Der Auftrag

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Heutewar es soweit. Mein Vater wollte mir mein ersten Auftrag geben! MeinName ist Jocelyn Riddleund bin 16 Jahre jung. Meinlangen blonden Wellen gehenmir bis zur Hüfte und sind somit der beste Kontrast zu meinenEisblauen Augen und einerblassen Haut, die ich von meinem Vater geerbt habe. Meine Haare hatteich von meiner Muter.

Siewurde von meinem Vater selbst getötet. Sie wollte ihnverlassen, als ich 10 wurde und er anfing zu erzählen, wie ich balddas Todesser Zeichen bekommen sollte. Meine Mutter wollte mich inSicherheit wissen und mit mir verschwinden... Sie hat es bis zumGartentor geschafft aber Bellatrixbrachte mich wieder in mein Zimmer. Da die Vorhänge zugezogen warenkonnte ich nur noch einen hellen grünen Blitz sehen und dann habeich sie nie wieder gesehen.

Meinebesondere Eigenschaft ist, dass ich ,wie mein Vater mit Schlangensprechen kann.

„MissRiddle?", klopfte es an meine Tür.


Ichwohnte weitabgelegen in einer Villa mit anderen Todessern. Mein Vaterwohnte auch dort. Ich sah ihn jeden Tag. Da wir jede Mahlzeitzusammen einnahmen. Andere Todesser waren nicht gestattet. Selbst dieMalfoys oder Lestrangeswaren nicht zugelassen. Narzissa,Lucius und Bellatrix hatte ich schon lange nicht mehr gesehen.Eigentlich sah ich nur die unterrangigen Männer und Frauen, die inVaters Gunst aufsteigen wollte, um ein Todesser zu werden, die mirsagten, wenn mein Vater mich erwartete und mein Vater selbst. Seitdieser Nacht, in der meine Mutter starb, hatte ich nur noch diesekleine Auswahl an Leuten getroffen.


„Komme",schrie ich und rannte an dem böse und eingeschüchterten Todesservorbei in das Kaminzimmer, wo wir immer aßen.


Ichhatte mich schon vor zwei Stunden umgezogen. Ich war so aufgeregt!Mein Zeichen hatte ich bereits gestern um Mitternacht bekommen. Estat zwar weh aber ich wollte nicht schreien. Ich wollte meinen Vaterstolz machen, indem seine 16 JÄHRIGE TOCHTER NICHT schrie, wenn dasMal eingebrannt wurde. Mein Mal war aber anders und besonderer, alsdie anderen normalen. Mein Mal konnte nur von Todessern gesehenwerden, sofern ich es gestatte. Ansonsten kann man nicht beweisen,dass ich ein solches Mal hätte.


Ichhatte es geschafft nicht zu schreien. Dabei waren die egstenVertrauten von meinem Vater. Inklusive den Malfoy's und Lestranges.Wie mir Narzissa erzählt hatte ist ihr und Lucius Sohn, Draco, jetztins sechste Schuljahr der HogwartsSchule für Hexerei und Zauberei gekommen.

ImKaminzimmer angekommen war aber keiner. Nur die Schlage von meinemVater, Nagini, war dort. Als sie mich sah kam sie auch schonangeschlängelt. Ich mochte sie von Anfang an. Klar sie wargefährlich, aber ich mochte diese Gefahr. Außer Vater und mir kannsie nämlich von keinem angefasst werden, der nicht eine Hand, Beinoder vielleicht auch gleich sein Leben verlieren will.

Lächelndstreichelte ich ihr über den Kopf. „Du weißt auch nicht, wo Vaterist oder Nagini?", fragte ich sie. „Miss? Ihr Vater ist oben imgroßem Esszimmer", vernahm ich die Stimme von dem Todesser,welcher an meine Tür geklopft hatte. „Ja sehr schade, dass du mirdas nicht früher gesagt hast. Nagini? Hast du noch Hunger?",meinte ich mit einem Lächelm auf dem Gesicht. „Nein! Bitte nicht!Ich habe do...", rief er, bis Nagini ihm die Halsschlagaderzerbiss. „Na komm, Nagini. Gehen wir zu Vater", meinte ich undging in die Richtung. Ich wusste das andere nachher die Leiche unddas ganze Blut beseitigen würden, sonst sehe hier das schon längstwie ein Friedhof aus. Mir war klar, dass Nagini mir folgen wird.Schließlich gibt es vielleicht noch etwas zu essen für sie. Ichging die Treppe hinauf und hörte schon die Stimme meines Vaters. Ober wohl sauer ist, dass ich nicht direkt kam? Quatsch. Er ist dochnie sauer auf mich. Eher stolz, dass ich keine Gnade walten lies.


