PoV. Namjoon
Heute war mein erster Schultag an der 'School of Art'. Das ist ein Konservatorium, wo Schüler zu Musikern, aber auch Musikpädagogen ausgebildet werden. Schon seit der 7. Klasse wollte ich unbedingt diese Schule besuchen, sie hat mich schon früher magisch angezogen! Mit Koffern bepackt stand ich vor meiner Haustüre und wartete darauf, dass mein Bus kam. Hinter mir stand gerade meine Mutter, die mich anlächelte. Sie legte eine Hand auf meine Schulter. "Du wirst es schon schaffen.", munterte sie mich auf. Ich lächelte sie an und umarmte sie herzlich. "Ich werde dich vermissen...", sagte ich leise. Sie strich mir über den rücken und ich konnte ihr trauriges lächeln förmlich spüren. Sie schaute mich an und lächelte. "Wehe du schreibst mir nicht, wie es dort ist! Sonst komme ich persönlich vorbei und schaue mir alles an und bin dann so richtig peinlich!", versuchte sie die Stimmung zu lockern. Ich lächelte traurig. "Keine Sorge, Mom. Ich werde dir schnellstmöglich schreiben!" Ich würde sie am liebsten nie mehr loslassen, doch da kam der Bus. Ein letztes mal gab ich ihr einen Kuss auf die Wange und lief dann schnell zum Bus. Als ich vor dem Bus stand zögerte ich kurz, stieg dann aber ein, nachdem ich ein letztes mal zu meiner Mutter schaute und sie anlächelte. Ich setzte mich an ein Fenster und holte meine Kopfhörer heraus. Sofort begann ich ein paar Rap Songs, beispielsweise Rap God von Eminem, anzuhören und rappte auch leise mit. Es würde eine lange Fahrt werden, also schloss ich meine Augen und wartete darauf, dass der Bus ankam. Zum Glück war ich sehr schnell eingeschlafen und die Fahrt verlief wie im Fluge. Schließlich kam ich heile an und stieg aus. Noch total überwältigt von dem Tor, welches nun vor mir war, und dem Kampus, den ich durch die Zäune sehen konnte, stand ich fassungslos dort. Plötzlich rämpelte mich jemand an. Die Person lächelte oder grinste mich kurz böse an, rannte dann aber schon weiter. Ich schaute dem jungen Mann kurz hinterher, schüttelte dann aber meinen Kopf und betrat den Kampus. Ich meldete mich an und meine Sachen wurden auf mein Zimmer gebracht. Nun hatte ich ein wenig Zei, um mich umzuschauen. Ich schaute mich erst ein wenig auf dem Gelände selber um. Es gab viele Wiesen und Bänke, wo man sich hinsetzten konnte. Überall waren Studenten, die Musik machten oder Musik hörten. Dann entschied ich mich dazu ein wenig innerhalb der Schule herumzulaufen. Als erstes fand ich eine große Bibliothek mit riesigen Bücherregalen und noch höheren Decken. Danach fand ich noch die Cafeteria und eine der 2 Mensas. Ich machte mich auf den weg zu den Schlafräumen, jedoch fand ich den weg nicht wirklich. Im Endeffekt stand ich dann wieder bei der Mensa. Demotiviert schaute ich mich um. Wo war ich? Gerade als ich mich umdrehte und loslaufen wollte, stieß ich gegen jemanden. "Oh mein Gott, das tut mir so leid!", sagte ich und half dem Mädchen auf. "Ehm, alles gut.", sagte sie, als sie dann wieder stand. "Oh zum Glück... weißt du zufälligerweise, wo die Schläfräume sind?", fragte ich sie dann. Sie nickte und gab mir ein Zeichen ihr zu folgen. "Du bist also bei hier?", fragte sie nach einer Weile. "Ja, ich bin heute hier angekommen.", ich lächelte, da die bloße Vorstellung hier zu sein toll war. "Ich bin übrigends Zoe. Ich bin hier die Schülervertreterin.", erklärte sie mir. "Oh, wirklich? Wow!", ich war total begeistert. Sie lachte leise. "So, wir sind da.", erläuterte sie und ich bedankte mich. "Wie heißt du eigentlich?", fragte sie dann. "Oh, upsi... Ich habe vergessen mich vorzustellen... Ich bin Namjoon und ehm... wie du weißt bin ich neu hier", ich lächelte sie an. Sie lächelte auch, aber dieses verschwand sehr schnell, als Lärm vom Gang kam. Wir beide schauten in die Richtung der Geräusche und sahen eine Gruppe von jungen, die für Unruhe sorgten. Einer von ihnen war der junge Mann von vorhin. "Leute, könnt ihr mal bitte aufhören hier so einen Krach zu machen?", sagte Zoe und blockierte der Gruppe von jungen den Weg. "Naww, sie bittet uns leise zu sein~", lachte der eine Junge und machte sich lustig. "Lieblich~", sagte ein anderer und fing daraufhin auch an zu lachen. "Hört doch mal auf zu lachen und hört auf sie. Dieser Krach bringt echt niemanden etwas!", sagte ich nun, relativ genervt. Der Typ von heute morgen hob eine Augenbraue an. "Du willst uns sagen was wir zu tun oder zu lassen haben??", er kam mit einem diabolischen lächeln auf mich zu. Ich muss zugeben, ja, ich bin eingeschüchtert und Nein, ich will mich nicht prügeln. Ich dich zurück und kam sehr bald an eine Wand an. Er schaute mir tief in die Augen. Der Augenkontakt war sehr intensiv und ich könnte nicht anders als wegzuschauen. Er gab ein leises lachen von sich und packte mich am Kragen. Er drückte mich gegen die Wand und kam meinem Ohr näher. "Schon heute morgen warst du mir ein Dorn im Auge..." Die anderen Jungs lachten und Zoe war sichtlich aggressiv. "Bitte geht doch einfach...", bettelte Zoe die Gruppe fast schon an. Der Typ von heute morgen dreht sich zu seinen Jungs um. "Kommt, lasst uns lieber gehen, bevor das Sonnenblümchen uns noch erwürgt~~~ ahhhhh!", er schrie ironisch und verließ dann lachend mit seiner Gruppe den Gang. Noch etwas geschockt schaute ich auf den Boden. "Mach dir nichts draus... Du bist nicht der einzige der so behandelt wird..", sagte Zoe und versuchte mich aufzumuntern. "Wir sollten etwas dagegen unternehmen..", sagte ich und schaute sie an. "Keine Chance. Seine Eltern sind die Hauptsponsoren der Schule... man kann gegen ihn rein gar nichts machen... dazu ist er auch noch sehr beliebt, aber keiner merkt, wie scheiße er eigentlich ist.", sagte sie leicht verzweifelt. "Ich bringe dich auf dein Zimmer...", sagte sie und führte mich zu meinem Zimmer, der 109. "Ich geh dann mal, lass es dir gut gehen und... geh dem Typen von eben aus den Weg...", damit ging sie und ließ mich alleine vor der Tür stehen. Ich ging rein und mich begrüßte der Geruch von Schweiß. "Bah-!", sagte ich und riss das Fenster auf. "Ist ja ekelig!"
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Namjin | In love with you
FanfictionNamjoon wechselt auf eine neue Schule und begegnet dort direkt am ersten Tag einem Jungen namens Seokjin. Eigentlich möchten beide nichts miteinander zu tun haben aber es stellt sich heraus, dass sie noch viel miteinander zu tun haben werden.
