Chapter one

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Ich öffnete die Tür hin zu meinem kleinen Balkon und lehnte mich über das Gerüst um das bunte Laub am Boden zu betrachten. Die Kälte lies mich kleine Nebelwolken beim Ausatmen bilden und die Spitzen meiner Finger färbten sich langsam in ein helles Blau. Jahreszeiten in New York schienen um einiges kräftiger als in Deutschland. Tief atmete ich die frische Luft ein und spürte dabei den Innenraum meiner Lunge sich sanft öffnete und beim Ausatmen wieder zusammen sackte. Wieder kehrte ich zurück in mein Apartment und begann die Sachen für meinen heutigen Auftrag einzupacken. Mein MacBook, Geld, einen Notizblock und einen Stift brachte ich sorgfältig in meinen Rucksack unter und schloss den etwas verklemmten Reißschluss. Normalerweise bevorzuge ich Handtaschen, hierbei wäre es jedoch sehr Naiv zu hoffen das mir nichts kaputt ginge auf dem Weg. Sobald die Tür ins Schloss fiel, spürte ich wie mein Blutdruck begann zu steigen und meine Hände anfingen zu schwitzen. Für einen kurzen Moment hielt ich inne. Dabei wurde mir jedoch noch bewusster das dieser Tag ein großer Meilenstein meiner Laufbahn als Journalistin sein würde. Ich schaffe das, redete ich mir immer wieder ein, nicht umsonst wurde mir dieser Job zugesprochen, es gab jede Menge andere Bewerber die nach dem Verfassen dieses Beitrages gierten. Schwere Schritte hallten durch den Treppenaufgang des Hauses und ich wagte einen Blick durch das Geländer, tatsächlich war es Ms Harrison. Sie ist eine ältere Dame, die sich jedoch immer noch auf ihre Selbständigkeit beruhte und täglich tütenweise Einkäufe mitbrachte.
"Guten Tag Mrs. Harrison." lächelte ich sie an und nahm zu ihrer Erleichterung ihre Tüten in ihr Apartment.
"Vielen Dank Fräulein." bedankte sie sich und streichelte mir über die Wange. Sie war mein einzig familiärer Bezug hier in New York. Mit einem besseren Gefühl machte ich mich auf den Weg zu Starbucks um mir einen Pumpkin Spice Latté zu holen. Die Warteschlangen um diese Zeiten sind relativ gering, da jeder pünktlich zur Arbeit wollte und einen Ort wie diesen dabei vermied. Mit der UBahn fuhr ich einige Stationen hin zu meinem Ziel. Der riesige Büro Komplex in dem sich das Unternehmen befand war unten schlicht gehalten, jedoch nach oben hin verglast. Es war einschüchternd. Vorsichtig betrat ich das Gebäude hin zur Rezeption, die bei einer sympathisch aussehenden Frau besetzt war.
"Hallo, ich bin hier für die Dazed und habe einen Termin mit dem Leuten hinter dem Unternehmen "thisisneverthat"". Ich hielt ihr meinen Presseausweis hin und sie suchte nach einer Registrierung im System Ihre Computers.
"Fahren sie hoch in den 60. Stock und melden sie sich bei mir falls es irgendwelche Schwierigkeiten geben sollte. Sie müssen wissen das bei so einem straffen Zeitplan der ein oder andere Termin vergessen werden kann." Der letzte Satz wiederholte sich immer wieder in meinem Kopf und lies mich nur noch nervöser werden. Oben erwartete ich mich ein einladender Vorraum und viele Leute die zwischen verschiedenen Räumen hin und her huschten. Eine jüngere Frau mit einem Klemmbrett unter dem Arm und einem breiten Grinsen auf den Lippen taucht plötzlich vor mir auf.
"Sind sie von Dazed?" Ich nickte verlegen und sie führte mich zu einem der vielen Büroräume. Sie klopfte einige Male und betrat das Zimmer nach einer deutlichen Antwort.
Ein großes Whiteboard füllte den Raum und davor zwei Männer, die mir erst jetzt Ihre Aufmerksamkeit schenkten. Einer von ihnen lächelte mich freundlich an und zeigte damit deutlich seine Grübchen. Er musste Kim Namjoon sein und der neben ihm sitzende etwas emotionslos aussehende Mann Min Yoongi.

Meine Nervosität verflog schnell, während Namjoon alle Fragen ausführlichst beantwortete, sah Yoongi pausenlos die Wand hinter mir an

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Meine Nervosität verflog schnell, während Namjoon alle Fragen ausführlichst beantwortete, sah Yoongi pausenlos die Wand hinter mir an. An was er wohl dachte? Wir unterhielten uns noch eine Weile und bemerkten das wir einige Interessen teilten. In so einiger schnelllebigen Stadt wie dieser Gleichgesinnte zu finden ist sehr selten, weshalb es mich nur um so mehr freute.
"Befrägst du auch den CEO?" fragte Namjoon interessiert, wobei Yoongi nun mein Gesicht fokussierte. Etwas verwundert über diese Frage antwortete ich simpel "Ja, weshalb?"
"Naja, du musst wissen er empfängt selten Leute." entgegnete Yoongi mit einem mehr als ernsten Blick. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich mich geschmeichelt oder eingeschüchtert fühlen sollte. Wer weiß es ist sicherlich ein sinnvoller PR Move sich einem so häufig gelesenen Magazin wie Dazed zu öffnen. Nach einigen Stunden hatte ich alle Abteilungem durch: Jin der das Gesicht so gut wie jeder Kampagne war, Taehyung der als Produktgestalter tätig war und Hoseok der sich um das Visual Merchandising kümmerte. Meine letzte Station erwartete mich der Ceo, diesmal holte mich nicht Cathrin ab. Ein junger adrett gekleideter Mann stand vor mir und stellte sich als Asisstent vor, Jeon Jungkook. Alle die ich bisher getroffen habe sahen unglahblich gut aus, aber Jungkook hatte irgendwas anderes das mich zusätzlich ansprach.

 Alle die ich bisher getroffen habe sahen unglahblich gut aus, aber Jungkook hatte irgendwas anderes das mich zusätzlich ansprach

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Wir betraten einen Aufzug, der jedoch nur in eine Etage fuhr. Die 61ste. "Darf ich Sie (y/n) nennen?" fragte er und blickte mir direkt in die Augen. "Ja, natürlich." stotterte ich. Ruckartig drehte ich mich vor und schluckte. Woraufhin er nur selbstgefällig lachte. Die Türen des Aufzugs öffneten sich und vor mir eine edle Doppeltür. Jungkook klingelte und sagte anschließend durch eine Sprechanlage: "Die Journalistin von Dazed, (y/n) wäre jetzt da." dabei blickte er nocheinmal hinter um Bestätigung zu erfahren. Ich nickte etwas überfordert. Ein Mann öffnete die Tür, der etwas seltsam gekleidet war für einen CEO. Der Assistent, als konnte er meine Gedanken lesen, erklärte: "Das ist sein Attendant er wird das ganze Gespräch über hier sitzen. Hier darf ich Ihnen vorstellen" er zeigte mit einer eleganten Handgeste auf den CEO? Ich blickte auf und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Sein Aussehen im Zusammenspiel mit der Aura die er ausstrahlte war einmalig. Als ob er genau wissen würde was ich dachte lächelte er fast schon verführerisch und reichte mir die Hand.

 Als ob er genau wissen würde was ich dachte lächelte er fast schon verführerisch und reichte mir die Hand

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"Park Jimin. Ist mir eine Ehre Frau Müller, richtig?". "Ja, gleichfalls....ich meine es ist eine größere Ehre für mich Sie kennenzulernen." Was hatte ich gerade gesagt? Er lachte nur und wies mich auf einen Platz gegebüber seines Schreibtisches hin. Hingegen lehnte er sich jedoch an die Tischkante seines Schreibtisches und strich sich sein dunkelbraunes Haar aus dem Gesicht. "Oh, ich glaube ich habe den Eiswagen gehört. Attendant, Mr. Jeon kann sich etwas aussuchen. Begleiten Sie ihn doch bitte." währenddessen hielt Mr. Park seine Hand ans Ohr und lachte gehässig. Aus Jungkooks Richtung vernahm ich ein verärgertes Schnauben und anschließend die ins Schloss fallende Tür. "Kommen wir zu Ihnen. Welche Fragen haben Sie vorbereitet?"

Dazed of Love - Park JiminStories to obsess over. Discover now