Das Death Note

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Es war kalt geworden. Die Sonne verschwand schon hinter dem Horizont, als ich die Schule verließ. Ich liebte den Winter. Ich liebte die Kälte. Sie ließ einen, eine gewisse Distanz spüren.

Langsam knöpfe ich mir meinen Mantel zu als ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite jemanden entdeckte. Es war Peter. Peter Collins. Das größte Arschloch an unserer Schule. Mit seiner Gang. Wie er sie nannte. Sie bestand hauptsächlich aus dummen Schlägern die alles gut fanden was Peter ihnen erzählte. Niemand war vor ihnen sicher. Selbst die Älteren machten lieber einen Bogen um sie herum.
Es war ein Wunder das sie überhaupt noch an unserer Schule zugelassen wurden. Aber mit dem Direktor als Vater lässt sich da sicherlich einiges  arrangieren. Nun viel mein Blick auf ihr heutiges Opfer. Es war ein Mädchen. Ich glaube sie heißt Leila. Ja, Leila Evans. Sie geht in die Parallelklasse. Mehr weiß ich allerdings nicht. Ich sah mit an wie Peter ihr ihre Tasche entriss und deren Inhalt auf dem Boden verstreute. Dann hörte ich sein Lachen. Es war ein eckliges Lachen. Hatte etwas von einem Schwein. Seine "Freunde" hatten sie umzingelt und lachten sie aus. Hin und wieder schubsten sie Sie bis Sie hinfiel. Ich beobachtete wie die "Gang", immernoch lachend, in der Seitenstraße verschwand. Und Leila weinend, auf den kalten Boden liegend, zurückließen. Normale Menschen wären nun sicherlich ihr zu Hilfe geeilt. Hätten wahrscheinlich schon früher etwas unternommen. Aber nicht ich. Seit meiner Grundschulzeit lernte ich jegliche Emotionen auszublenden. Ich weiß nicht warum ich das tat. Ich fühlte einfach  schwach wenn ich Emotionen zeigte.
Und Schwäche konnte ich mir nicht erlauben. Trotzdem überlegte ich, ihr zur Hilfe zukommen. Nicht aus rein menschlicher Sicht. Nein, vielleicht konnte ich sie irgendwann mal gebrauchen. Langsam überquerte ich die Straße. Sie hörte wohl meine Schritte, da sie sich panisch umdrehte. "Keine Sorge.", sagte ich. "Collins ist weg." Sie nickte nur und sammelte dann wieder ihre Sachen ein. "Soll ich dir helfen?", bot ich ihr an. //Was für eine Erniedrigung//
"Nein danke. Ich denke ich komme allein zurecht.", sagte sie leise. Ich verdrehte die Augen, kniete mich hin und half ihr dennoch ihre Sachen einzusammeln. Sie errötete leicht und flüsterte ein kaum vernehmbares:
"Danke." Ich half ihr auf und bot ihr an sie noch ein Stück zu begleiten da sie in die selbe Richtung wie ich musste. Ein paar Minuten gingen wir schweigend nebeneinander her als ich sie fragte: "Das war nicht das erste Mal das Peter und seine Truppe dich tyranisierte. Oder?"
"Nein. Nach der Schule versuche ich alles mögliche um ihnen aus dem Weg zugehen. Ich warte extra eine halbe Stunde bevor ich losgehe, ich sage ich hätte einen Arzttermin und müsse eher los, aber nichts hilft! Da sie die meiste Zeit eh rauchend vor der Schule verbringen ist es egal wann ich rauskomme." Ich antwortete nichts darauf und ging still neben ihr weiter. Wir gingen durch den Stadtpark und ich konnte die Rathausuhr hören. Dong, Dong, Dong, Dong. Es war schon Vier Uhr. Da passierte etwas merkwürdiges. Leila und ich überquerten gerade eine Wiese, als vor uns ein schwarzes Heft vom Himmel fiel. Es landete nur wenige Meter vor unseren Füßen. Ich sah Leila an und auch sie wirkte verwirrt. Sie blickte in den Himmel aber da war nichts. Langsam kam ich den Heft näher. Auf der Vorderseite stand in weißer Schrift: Death Note.
"Was soll das sein?", fragte mich Leila. Ich antwortete mit einem Achselzucken. Ich hatte keine Ahnung. Langsam hob ich es auf. Es sah fast so aus wie unsere Schulhefte. Nur ein wenig dicker. Ich öffnete das Heft und las gespannt die mit roter Farbe geschriebenen Wörter auf der ersten Seite leise vor:

       
                        Death Note
                      How to use it

   Der Mensch, dessen Name in dieses  
   Heft geschrieben wird, stirbt. Hat   
   man das Gesicht der Person, dessen
   Namen man aufschreibt, nicht vor
   Augen, hat die Notiz keine Wirkung.
   Das heißt, dass niemals 2 Personen
   gleichzeitig betroffen sein können,
   auch wenn sie denselben Namen
   tragen.

"Was für ein Quatsch.", sagte ich.
"Da hatte sich wohl jemand einen schlechten Scherz erlaubt." Wobei die Vorstellung, eine solch mächtige Waffe in den Händen zuhalten, schon interessant war. Ich steckte es dennoch in meine Tasche und ging weiter. Leila hingegen war wohl die Vorstellung Richterin über Gut und Böse zusein, nicht zuwider, sodass sie direkt versuchte mich zum Ausprobieren zu drängen. "Und was ist wenn es wirklich wahr ist?", fragte sie und stolperte hinter mir her. So aufgeregt war sie. "Was ist wenn wir hier die mächtigste Waffe auf Erden, ach was, im gesamten Universum gefunden haben?", fragte sie. Man konnte ihr die Aufregung ansehen.
"Du übertreibst.", versuchte ich sie zu besänftigen. Aber auch mir kam der Gedanke. Es hatte einen gewissen Reiz Wissen zuwollen ob es funktionen könnte oder kompletter Schwachsinn sei. Also willigte ich ein.
"Nun gut. Allerdings nicht hier.",sagte ich. "Was ist wenn es wirklich funktioniert und das Buch anfängt zu schweben. Oder leuchten?" "Nun übertreibst du aber.", sagte sie lachend. Willigte aber ein. "Also soweit ich weiß ist niemand bei mir zuhause. Wenn du willst können wir zu mir und anfangen Leute zutöten.", scherzte ich. Da wusste ich ja noch nicht wie Recht ich hatte.

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Hey Leute. Hier mal eine Geschichte zum Anime" Death Note". Bitte hinterlasst konstruktive Kritik in Form von Bewertungen oder Kommentaren. Ich würde mich freuen wenn ihr noch Verbesserungsvorschläge habt und sie mit mir teilt. Bis jetzt ist geplant jede Woche ein Kapitel rauszubringen. Ich hoffe mal das ich das auch beibehalten kann.

Viel Spaß beim Lesen

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