Freunde sollten doch die sein, die dich immer unterstützen und nicht hinter deinem Rücken über dich lästern.
Es sollten die sein, die dir zuhören und dich aufbauen und dich nicht in den Dreck ziehen.
Und was, wenn sie genau das, was sie nicht tun sollten, tun? Tja, dann sind es einfach keine Freunde.
Warum sollte ich viele Freunde haben, wenn ich nur einem vertraue.
Warum sollte ich viele Freunde haben, wenn sie eh nur lästern.
Warum sollte ich viele Freunde haben, wenn sie mich wie Dreck behandeln.
Sie halten mich für eine Person, die ich nicht bin, geschweige denn jemals sein werde. Sie denken sie wissen alles über mein Leben.
Doch das tun sie einfach nicht.
Es macht mich irre und es macht mich krank, ich weiß nie woran ich bei ihnen bin. Sind das dann Freunde?
Sind es Freunde für mich, wenn sie mein Ich zerstören?
Wissen sie, dass sie mit meinen Gefühlen spielen?
Ich will nur Ruhe, doch sie sind der Sturm. Sie sollen gefälligst ruhig sein, wenn meine Welt schreit.
Ich habe das Gefühl, sie versuchen gegen mich zu schießen. Als hätte jeder eine Waffe in der Hand und würde auf mich schießen.
Und ich? Ich versuche stark zu bleiben. Die Schmerzen zu verstecken, die mir angetan werden.
Ich versuche jedem zu helfen, obwohl es mir dreckig geht.
Denn ich weiß, mich versteht niemand. Niemand will mich verstehen. Immer bin ich im Unrecht.
Und immer und immer prügelt jeder auf mich ein, als wäre ich nichts.
Ich fühle mich verlassen. Verlassen von allen.
~Lea Sophie (260 Wörter)
