Das Leben hat uns alle in der Hand. Egal ob es um die kleinen oder die großen Dinge geht. Wir sind die Marionetten eines sich immer wiederholenden Kreislaufes.
Die Tatsache, dass viele unserer Wünsche und Hoffnungen, die wir einst als Kinder hegten, nicht in die Realität umgesetzt werden können,ist erniedrigend. Auch wenn wir uns selbstverständliche Dinge wünschen, können wir sie nie 100% beeinflussen. Der Junge der Tagaus, Tag ein das Wochenblatt verteilt scheint für diesen Job noch Jahre gemacht zu sein und doch ist es plötzlich eine ganz neue Person mit der wir uns anfreunden müssen; Das Wetter, dass bei jeder Wettervorhersage in den nächsten Tagen schön bleiben soll,festgestellt durch hoch wissenschaftliche Forschungen, schwingt plötzlich um und das Gewitter zieht nur so über die Felder, zum Verdruss von jedem Bauern; Den Nachtisch, den uns unsere Mutter täglich nach dem Mittagessen zum Genuss hinstellt, gibt es eines Tages nicht, weil sie auf der Arbeit aufgehalten worden ist und keine Zeit mehr hatte, noch einen zu machen; Die nette Dame, mit der wir uns nach der Schule unterhalten haben, auf dem Nachhauseweg, sitzt plötzlich nicht mehr vor ihrer Haustür auf dem kleinen, fein gearbeiteten Bänkchen und winkt uns lächelnd entgegen; Sobald wir ausziehen, fehlt uns der tägliche Gute-Nacht-Kuss unserer Mutter,der uns immer Geborgenheit und Sicherheit vermittelte, doch nun ist er nicht mehr da, wir dachten von früh an, diese kleine Geste würde uns in unserer weiteren Laufbahn immer begleiten;
All diese Sachen, Tagesabläufe, und Fakten stehen im Wandel mit der Zeit, unaufhaltsam stehen sie im Bezug zu Geschehnissen, die wir nicht vorhersehen konnten, Schicksalsschlägen oder Zufällen, es sind positive und negative Entscheidungen die alles verändern können.
Die Zeit ist ein unbeschriebenes Blatt, keinerlei genaue Definition will uns ermöglichen den Sinn der Zeit für jedermann festhalten zu können und doch glauben wir genau über sie Bescheid zu wissen.
Exakt das ist der Fehler im menschlichen Verhalten, wir bestimmen über Dinge, über die wir kein Recht besitzen, wir entscheiden Handlungen,ohne die Folgen zu bedenken und am Ende sitzen wir alle im selben Boot und fragen uns: „Wo ist die Zeit? Warum habe ich das so gemacht?". Wir können manches einfach nicht verändern. Einmal geschehen, bleibt eine Entscheidung, eine Entscheidung.
Viele dieser Fakten waren mir lange Zeit nicht bewusst, doch dass das Leben ein Wettrennen mit der Zeit ist, bekommt jeder irgendwann zu spüren.
Das ist meine Zeit voller Entscheidungen.
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Ich hoffe der Prolog hat euch bisher schon mal in euch Interesse geweckt für die Geschichte :)
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Zeit der Entscheidungen
Teen Fiction(Klappentext:) Es ist eine Sache, ob wir glücklich sind oder glücklich sein sollen, genauso mit dem Leben. Ist es unsere Wahl, unsere Entscheidung, unsere Pflicht oder doch einfach unser Schicksal, dass über uns entscheidet. Ich wollte immer leben...
