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Chapter 1

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Piep Piep Piep

Unsanft werde ich jeden Morgen um Punkt halb 6 vom nervenden Piepen meines Weckers geweckt und jedes Mal weiß ich, dass damit die tägliche Routine beginnt. Das heißt erstmal ins Bad und mich frisch machen, dann zog ich mein geliebtes T-Shirt mit einem Aufdruck eines kaputten Flugzeuges darauf, eine grau-blaue Jeans und meine roten Converse-Turnschuhe an. Zum Schluss bedeckte ich mein Gesicht mit meiner Papiertüte und meiner Schutzbrille.

Fertig! Die tägliche Arbeit konnte beginnen.

"DR. FLUG!!!"

Der wütende Ruf meines Chefs ließ mich zusammenfahren. Schnell machte ich mich auf den Weg in sein Büro. An der Tür angekommen, stand ich ein paar Sekunden lang da, um wieder zu Atem zu kommen. Dann ging ich hinein.

"J-ja, Mister B-Black Hat, Sir?"

Black Hat saß in seinem Stuhl an seinem  Schreibtisch und hatte sein Kinn auf die Hände gestützt, während er finster vor sich hinstarrte. Der rote Schädel und das goldene Namensschild, die seinen Schreibtisch schmücken, waren wie immer auf Hochglanz poliert, an den Wänden hingen Porträts, die Black Hat zeigten, wie er einen Helden besiegt. Die Monitore hinter Black Hat waren ausgeschaltet.

Als er mich bemerkte erhob er sich langsam aus seinem Stuhl, kam auf mich zu und beugte sich zu mir herunter. Ich wich zurück, denn ich konnte sehen, dass er mies gelaunt war. Eigentlich war er das jeden Tag.

"Ich gebe dir einen Tag, dann will ich eine neue Erfindung von dir sehen!", sagte Black Hat mit bedrohlichen Unterton. Ich wusste nicht genau, was für eine Erfindung er haben wollte, also fragte ich nach.
"W-was für eine Erfindung s-soll es denn s-sein, Mister Black H-hat?"

Da ich nicht genau wusste, was kommen würde, wich ich noch weiter zurück, aber Black Hat packte mich am Kragen und zog mich zu sich heran.

"Es ist mir ganz egal, was für eine Erfindung es ist", knurrte er mir langsam mit zusammengebissen Zähnen ins Gesicht, "Hauptsache sie funktioniert und ist für mich brauchbar, hast du mich verstanden?!"

Als er mich losließ, ging ich mit zittrigen Beinen ein paar Schritte zurück.

"I-i-ich habe v-verstanden, M-mister Black Hat, S-sir!", stotterte ich, bevor ich dann endlich sein Büro verließ und mich auf den Weg durch den dunklen Korridor in mein Labor machte.

Doch kurz bevor ich mein Labor erreichte, stieß mich jemand von hinten an und nahm mir die Schlüssel weg.

"Demencia!!", schrie ich und drehte mich um. Vor mir stand Demencia, grinste selbstgefällig und wedelte mit dem Schlüssel herum.

"Vermisst der liebe Flug sein Spielzeug?!", spottete sie gespielt freundlich," Wenn du es haben willst, dann hol es dir doch!"
Mit diesen Worten drehte sie sich um und rannte lachend davon. Ich konnte gerade noch ihren grüne Zopf in einen der Räume verschwinden sehen. So schnell ich könnte, rannte ich hinterher. Als ich den Raum, in den sie gehuscht ist, betrat, stand sie grinsend am Fenster und schien auf mich zu warten. Dann warf sie blitzschnell den Schlüssel aus dem Fenster.

In weniger als einer Sekunde war ich ebenfalls am Fenster und versuchte gerade noch, den Schlüssel zu fangen. Eine Chance, den Schlüssel zu fangen, hatte ich nicht, das wusste ich auch, aber trotzdem war es einen Versuch wert.
Nach ein paar Sekunden schlug er dann auf dem Boden auf, ich drehte mich langsam zu Demencia und packte sie am Handgelenk. Sie wehrte sich nicht sondern kicherte einfach nur, die andere Hand hinter dem Rücken versteckt.

"WAS ZUR HÖLLE SOLLTE DAS, DEMENCIA?!"

"Ich wollte einfach nur Spaß haben!"

"Dein 'Spaß' bereitet allen immer nur Ärger! Kannst du nicht einfach mal nachdenken bevor du irgendwas tust?!"

"Und dann so spießig werden wie du?! Nein, danke!"

Darauf wusste ich nichts mehr zu sagen, und das wollte ich auch nicht, ich hatte auch schon so genug Stress. Schnell verließ ich kopfschüttelnd den Raum und rannte so schnell ich konnte in den Garten. Im Garten musste ich dann meine Schlüssel suchen. Nach einer halben Stunde hatte ich sie im vertrocknetem, gräulichem Gras gefunden und eilte zurück zu meinem Labor.

Im Labor angekommen, schloss ich die Tür hinter mir zu, damit Demencia mir nicht noch mehr Ärger bereiten konnte.

Aber dennoch hätte ich wahrscheinlich eh bald eine Menge Ärger am Hals -ich wusste noch immer nicht, was für eine Gerätschaft ich erfinden sollte.

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Heya.
Dies ist die erste Geschichte, die ich schreibe.
Es ist vielleicht nicht alles perfekt und ich bin mir auch nicht sicher,ob die Länge des Kapitels so okay ist, aber dennoch hoffe ich, dass euch diese Geschichte ein klein wenig gefällt.
~Jessi

VILLAINOUS- Das Leben eines "Bösen" GeniesStories to obsess over. Discover now