Begeistert beobachtete ich mich noch einmal im Spiegel bevor ich mich auf den Weg nach draußen zu meinen Eltern machte. Ich trug ein rosé farbenes schulterfreies Kleid welches bis zum Boden ging. Meine kastanienbraunen Haare reichten bis über den herzförmigen Ausschnitt und bildeten einen Kontrast zu meiner hellen Haut. Normalerweise war ich wirklich nicht zu frieden mit mir, aber heute gefiel ich mir schon fast.
Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen stieg ich zu meinen wartenden Eltern ins Auto und reichte ihnen den Hausschlüssel nach vorne. Während der Autofahrt beobachtete ich das vorbeiziehende London. Es war bereits 19 Uhr und der Himmel färbte sich langsam rosa. „Kennen wir deinen Geschäftspartner eigentlich schon, den wir heute treffen?", fragte ich meinen Papa, als mir auffiel, dass ich keinen Plan hatte wohin wir fuhren. „Oh nein Mäuschen, er ist mit seiner Familie gerade erst vor einer Woche wieder her gezogen."
Nickend ließ ich meinen Kopf wieder gegen die Fensterscheibe nieder. Meinem Papa gehörte eine große erfolgreiche Bank, die ihn sehr viel beanspruchte. Er arbeitete wirklich hart und ich war stolz auf ihn, denn er gab sich vor allem Mühe Leuten helfen zu können, mit Krediten, Versicherung und am liebsten unterstützte er Hilfsorganisationen. Daher kannte ich große gemeinnützige Veranstaltungen eigentlich schon, doch heute gingen wir auf ein privates Bankett von diesem neuen Geschäftspartner. Es müsste ein Mann von äußerst gutem Haus sein wenn ich unsere Abendgarderobe betrachtete.
Während ich in meinen Gedanken schwelgte, bekam ich garnicht mit, dass wir bereits gehalten hatten und merkte es erst als mein Papa meine Autotür mit einem Schwung öffnete. Fast rutschte ich mit dem Kopf weg, da seine vorherige Stütze nun weg war. „Na hoppla", lachte mein Papa bevor er mir seine stützende Hand reichte. Aus dem Augenwinkel nahm ich war wie ein junger Mann, vielleicht Mitte Zwanzig, meiner Mama half.
Zu dritt stand wir nun auf dem Bürgersteig und blickten auf ein edel aussehendes Restaurant, mit der weiß leuchten Aufschrift The Real. Ein mit Girlanden verzierter Pavillon streckte sich uns entgegen. Zu schade, dass wir diesen nur kurz passierten bevor wir in das Innere des Saals geleitet wurden. Ein höflich lächelnder Mann fragte uns nach unserem Namen und ließ seinen Blick über die Liste schweifen. „George, Jennifer und Amber-Rose Lancaster", bekam er schließlich seine Antwort. Ohne weitet zu suchen wünschte er uns einen angenehmen Abend.
Erst jetzt betrachtete ich den riesigen Saal. Links und rechts standen viele zusammengestellte Tische, die jedoch nicht besonders angeordnet zu schienen und doch ein schönes Gesamtbild abgaben. Zwischen den Sitzmöglichkeiten ergab sich eine große Tanzfläche, auf der sich vereinzelt einige Paare bewegten. Am anderen Ende des Saals hatte man eine einfache Bühne aufgebaut, auf welcher Musik gespielt wurde.
Zügig folgte ich meinen Eltern die einen Tisch ansteuerten an dem bereits ein Junge in meinem Alter saß. Schmunzelnd betrachtete ich wie er gelangweilt durch den Raum schaute und uns garnicht wahrnahm. Er war definitiv hübsch, obwohl zu ihm wohl eher das Wort attraktiv passte. Sein Anzug war vollkommen schwarz was seine dunkelbraunen Haare unterstrich, nur seine Fliege war weiß und hob sich damit deutlich ab. Er hatte einen angenehmen leichtgebräunten Hautton und ein stark markantes Gesicht. Seine Augenfarbe erkannte ich auf die Entfernung leider nicht.
Kaum mehr als einen Schritt waren wir noch von ihm entfernt als der Blick des Fremden blitzartig zu uns schnellt. Sofort legte sich ein sympathisches Lächeln auf seine Lippen und er steht auf. „Guten Abend George, es freut mich, dass sie unserer Einladung gefolgt sind", wandte er sich an meinen Vater und schüttelte seine Hand. Ein bisschen verwundert musterte ich ihn nochmals, konnte es etwas sein, dass er der neue Geschäftspartner meines Vaters war? Er konnte vielleicht drei Jahre älter als ich sein und doch strahlte er eine mächtige Präsenz aus. Wow, er musste wirklich extrem früh in dem Geschäft angefangen haben.
BẠN ĐANG ĐỌC
tragic •coming soon•
Teen FictionJackson & Amber-Rose. Eine Sache für sich. - - „Amber ich werde mich nicht um deine Sicherheit kümmern. Wenn du beschließt mich in dieses Haus zu begleiten wirst du Sachen sehen und ich werde es nicht verhindern. Von mir aus komm mit, aber wenn dir...