„Entschuldigedie Verspätung, Vater. Ich wurde mit falschen Informtionen versorgt.Ach übrigens der...ähm keine Ahnung wie er heißt. Naja der den duzu mir geschickt hast...den hatte Nagini zum Nachtisch", meinte ichlächelte meinen Vater böse an. Bisher hatten es wenige bei mirgeschafft nach mir zwei mal rufen zu dürfen. Meistens stottertensie, sahen auf den Boden oder wie gerade, sagten nicht alles. „Schongut mein Kind. Setz dich", sagte mein Vater. An dem langen Tischkannte ich keinen außer die Malfoys, Bellatrix und Snape. Aber Snapekannte ich nur durch die Erzählungen von meinem Vater. „Wie duweißt geht Harry Potter in die sechste Klasse der Hogwarts Schule.Draco ist ebenfalls in der sechsten. Jedoch mag er ihn nichtbesonders. Du aber sollst als SeverusAdoptivtochter am Unterricht teilnehmen. Es ist egal in welches Hausdu kommst. Es ist nur wichtig, dass du dich gut mit Harry Potter undseinem Anhang verstehst, um so viele Informationen wie möglich überihn zu erhalten. Ich will, dass du ihn ausspionierst", sagte meinVater. Ich nickte fies grinsend. „Ja, das werde ich machen, Vater.Gerne!", sagte ich mit vollster Überzeugung.


DieserAuftrag dürfte noch interessant werden. Das hoffe ich doch mal.

„Gut.Du wirst morgen bereits abreisen. Per Flohpulver. Dumbeldore wirdbereits beim erstem Abendessen sagen, dass deine reichen Elternplötzlich verstorben sind. Sie waren gute Bekannte von Severus. Erist dein Pate. Du hattest vorher Privatunterricht. Da du aber jetztbei Severus wohnst bist du gezwungen mit nach Hogwarts zu fahren",erklärte mein Vater. „Eine gute Geschichte. Weiß Draco davon?",ich sah meinem Vater direkt in die Augen. Andere traute sich dasnicht aber ich war halt jemand besonderes.


„Neiner weiß nichts davon. Er wird es beim nächstem Treffen erfahren.Dieses wird aber erst an Weihnachten statt finden. So, jetzt gehendlich deine Sachen zusammen packen. Sonst bist du morgen noch nichtfertig", lächelte mein Vater leicht. Ich erwiderte es, stand auf,gab meinem Vater ein Kuss auf die Wange und ging nach oben, um meinenKoffer zu packen. Hinter mir vernahm ich noch einige zischende Atmer,die ich lächelnd hinnahm. Ja, es hätte wohl keiner gedacht, dassich mich sowas trauen würde. Geschweige den, dass mein Vater michnicht sofort danach töten würde. Oben in meinem Zimmer nahm icherst wahr, dass Nagini mir gar nicht gefolgt war. Dafür Narzissa.

„Esist so schön, dich wiederzusehen, Jocy", lächelte sie mich an undumarmte mich. Diese Geste erwiederte ich nur zu gerne. Wie langehatte ich sie und ihre Umarmungen vermisst? Fast sechs Jahre! Fastsechs Jahre hatte mich keiner mehr in den Arm genommen. Die letztewar meine Mutter gewesen.

„Nabist du schon aufgeregt unter neue Menschen zu kommen?, fragte Zissymich. „Nein eher nicht. Ich bin eher gespannt, ob mich Potter unddie anderen aufnehmen wegen Severus. Ich bin gespannt Draco kennen zulernen", lächelte ich sie an und packe, mithilfe meinesZauberstabes allerhand Kleidung in Koffer. „Ich hoffe ihr verstehteuch gut. Bitte sag ihm nicht wer du wirklich bist. Er muss sich aufseinen Auftrag konzentrieren", bittete sie mich. „Klar mach ich.Ich weiß noch nicht, ob es nicht besser wäre so zu tun, als ob ichDraco hasse, um mich einfacher in Potters Reihen einzuschleimen",überlegte ich laut. „Du bist gerissen Jocelyn. Deine Mutter wäreso stolz auf dich", sagte Zissy mit Tränen in den Augen.




Das ist meine erste Harry Potter geschichte. Ich werde mich wahrscheinlich nicht genau an die Filme halten aber ich hoffe, dass es euch trotzdem gefällt. Es würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung in die Kommentare oder mir als Nachricht schreiben würdet.

Hab euch lieb!
A.

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