Ivy-
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"Chris...Baby?" Es kommt nur ein genervtes Stöhnen von ihm zurück. Ich setzte mich auf seinen Rücken, beuge mich zu ihm runter und flüstere in sein Ohr: "Hey, du musst aufstehen, heute feiert meine Mom ihren Geburtstag." Er grummelt noch ein weiteres mal, bevor er sich unter mir bewegt. "Also wenn ich aufstehen soll, dann müsstest du vielleicht von mir runtergehen.", sagt er mit verschlafener Morgenstimme. Ups. Ich klettere schnell von ihm runter und mache mich auf den Weg ins Bad. Gewaschen und gekämmt, komme ich wieder heraus und ziehe mich dann um. Mittlerweile ist Chris endlich mal aufgestanden und steht in der Küche in Jogginghose und blauem Shirt. Ich schlinge meine Arme um seinen Körper. Er ist zwar kein Muskelpaket, aber dennoch hat er einen guten Körperbau.
"Wann müssen wir denn bei deiner Mutter sein?", fragt er während er sich umdreht und seine Arme ebenfalls um mich legt. Ich küsse ihn und murmle zwischen den Küssen: "Mhh keine...Ahnung". Ich schiebe ihn leicht von mir und küsse ihn auf die Wange, danach mache ich mich auf den Weg zum Telefon und rufe meine Mom an. Es hupt drei mal bevor sie rangeht.
"Hallo?"
"Hey Ivy hier. Ich wollte fragen, wann wir kommen sollen?"
"Ich würde sagen so gegen 15:00 Uhr. Passt das?"
"Ja klar."
"Na dann sehen wir uns ja nachher mein Liebling."
"Jap."
Und danach ist das Telefonat beendet. War zwar ziemlich kurz, aber dafür telefoniere ich sonst immer am Wochenende mit ihr und fahre meine Eltern auch mal besuchen. Meistens kommt Chris mit. Meine Eltern kennen ihn seit ich 17 bin und sehen ihn schon als ihren Schwiegersohn an. Chris und ich sind zwar erst 2 Jahre zusammen, aber wir kennen uns schon länger. Ich denke deswegen haben wir eine so gute Beziehung zueinander.
Ich marschiere wieder in die Küche und decke den Tisch, während ich ihm vom Gespräch mit meiner Mutter erzähle und wir noch diskutieren, ob wir später zur Feier noch etwas Essen mitbringen sollten.
"Ivy, wieso sollen wir denn etwas mitbringen? Es ist die Feier deiner Mutter und so wie ich sie kenne, wird sie es nicht für gut befinden, wenn du dich in ihre Vorbereitungen einmischst.", seufzt Chris. Innerlich stöhne ich genervt auf. "Ja okay. Dann eben nicht. Aber wenn sie dann angepisst ist, weil wir NICHTS mitgebracht haben, dann darfst du ihr das erklären.", gebe ich schmollend von mir. Er nickt versöhnlich. "Komm Ivybaby wir gehen jetzt auf jeden Fall erstmal in die Stadt und das Geschenk holen."
Das haben wird dann auch gemacht und bummelten anschließend noch etwas durch die Läden und machen uns danach wieder auf den Weg nachhause.
11:30 Uhr: Wir chillen uns auf die Couch und gucken etwas TV.
12:30 Uhr: Chris zockt und ich räume noch etwas auf und bereite schonmal alles für später vor.
14:00 Uhr: Mittlerweile hocken Chris und ich zusammen auf der Couch und lesen beide. Ich werfe einen Blick auf die Uhr und springe wie von der Tarantel gestochen auf. "Oh fuck! Chris wir haben total die Zeit vergessen! Wir müssen sofort los!" Scheiße, meine Mutter wird sauer sein, wenn wir zu spät sind. Wir brauchen mindestens 45 Minuten bis wird dort sind. Chris liest immer noch. Das kann doch nicht wahr sein! Hat er nicht gehört was ich sagte?! "Chris maaaaaaan! Wir haben noch maximal ne Viertelstunde um uns fertig zu machen, also beweg dich und sei nicht so lustlos!" Er stöhnt auf und guckt mich wütend an. "Alter Ivy, du musst nicht immer so die Zicke raushängen lassen. Du hast die Zeit schließlich auch verpasst und außerdem müssen wir ja nicht auf die Sekunde genau dort sein, also reg dich ab!" So ein Blödmann! Es regt mich schon wieder auf, dass wir uns streiten, wie so oft. Ich versuche jetzt einfach mal darüber hinwegzusehen und nicht weiter darüber nachzudenken, denn schließlich will ich nicht mit schlechter Laune bei meiner Mom auftauchen.
Mom öffnet uns schwungvoll die Tür und blickt uns mit einem strahlenden Lächeln entgegen. Ich werde sofort in ihre Arme gezogen und bekomme einen dicken Schmatzer auf die Wange, danach ist Chris an der Reihe. Er lacht fröhlich und guckt mich dann an. Auf Kommando singen wir dann für sie zusammen Happy Birthday und überreichen ihr das Geschenk währenddessen. Nachdem sie es ausgepackt hat, schickt sie uns erstmal an den gedeckten Kaffeetisch. Die Familie hat sich zusammengefunden und es herrscht eine angenehme und ausgelassene Stimmung. Es ist echt schön mal wieder hier zu sein, so habe ich außerdem die perfekte Ablenkung von dem Streit vorhin. Es war zwar keine große Sache und das wissen wir beide, aber ich mag es trotzdem nicht und hab schon oft überlegt, ob ich mal mit ihm reden sollte. Das ist aber vielleicht wirklich keine gute Idee, weil er sich dann wahrscheinlich wieder verletzt fühlt und denkt, dass ich die ganze Schuld auf ihn schieben will. Auch wenn man es nicht denkt, aber er ist ziemlich empfindlich, was sowas angeht. Ich hoffe nur stark, dass diese Streitereien nicht zur Routine werden und sich unser Alltag wieder einrenkt.
Ich habe dann einfach weiter den Nachmittag und Abend genossen, bis wir dann nachhause gekommen sind. Jetzt liege ich endlich in meinem Bett, eng an Chris gekuschelt.
"Ivy?"
"Ja Chris?"
"Tut mir echt leid, dass ich vorhin ein bisschen über reagiert habe."
"Ja tut mir auch leid. Aber das ist jetzt schon wieder vergessen, keine Sorge.", sage ich mit einem schmunzeln auf den Lippen als ich zu ihm aufblicke. Ich wusste, dass er noch seinen Senf zu dem Thema geben wird und das ist auch gut so, denn solche Gespräche gibt es bei uns sonst nicht so oft, da das nicht so unser Ding ist. Daher bin ich jetzt ganz froh, dass wir uns eben schnell ausgesprochen haben und ich jetzt beruhigt einschlafen kann.
"Ich liebe dich Ivy, schlaf gut.", murmelte er in meinen Nacken.
"Ich dich auch Chris, ich dich auch.", seufze ich müde und schließe endlich meine müden Augen.
Was für ein komischer und doch so schöner Tag.
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Das ist der Anfang von Roll with me und wir hoffen, dass es euch gefallen wird(:
-Ecmktw & placedreamer 💜
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Roll with me
ChickLitSie haben ein glückliches, stabiles und erfülltes Leben. Sie sind zufrieden mit dem was sie haben und haben keine Sekunde damit verschwendet, sich zu fragen; "fehlt mir etwas?" Wieso denn auch? Immerhin soll man doch mit dem glücklich sein, was man...
