Tic-Toc,Tic-Toc...Levi saß an seinem Küchentisch und wartete ungeduldig.Die große Wanduhr zuckte bei jeder Sekunde ruckartig laut und ruckte weiter.Es war gerade mal 5:13 Uhr,Freitag,den 3.5.2017,doch Levi war hellwach.Heute würde er nämlich zum ersten Mal in einer Kaffeeteria arbeiten.Der energische,junge Mann saß zuvor immer nur in Büros und tippte sich tagtäglich die Finger an den dreckigen Computeftastaturen müde.Immer das Selbe-und nun war Levi bereit,dies zu ändern.Etwas komplett Neues sollte sein Arbeitsleben auffrischen."Allzu schwer würde es nicht sein.",dachte sich Levi.Schließlich sollte er nur Kuchen,Muffins,Kaffee aller Art und eventuell zur Sommersaison Eis verkaufen,die Kunden zufrieden stellen,immer schnell aber detailhaft zubereiten...und die Bude sauber halten.Das erfreute den sonst so Emotionallosen gerade zu recht-immerhin tat er nichts lieber als das.
Ordnung konnte er sehr gut vertragen und 'Sauberkeit' und 'Levi'waren so gut wie das selbe Wort-wie Hanji,seine Kollegin,es zu betonen mochte.
Levi achtete zu sehr auf ein blitzblankes und makelloses Haus-nach Staub suchte man bei ihm hoffnungs- und erfolgslos.
Trotzdem war Levi sehr nervös und aufgeregt.Leise saß er am Tisch und starrte die Uhr an.
5:23 Uhr...
Fluchend meinte Levi:"Verdammt.Vergeh schneller!"
Vor ihm auf den Tisch lagen seine säuberlich gefaltet und gebügelte Schürze und ein schlichtes,weißes T-Shirt.Er wollte warten,bis er ihm Kaffeehaus ankam,um die hellgrüne,mit dem Logo der Kaffeeteria versehte Schürze an zuprobieren.Die arbeit startet erst um Acht!"Und ich Trottel sitz' um fünf hier und zerbrich mir den Kopf...",dachte Levi sich,genervt von sich selbst.
Über eins machte er sich wirklich Sorgen...
Er sollte immer lächelnd bedienen und stets freundlich sein.
Als Levi so darüber nachdachte,verzog er das Gesicht missbillig.
Tja,das waren wohl seine einzigen Schwächen.
Wenn er gezwungen lächelte,sah er aus,wie ein verrückt gewordener Psychopath,der kurz davor war,seine eigene Familie zu ermorden.
Oder so sah es zumindest Levi,der des Öfterem im Bad vor dem Spiegel grinste...und es zwei Sekunden danach einstellte.
Denn herzhaftes,ehrliches Lächeln...sowas hatte er schon längst vergessen.Er fand selbst zwanghaft suchend keinen einzigen Grund,wirklich zu lächeln.Das hat Levi nur vor den Tod von Isabel und Farlan getan.
Sie waren gute...sehr gute,nein,aller beste Freunde und zu tiefst miteinander verbunden...und starben vor fünf Jahren in Manchester an einem schweren Autounfall.Somit zog Levi schlussendlich nach London und ließ alles hinter sich.Neuanfang.Neuanfang,hemmte es damals in seinen Kopf.Er wollte sie los werden,all die schlimmen Gedanken...
Wärend Levi am Tisch saß und stumm nachdenkte,entging ihm,dass mittlerweile eine halbe Stunde vergangen war.
6:03...
Als er dann-aus Gedanken erwacht-zur Uhr aufsah,huschte er auf und machte sich eine Tasse Tee.
~Zeitsprung,7:36 Uhr~
Levi parkte seinen schwarzen Audi am Arbeiterparkplatz vor dem Gebäude.
Es schien sauber verputzt,modern und nobel zu sein.Das Kaffeehaus war hellbraun gestrichen und bestand großteils aus riesigen und hohen Glasscheiben,welche das ganze einen stilvollem Touch verpasste.Von ihnen konnte man ins ganze Kaffeehaus reinsehen.Über der noch geschlossenen Eingangstür mit schwarzen Fichten-Türrahnen stand in fetten,weißen Buchstaben:
C a f f é l e L a t t e
Es war der Name der Kaffeeteria."Caffé le Latte,hm?",murmelte Levi.Vor der Tür waren jeweils rechts und links zwei helle und gut gepflegte Stauden,beide mittelhoch und gerade zu perfekt zugeschnitten.Levis erster Eindruck war wie erwartet.Er hätte den Job gewechselt,wäre es eine Dreckshütte gewesen,darauf hatte er geschworen.
Dann suchte er in seiner Hosentasche nach den Mitarbeiterschlüssel,der die Tür öffnen sollte, wärend er in der anderen Hand Schürze und Shirt hielt.
Da.
Vorsichtig öffnete der neue Arbeiter die Tür und trat ein.Sofort fiel ihm der angenehme Geruch auf.Es roch neutral,aber ein wenig nach frischer Limette und Erdbeeren.Die Tpr fiel hinter ihm von alleine ins Schloß.Alle Lichter waren noch aus,doch Levi wusste,wo die richtigen Schalter waren.Gestern zu Mittag hatte er nämlich ein ausführliches und genaues Gespräch mit der Ladenbesitzerin gehabt.
Christine Mortel...
So ging er hinter den glasernen Warentresen zum Mitarbeiterraum,wie er ihn ab da nannte.Drinnen waren zwei weitere Räume.Toiletten,Waschbecken und Umkleiden waren links,neben der billigen Standpflanze.Im einen Raum-an den Wänden hingen Pläne,Rezepte und Bilder von Gebäuden und andere Sachen.Rechts in der Ecke war eine schlichte Küchenecke mit einer Kaffeemaschine,Zucker,Kaffeetaps und einen kleinen Kühlschrank.Davor standen ein Tisch mit drei Korbstühlen.Obwohl es hier auch nicht hässlich war,wisste Levi sofort,dass er hier nur hinein ging,wenn es nötig war.Er schlenderte zu den Kasten neben der Küche und öffnete ihn.Es war der Elektrizitätskasten.
Viele kleine Knöpfe in verschiedensten Farben mit den Schildern,welche die Funktion kurz beschrieb,öffneten sich ihm.
Licht...Licht...Oh,da.
Er drückte auf den gelben Knopf und hörte,wie das Licht ansprang.In Kürze war alles mit frohem,gelben Licht beleuchtet.
Er schloss den Kasten und kleidete sich um.
Nun konnte es los gehen.
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Aber natürlich gehtes erst im nächsten Teil weiter!832 Wörter!
Hat euch der erste Teil gefallen?
Gibt es Kriterien,Kommentare oder Sachen,die euch unlogisch vorkommen?
Sagt es mir per Kommentare,ich werde auf jeden eingehen.
Schönen Tag noch :3
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•Eruri-Caffé le Latte•
RomanceLevi Ackermann,Mitte seiner Dreisiger,arbeitet nun in einem Kaffeehaus.Dort trifft er bald schon einen besonderen Gast,dem er mehr und mehr vetraut.Wie er sich einleben wird? [Diese Geschichte wird süßes Yaoi enthalten,beziehungsweiße BoyxBoy.Don't...
