Sichtlich müde schleppte ich mich die nassen Gehwege und Straßen entlang. Alles war trist und es kam mir vor, als wäre ich diesen Morgen alleine unterwegs. Die Geschäfte, an denen ich vorbei lief, waren alle noch geschlossen und die Stadt schien noch zu schlafen.
Wie jeden Morgen war ich dem Wetter auf dem langen und ziehenden Schulweg ausgeliefert.
Alles andere war interessanter als sich zu beeilen, dem Regen auszuweichen und in die Schule zu gelangen. Selbst ein kleines Gänseblümchen war plötzlich schöner als sonst.
Nach quälendem 30 minütigem Laufen war auch endlich die Schule zu sehen. Freuen tat mich das zwar nicht sonderlich, aber wenigstens war es trocken.
Langsamen Schrittes begab ich mich ins Innere der großen und ungemütlichen Eingangshalle. So verschlafen wie ich jedoch war bekam ich nicht mit, wie plötzlich eine Person auf mich zu rannte und die Glastür, welche sich nach außen öffnete, kräftig aufstoß.
Es dauerte keine 2 Sekunden, da knallte es auch schon und das harte Metall des Rahmens landete an meiner Stirn. Mit einem lauten Schrei viel ich zurück und hielt mir die Stirn. Leider muss ich hierzu erwähnen, dass ich nicht sonderlich groß war und mich viele deswegen übersahen.
Viel bekam ich nicht mit. Nur, dass einige Leute auf mich zu rannten und sich um mich herum platzierten.
Alles war verschwommen und dunkel, drehte sich, die Stimmen nur noch schwach zu verstehen und mir war furchtbar schlecht. Kurze Zeit später war alles schwarz.
* Zwei Stunden später *
Langsam wachte ich auf.
Als ich meine Augen öffnete musste ich feststellen, wie unfassbar hell alles war und schloss sie wieder.
Wo genau war ich?
Erst nach mehreren Anläufen schaffte ich es ohne Probleme etwas zu sehen.
Kalte weiße Wände und alte Schränke zierten das Zimmer. Ein kleines Waschbecken befand sich rechts hinten in einer Nische und auf der anderen Seite ein Schreibtisch.
Solangsam dämmerte es mir wo ich war. Da ich auch auf einer Liege lag musste es wohl das Krankenzimmer der Schule sein.
Etwas anderes viel mir im Moment auch nicht ein.
Aber wieso war ich hier?
Was war passiert?
Und warum hatte ich so starke Kopfschmerzen?
Beim Überlegen hörte ich leise Stimmen. Dem Klang der Stimmen nach müssten es zwei Männer und... diese Stimmer würde ich leider überall wieder erkennen,... unsere Klassenlehrerin Frau Singvogel sein. Schade für den schönen Namen, da ihre Stimme alles andere als melodisch und schön war. Eine krächzende und herum schreiende Krähe würde sie besser beschreiben.
Nach kurzer Stille öffnete sich nun die Tür und wie vermutet traten zwei Männer in Sanitätsausrüstung gefolgt von Frau Singvogel ein.
Anfangs bemerkten sie nicht, dass ich bereits wach war und so lauschte ich ihnen aufmerksam.
"Hat er denn etwas Schlimmes? Nach Zeugenaussagen bekam er ja die Eingangstür mit Wucht an die Stirn." " Ich denke, er wird mit einer leichten Gehirnerschütterung davon kommen."
Mit diesem Satz drehten sie sich zu mir und bemerkten, dass ich alles mitbekommen hatte.
Einer der Sanitäter setzte dich an die Liege und redete auf mich los.
"Hallo Louis. Schön, dass du wach bist. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, hast du einen Verband am Kopf. Ich würde dich bitten die nächsten 2 - 3 Tage wegen deiner leichten Gehirnerschütterung zu Hause zu bleiben und dich auszuruhen. Am Besten du lässt auch nocheinmal einen Arzt drüber schauen falls deine Kopfschmerzen und die Übelkeit nicht besser werden." "Genau, und nun solltest du auch auf dem kürzesten Weg nach Hause und dich hinlegen. Deine Mutter ist bereits informiert und wird gleich da sein."
Meinte Frau Singvogel noch abschließend und entließ mich nach Hause.
Eine Gehirnerschütterung durch einen Schlag einer Tür an den Kopf hatte ich also. Interessant...
Aber gut für mich, dass ich somit nicht in die Schule musste. Die täglichen Strapazen, welche ich in der Schule ertragen musste, blieben mir somit erspart.
Hey! Willkommen bei dieser Geschichte :)
Seit bitte ein bisschen nachsichtig wegen des Schreibstils. Das ist meine erste lange Geschichte und daher bin ich noch etwas unerfahren.
Gerne freue ich mich auf Kommentare.
Noch kurz zur Aufklärung:
Ab und zu werden auch Videos von Sängern hinzugefügt, die nichts mit One Direction zu tun haben.
Das liegt einfach daran, dass diese Geschichte anfangs nicht als Larry Stylinson Story geplant war.
Trotzdem gebe ich mir alle Mühe auch gerne mal One Direction - Songs mit einzufügen.
Also dann viel Spaß beim Lesen ^^
PS: Ich aktualisiere so oft ich kann, Zeit habe und ich keine völlige Schreibblockade habe.
VOUS LISEZ
⭐ It Is What It Is⭐ - l.s.
FanfictionDer 16 jährige Louis hat mit einigen Sachen zu kämpfen. Nicht nur, dass er Außenseiter ist. Nein noch vieles mehr. Wie er das schafft? Wer ihm hilft? Und wie alles anfing? Lest selbst! ❤
