Kapitel 1

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Es passierte auf der Deadstreet. Eine lange, dünne Straße abseits großer Städte, die durch einen Wald führte. Auf dem Heimweg richtung Gröslie passierte es dann: Das Unglück!

Sie waren auf dem Heimweg . Sie waren alle schlecht gelaunt. Der Tag war der totale Reinfall gewesen. Emily guckte zu ihren zwei Brüdern herüber, die rechts von ihr im Auto saßen. Ihr kleiner fünfjährige Bruder guckte gelangweilt aus dem Autofenster und starrte in den unheimlichen Wald. Emilys Eltern stritten sich darum, ob sie wirklich den richtigen Weg gewählt hatten. Jedoch ihr zwölfjähriger Bruder starrte Löcher in die Luft. Also schaute sie auch aus dem Fenster. 

Auf einmal packte sie die Übelkeit. Sie öffnete das Fenster um frische Luft zu bekommen. Auf die Aussage das ihr schlecht sei, sagte ihre Mutter nur sie solle Wasser trinken. So löste Emily ihren Gurt und kletterte auf den Sitz um hinten in den Kofferraum zu gelangen, um Wasser zuholen. Gerade hatte sie sich wieder mit der Flasche auf ihren Sitz platziert, als ihre Mutter rief >>Vorsichtig!<< Es war zu spät. 

Das Auto krachte mit einem LKW zusammen. Durch den Aufprall wurde Emily aus dem offenen Fenster geschleudert und fiel in einen Graben am Waldrand. Sie sah wie das Auto durch den Aufprall in Flammen auf ging. Sie schrie >>Nein Nein...Mom Dad?<< Ihr so Mühe volles erbaute Kartenhäuschen, krachte von null auf hundert zusammen. Emily rannte zum Auto. Jedoch konnte sie nicht nah genug ran, denn das Auto brannte.  Die Tränen packten sie. >>Nein Nein Nein...hillllfffeee<< Mit zittrigen und blutigen Händen holte sie ihr Handy aus ihrer Hosentasche heraus und wählte die Nummer des Notarztes. 

Langsam spührte sie wie ihr schwindlig würde. Dann spürte sie es: wie etwas warmes von ihrem Hals abwärts runterfloss. Sie fasste an ihrem Hals und schaute sich dann ihre Hand an. Ihre Hand war voller Blut. Als sie erneut an ihren Hals fasste, stellte sie schmerzhaft fest das eine Scherbe in ihrem Hals steckte. Nun spürte sie den Schmerz. Vorher wurde dieser Schmerz vom Adrenalin unterdrückt . Sie schrie vor Schmerz auf. Der Schrei ging ins weinen über. Wie das warme Blut immer weiter am Körper herunterfloss, merkte sie. In ihrem Kopf kreisten viele Fragen und Ängste: Wie würde es weiter gehen? Wo bleibt die Hilfe? Was ist nun mit ihrer Familie? Sie wollte sich gerade wieder zum Auto wenden, als ihr schwarz vor Augen wurde und sie zu Boden sank.

Gefallen - wenn das Leben anhältWhere stories live. Discover now