Am seidenen Faden

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"Mia kannst du mich hören ?"
"Bleib bei mir Mia, hörst du? Bleib bei mir !"
Ich versuchte so sehr meine Augen offen zu halten, aber sie kamen mir schwer wie Blei vor.
"Mia, ich liebe dich. Bitte bleib bei mir"
Ich musste wach bleiben, denn ich wusste sobald ich meine Augen schließe würde ich es nicht schaffen sie wieder zu öffnen.
"Wir sind gleich da. Gib nicht auf kleines. Ich bin bei dir. Ich lasse dich nicht alleine mein Engel"
Ich spürte nichts mehr. Kein Schmerz. Keine Berührung. Und dann schlossen sich meine Lieder. Das letzte was ich hörte war ein "ich liebe dich" und dann war alles vorbei. Ich wollte nicht sterben. Ich konnte nicht. Nicht jetzt. Ich wusste das ich kämpfen musste, auch wenn es mir so schwer vor kam.

Tyler's POV
" wir brauchen Hilfe!"
Schwestern rannten herbei
"Was ist passiert ? Ruft Dr. Martin."
"Sie darf nicht sterben! Steht doch nicht so dumm rum. Tut was !!!"
"Wie ist ihr Name ?"
"Mia, Mia Govanni"
"Nimmt sie Medikamente? Hat sie bekannte Allergien?"
"Nein, Nein hat sie nicht."
" Sie müssen hier warten. Wir werden Sie auf dem laufenden halten."
Ich ließ mich auf einen der leeren Stühlen nieder. Das konnte doch nicht wahr sein. Das ist alles meine Schuld. Ich hätte sie beschützen müssen. Verdammt. Wie konnte ich nur so unvorsichtig sein. Ich spürte wie mir eine warme Träne die Wange runterlief. Wenn sie stirbt könnte ich mir das nie verzeihen. Wenn ich diese drecks Schweine  finde. Dann bring ich sie um.  Das verspreche ich dir mein Engel.
"Bringt den defibrillator!"
Nein, das darf nicht war sein. Bitte Mia kämpf, Bitte lieber Gott Nimm sie nicht zu dir. Bitte tu mir das nicht an. Panik staute sich in mir auf als ich sah wie stürmisch die Schwestern durch die Gänge rannten um den defibrillator in den Op zu bringen. Bitte Mia, Bitte tu mir das nicht an. Bitte bleib bei mir mein Engel. Immer wieder lief es mir durch den Kopf wie ein Film. Wie ich sie am Boden gefunden habe, Voller Blut Und leichenblass. Wie sie vor schmerzen gestöhnt hat. Und das war alles meine Schuld. Weil ich so ein beschissener Versager bin. ----------------------------------------------
Sie ist doch jetzt schon seid Stunden im Op. Wie lang braucht das denn noch. Bitte Bleib stark meine kleine Kämpferin.
"Sind sie mit Mia hier ?"
"Ja, Ja bin ich. Wie geht's ihr ? Hat sie es geschafft ?"
Stille.
"Wie ist ihr Name ?"
"Tyler, Ich bin Tyler. Wie geht es Mia ??"
"Tyler, Hat Mia Eltern die sie verständigen können ?"
"Nein hat sie nicht. Ich bin ihre Familie. Ich bin alles was sie hat. Und jetzt sagen Sie mir verdammt noch mal wie es ihr geht !"
Ich wusste das es unhöflich war so rum zu schreien. Die Schwester macht ja auch nur ihren Job. Aber ich muss jetzt einfach wissen wie es meinem Engel geht.
" sie hat während der Op eine Menge Blut verloren. Die Kugel hat nur knapp ihr Herz verfehlt. Sie können von Glück reden, Nur 3cm weiter und Sie hätte ihr Herz getroffen. Sie ist noch nicht wach. Aber sie können zu ihr. Bedenken Sie aber bitte das sie Ruhe braucht. "
"Vielen Dank"
Die Schwester führte mich zu Mia ins Zimmer. Und da lag sie. Leichenblass und mit vielen Kabeln und Drähten verknüpft. Ich wusste doch das sie eine Kämpferin ist. Sie ist meine Kämpferin und sie schafft alles. Danke lieber Gott. Danke. Ich setzte mich auf einen Stuhl zu ihr ans Bett und nam ihre Hand.
"Mia ich liebe dich so sehr meine kleine. Du bist so tapfer. Ich bin stolz auf dich" ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Ich habe wahrhaftig die beste und stärkste Freundin der Welt.
"Tyler?"
"Ja Mia ich bin hier mein Engel"

Meine kleine Kämpferin Stories to obsess over. Discover now