Grelles Licht umfängt mich. So hell war es noch nie. Nur langsam gewöhnen sich meine Augen an die Lichtverhältnisse. Ich schreie. Es ist so kalt. Ich bin so nass. Starke Hände umfassen meinen Körper. Sie heben mich hoch. Zu schnell für meine geringe Erfahrung tragen sie mich herum. Sie drücken mich wieder zurück auf die Erde. Ich werde umhüllt von etwas Warmen. Ich höre auf zu weinen. Es ist weich. Aber dennoch so kalt und rau. Ich bin es nicht gewohnt. Es fühlt sich so kratzig an meiner empfindlichen Haut an.
Ich sehe zwei Augen. Groß und braun. Liebe spiegelt sich in ihnen wider. Zwei Arme umschlingen mich. Ich werde wieder hochgehoben. Näher zu dem riesigen Gesicht. Eine Reihe Zähne blicken mich an. Sie sind so scharf und spitz. Ich bekomme Angst. Ich fange wieder an zu weinen. Etwas Weiches streift meine Wange. Zischende Laute kommen aus dem Mund mit den spitzen Zähnen. Ein anderes Gesicht rutscht in mein Sichtfeld. Dieses hat kleine, grüne Augen. Der Mund ist auch voller gefährlicher Zähne. Doch der Ausdruck auf dem Gesicht der zweiten Gestalt beruhigt mich.
Stöhnende Laute umhüllen mich. Ganz viele verschwommene Gesichter zeichnen sich vor mir ab. Sie sehen alle anders aus. Überall der selbe Ausdruck. Hände greifen nach mir. Wollen mich hochheben. Mir den Boden unter den Füßen nehmen. Bunte Farben erstrecken sich über den ganzen Raum. Gelächter ist zu hören. Ich will etwas sagen, aber kann nicht. Ich will mich wehren. Aber doch tut es gut. Die Aufmerksamkeit liegt nur auf mir. Ich bin sie nicht gewohnt.
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Nur noch 7 Minuten träumen
Poetry"Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben." - Martin Luther King Alle Rechte liegen bei der Autorin, also mir. Die Geschichte ist frei erfunden und somit sind alle Taten ein Produkt meiner Fantasie und Vorstellungs...
