Prolog

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Miriel

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Miriel

Leid, Kummer und Schmerz.

Jeder kennt diese Gefühle, aber nicht jeder bekam sie richtig zu spüren. Es waren furchtbare Erfindungen, wenn ihr mich fragt. Sie zerfraßen dich von Innen, bis du schließlich am Rand der Verzweiflung stehst. Aber überall wo es Menschen schlecht ging, gab es auch Menschen, die genug hatten und ein sorgenloses Leben führten. Wie auch hier in der Geschichte eines Mädchens, die diese Gefühle oft genug zu spüren bekam.

Meine Glaskugel enthüllt mir die verschiedensten Visionen, mit den verschiedensten Gefühlen. Wenn ich mir jetzt das Schicksal jenes Mädchens anschaute, kamen mir Tränen hoch. Alles in mir fühlte sich elend an. Es war zwar nicht mein Schicksal, aber dennoch wusste ich, dass ich mitschuldig an ihrem Leid sein werden würde. Niemand hatte ein solches Schicksal verdient, besonders nicht ein so wundervolles Mädchen wie sie, aber das Schicksal stand fest und niemand konnte es mehr ändern. Weder sie selbst, noch ich. Es würde so zutreffen, ob auf die Weise oder auf eine andere. Es würde auf dasselbe hinausfahren und der Schmerz würde immer derselbe bleiben. Und genau deshalb war das Schicksal so grausam. Kein Erbarmen. Kein Mitgefühl.

Das Geräusch eines aufgehenden Schlosses ertönte, ehe Lauren Archer, die Tochter des Alphas, den Raum betrat. Genau so wie ich es prophezeit hatte. Ihre Aura strahlte pure Kälte und Bosheit aus. Ich konnte mich aber auch nicht daran erinnern, dass es jemals anders war. Lauren war schon immer so, aber ich glaubte daran, dass sie irgendwann noch ihre gerechte Strafe erhalten würde. Denn auch das Schicksal kannte so etwas wie Gerechtigkeit. In schweren Zeiten war es das, woran es sich zu klammern lohnte.

"Miriel!" Ihre Stimme hallte durch den ganzen Saal und hinterließ einen Echo im Flur. Pure Bosheit. "Hast du irgendwas Nennenswertes prophezeit? Wie zum Beispiel bezüglich Ethan. Immerhin wird er 18, was heißt, dass er seine Mate finden kann, die selbstverständlich ich bin. Kannst du dir das vorstellen? Ich wäre doch eine wirklich perfekte Luna."

Ihre Augen blitzten vor Bosheit auf, während sie ihr gelocktes blondes Haar elegant nach hinten warf. Alles was sie wollte war Macht. Unglaublich viel Macht. Das schlimmste war, dass ich wusste, dass sie diese erlangen würde. Egal, wie unfair ihre Mittel sein würden. Egal, wie viele Menschen deswegen leiden mussten. Ihre Kaltherzigkeit war das, was sie ausmachte.

In diesem Gebiet lebten zwei Rudel. Das ihres Vaters und das von Ethan Eliot. Sie beide lebten friedlich zusammen, aber wenn Lauren seine Mate sein werden würde, gäbe es von diesem Frieden hier nichts mehr. Nicht einmal mehr ein kleiner Funken. Alles würde nach ihrer Nase tanzen müssen und der arme Alpha würde nichts dagegen tun können. Lauren hielt die Fäden in eisernen Händen, das tat sie schon seit ihrer Geburt.

Ein Glück, dass sie nicht seine Mate ist.

"Herrin Lauren..." Mehr als ein Hauchen bekam ich nicht raus, denn ich hatte Angst. Angst vor dem Schicksal. Angst meinen Teil daran zu erfüllen.

Fay Shepherd, meine Liebe. Bevor ich jetzt das mache, was ich machen muss, möchte ich dass du weißt, dass es mir Leid tut. Ich habe keine Wahl, das hat niemand . Es war Schicksal und das Schicksal kann nicht einmal ein Orakel wie ich ändern. Lasse dich niemals unterkriegen, auch nicht von Lauren oder ihrem Vater. Ich glaube fest daran, dass du es schaffen wirst. Es wird eine harte Zeit, was man leider, wie schon so oft gesagt, nicht ändern kann. Es wird Zeiten geben in denen du aufgeben möchtest und nicht mehr kannst. Behalte dennoch einen kühlen Kopf, denn für alles gibt es eine Lösung. Auch für deine Probleme, denn wahre Liebe siegt immer.

"Es gibt tatsächlich etwas, das sie interessieren könnte. Es wird ihnen allerdings nicht sehr gefallen..."

Es tut mir so unglaublich Leid...

___

Huhuu

Vorab möchte ich noch sagen, dass diese Geschichte nicht überarbeitet ist. Man findet viele Logik-, Denk- und Grammatikfehler.

Und ich kann es nur noch einmal wiederholen... TRIGGERWARNUNG. xD

Damned MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt