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Ich konnte meine Finger kaum noch bewegen, so kalt waren sie. Es war schon lange Winter und draußen wurde es Tag für Tag kälter. Meine Mom meinte es sei das kälteste Winter, seit Jahren.

Überall auf den Straßen staute sich der Schnee. Ein Mann an dem ich vorbei ging hielt eine Schippe in der Hand und schrie Kinder von der anderen Straßenseite an, sie sollen keine Schneeballschlacht

veranstalten. Ich konnte da drüber nur lachen, etwas anderes hätte ich mit 12 Jahren auch nicht getan. Dann ging ich weiter und traf auf einen Spielplatz. Auf einer Lokomotive saßen ein vier Jungen in

meinem alter. Sie starrten mich blöd an und lachten hin und wieder. Halt das übliche, dachte ich mir. Einer der Typen, machte jedoch einen recht freundlichen Eindruck. Hin und wieder wuschelte er sich

mit seiner Hand durch die blonden Haare. Sein Blick wirkte durch die blauen Augen, ebenfalls freundlich. Ich lächelte die Jungs kurz an, als ich an ihnen vorbei ging. Als ich sie nicht mehr sehen

konnte und sie mich hoffentlich auch nicht, rannte ich so schnell ich konnte weiter. Die neue Umgebung war für mich noch sehr unbekannt und ich wusste ehrlich gesagt nicht ganz wo ich hin lief.

Doch plötzlich konnte ich wieder die leere Wiese sehen an der ich an diesem morgen schon mal vorbei gelaufen war. Langsam joggte ich in dem Takt passend zu der Musik die ich hörte. Es war die Musik

meines 19 Jahre alten Bruders. Die ganzen Rapper Songs machten mich wahnsinnig und ich schaltete um auf meine Musik. Wieder änderte ich mein Tempo, passend zur Musik. Diesmal etwa langsamer.

Langsam näherte ich mich, unserem sehr alten Haus. Es war eine Villa, eher am Rande der Stadt. Wir waren erst vor ein paar Tagen hierher umgezogen, weil meine Mutter, Leiterin einer Firma die Parfume

herstellte, jeden Tag zum Büro musste. In meinem Herzen spürte ich zwar immer wieder ein Stechen, aber selbst für Tyler war es hier besser, weil er in Hamburg sowieso studieren wollte. Ich machte bald

ebenfalls auch meinen Abschluss, auch wenn es etwas schwieriger werden könnte, da morgen mein erster Schultag auf einer neuen Schule ist. Der Anfang ist immer schwer, meinte meine Mom zu mir.

Sie meinte auch das ich bestimmt direkt am ersten Tag neue Freunde finden würde. Wo ich dran zweifelte...

Angekommen an der Villa, blieb ich stehen und öffnete das kleine Gartentörchen, vorne am Garten. ,,Mäuschen, vergiss nicht die Tür wieder zu zuziehen!" Die Haustür stand weit offen und ich

sah meine Mutter die in einer Schublade kramte. Ohne zu antworten schloss ich das Gartentörchen wieder und stieg die Treppe hinauf. ,,Danke, Liah!" Ja Liah, war mein Name. Der schlimmste Name den

eine Mutter ihrem Kind geben konnte. Viele fanden meinen Namen wunderschön und kürzten ihn Li ab. ,,Was suchst du?" meine Stimme klang ruhig ob wohl ich gelaufen bin. ,,Meinen Autoschlüssel! Ich

könnte schwören ich hätte ihn hier rein getan!" Plötzlich blendete mich etwas in ihrer Hand, ihr Autoschlüssel. ,,Mom, du hast ihn in deiner Hand!" lachte ich.

,,Oh, ich bin so..."doch nun unterbrach sie Tyler, der an der Treppe stand und uns skeptisch an sah. ,,Wärest du nicht so, wärst du eine andere Person." Mom die nun aufschaute und erst mich,

danach Tyler anschaute, lächelte uns an. ,,OK. Ich habe gestern auf der Studenten Party, ein Mädchen kennengelernt!"

,,Wie sollte es anders sein..." Mom verdrehte die Augen und schnappte sich ihre Tasche. ,,Und ich möchte", fuhr er fort, ,,Das niemand uns stört so lange sie hier ist!!" seine Stimme wurde nun sehr ernst

und ich musste das Lachen verkneifen. ,,Damit meint er dich Liah!"Mom die nun schon an der Tür stand, schaute mich belustigt an. ,,Ich gehe bis heute Abend ebenfalls aus..." Man merkte wie zittrig

ihre Stimme plötzlich wurde. ,,Aha! Mit wem denn?"

,,Mit meinem Chef! Und ich muss jetzt los!" Dann verschwand sie, ohne ein weiteres Wort. Ich hörte noch das knallen der Autotür und die

Motorgeräusche, bis sie verschwunden war. Tyler, der mit dem Zeigefinger auf mich zeigte, verschwand ebenfalls, wieder mit einem skeptischen Blick. Da stand ich nun, immer noch völlig außer

Atem vom joggen. Aber das Joggen brachte mich auf andere Gedanken. Es machte mir einen klaren Kopf für den morgigen Tag und nahm mir die Angst weg...

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Und wie findet ihr meinen aller ersten Teil? Lasst mir doch gerne ein FEEDBACK da! Bis bald;)

Eure Nanniii :D

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⏰ Terakhir diperbarui: Nov 09, 2017 ⏰

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