Zuhause bei den Tomlinsons
Louis:
Aufgeregt standen Harry und ich vor der Haustür meines Elternhauses. Charlotte, meine fünfzehnjährige Schwester, öffnete uns die Tür und sprang mir direkt in die Arme. „Louis, was macht ihr denn hier?“ fragte sie Harry und mich und drückte mir ein Küsschen auf die Wange. „Wir haben beschlossen, vor unserem Konzert in Paris nochmal vorbeizukommen, weil wir euch so vermisst haben“ erklärte ich meiner kleinen Schwester. Wir folgten ihr ins Wohnzimmer, wo auch Mom, Dad und meine anderen Schwestern saßen, die alle jünger waren als ich. „Hey“ sagte ich in die Runde, woraufhin meine Schwestern auf mich zugelaufen kamen und sich um mich drängten. Vermutlich war Harry ein wenig eifersüchtig auf mich, da ich meine Schwestern umarmte und nicht ihn. So setzten wir uns auf die Couch und meine Schwestern verschwanden in ihre Zimmer. „Warum sind nicht alle hier, nur Harry und du?“ fragte meine Mom. „Niall ist mit Liam nachhause gefahren und Zayn hat Perrie mitgenommen. Das hat schon gute Gründe“ meinte Harry dann und sah mich an. „Mom, Dad, Harry und ich sind ein Paar“ meinte ich dann und wartete auf die Reaktion meiner Eltern. Meine Mom fing an zu weinen und mein Dad verschwand in den Garten. Vermutlich war meine Mom traurig darüber, dass ich nichts mehr für Eleanor empfand. „Es tut mir leid, wenn Sie damit nicht glücklich sind“ meinte mein Schatz und sah in den Garten, wo mein Dad mit dem Kopf schüttelnd auf und ab lief. „Harry, du kannst Du sagen“ meinte meine Mom und wischte sich die Tränen weg. „Louis, ich möchte mit dir allein sprechen, wenn es okay ist“ Ich nickte nur. „Harold, ich zeig dir mein Zimmer“ meinte ich zu meinem Freund und zeigte ihm mein Zimmer. „Bitte warte hier auf mich“ sagte ich und gab ihm einen sanften Zungenkuss. Er nickte nur und ich ging wieder.
Unten sah ich meine Eltern heftig diskutieren. „Louis, ich habe nichts gegen Harry, aber warum seid ihr zusammen und vor allem wie lange eigentlich schon?“ meinte meine Mom. „Mom, Dad, wir lieben uns über alles und vertrauen uns sehr, wir sind bestimmt schon zwei Wochen zusammen. Er hatte keine Schuld daran, ich habe mit Eleanor Schluss gemacht, weil ich mich in Haz verliebt habe, das habe ich ihm dann gesagt und es hat sich herausgestellt, dass er dasselbe fühlt wie ich“ erklärte ich. „Habt ihr es denn schon getan?“ fragte jetzt mein Dad. Ich schüttelte glaubwürdig mit dem Kopf, während ich das Wohnzimmer verließ. „NEIN!“ brüllte ich, weil ich sauer war.
Als ich ins Zimmer kam, gab Harry mir direkt einen Kuss. „Was ist denn los mein Schatz?“ fragte Harry. „Meine Eltern können nicht nachvollziehen, dass wir zusammen sind“ sagte ich traurig und fing an zu weinen. „Das wird schon wieder, sie sind nur geschockt“ meinte Harry fürsorglich. „Sagen wir es deinen Schwestern, ich denke sie verstehen das“ Ich nickte nur und wir gingen zum Zimmer meiner Zwillingsschwestern, Daisy und Phoebe. „Hey ihr Süßen“ sagte ich zu meinen Schwestern.
