?" Der Grünäugige nickte mir zu und zusammen liefen wir zum Parkplatz, wo Ashton gleich angefahren kommen würde. "Hoffen wir einfach mal, dass du recht hast...", murmelte Kay, als er sah, wie ein Audi neben uns anhielt.

KayWo Geschichten leben. Entdecke jetzt