Harry:
„Hey ihr Süßen“ sagte Lou zu seinen Schwestern. Irgendwie merkte man ihm an, dass es ihm nicht gut ging. „Hey Louis, hey Harry was gibt‘s denn so wichtiges?“ fragte uns Daisy. „Wir müssen euch etwas sagen“ meinte Louis und sah auf den Boden. „Wir sind zusammen“ sagte ich und sah meinen Freund an. „Wie, so richtig Freund und Freund?“ fragte Phoebe mit großen Augen. Wir nickten nur. „Ihr passt super zusammen, trotzdem würde ich euch nicht als schwul bezeichnen“ meinte Daisy, sah ihre Schwester lächelnd an und nahm ihren Bruder eine riesige Last von den Schultern. Louis weinte leicht und ging auf seine Schwestern zu, um sich mit einer Umarmung zu bedanken. „Wir dürfen es doch auch Charlotte und Félicité sagen oder?“ meinte Phoebe. Lou und ich nickten, also ging Phoebe zu ihren größeren Schwestern und holte sie ins Zimmer. „Charlotte, Félicité, wir müssen euch was sagen“ meinte ich. „Harry und ich sind zusammen“ sagte mein Schatz und setzte sich auf eines der zwei Betten. „Hey Bruderherz nicht weinen“ sagte Félicité, da sie gemerkt hatte, dass Louis wieder in Tränen ausbrach. „Wir können dich verstehen. Mom und Dad tun das wahrscheinlich nicht oder?“ meinte Charlotte. „Nein, eure Eltern verstehen nicht, warum wir uns lieben“ sagte ich. „Sie haben mich gefragt, ob wir miteinander geschlafen haben. Ich habe verneint, was ist daran denn so schlimm, nur weil wir zwei Jungs sind?“ meinte Lou dann. „Lass das mal unsere Sorge sein Louis, wir erklären das schon unseren Eltern“ sagte Daisy und lächelte uns zu. „Leider müssen wir jetzt weg, wir wollen noch zu Harry nach Hause“ meinte Louis zu seinen Schwestern und wir verabschiedeten uns von ihnen, bevor wir wieder ins Wohnzimmer gingen, um uns von Louis‘ Eltern zu verabschieden. „Tschüss Mom, tschüss Dad, wir wollen jetzt weiter“ sagte Louis und verdrückte einige Tränen. „Tschüss Boo-Bear, viel Glück beim Konzert. Dir auch Harry“ meinte Lou’s Mom erst zu ihm und dann zu mir.
Louis:
„Tschüss Boo-Bear, viel Glück beim Konzert. Dir auch Harry“ meinte meine Mom erst zu mir und dann zu meinem Schatz. Ihr merkte man an, dass sie meine Liebe zu Harold nicht akzeptieren konnte. „Tschau Jungs“ meinte mein Dad. Er schien es glaub ich etwas besser zu verkraften, als Mom, trotzdem war auch er nicht ganz glücklich damit. So fuhren Harry und ich nun Richtung Holmes Chapel, zu Harry nach Hause. Nach etwa zwei Stunden trafen wir endlich vor Harrys Elternhaus ein. Ich drückte auf die Klingel und sofort öffnete Anne, Haz Mom, die Tür, als wenn sie uns ankommen sah. „Harold, Louis, schön euch zu sehen“ sagte sie direkt und umarmte ihren Sohn. „Kommt rein, Gemma wird gleich auch kommen“ Dabei zog sie uns ins Wohnzimmer, wo Robin, Haz Stiefvater auf der Couch saß. „Hey Robin“ begrüßte Harry seinen Stiefvater. „Hey Jungs, was verschlägt euch denn hier her?“ meinte Robin. „Wir haben heute noch ein Konzert in Paris, aber wir wollten nochmal unsere Familie besuchen, bei mir zuhause waren wir schon“ sagte ich dann und sah meinen Schatz lächelnd an. In dem Moment kam Gemma, Harrys drei Jahre ältere Schwester, ins Wohnzimmer und sah uns an. „Harold, Louis, was macht ihr denn hier, mit euch habe ich ja gar nicht gerechnet“ sagte Gemma, umarmte erst ihren Bruder und dann mich. Wir setzten uns alle auf die Couch. „Mom, Robin, Gemma, wir müssen euch da mal was sagen“ meinte Hazza und blickte nachdenklich zu Boden. „Es gibt einen Grund warum nur Louis hier ist“ fuhr Harold fort. „Louis und ich sind zusammen“ Dabei stiegen Tränen in Harrys Augen auf. Ich nahm ihn sofort in den Arm. „Ist doch nicht schlimm Harold, irgendwie habe ich mir auch schon gedacht, dass ihr mal zusammen kommen werdet“ sagte Gemma als Erste. „Harold, das ist doch okay, solange ihr beide glücklich seid bin ich auch glücklich, ich hoffe nur, dass eure Liebe lange hält“ sagte Anne und lächelte mir aufmunternd zu. „Harry du brauchst doch keine Angst haben, es ist nicht leicht für dich das zuzugeben, dass du schwul bist…“ weiter kam Robin nicht, da ich mich nun auch einmischte. „Wir sind nicht schwul, wir fühlen uns nicht so, für uns ist das so wie eine ganz normale Beziehung, wie zwischen Frau und Mann, nur das wir halt zwei Männer sind“ meinte ich etwas lauter. „Tschuldige Harry, tschuldige Louis“ meinte Robin dann, bevor Harry mich mit in sein Zimmer nahm, um mit mir zu reden. „Harry, alles okay?“ fragte ich.
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Larry Stylinson~Forever Love
RomanceLouis liebt Harry und andersherum, doch sie wissen nichts davon... Niall verliebt sich in Liam, doch Liam weiß nicht, ob er auch das fühlt, was sein Kumpel fühlt... Doch was führt das Management im Schilde? Will Simon die Jungs auseinanderbringen, o...
