Ich lief. Ich wusste nicht wohin und doch schien ich mein Ziel genau zu kennen. Ich lief so zielstrebig ohne zu wissen wo hin, dass es mir schon fast unheimlich vorkam. Eigentlich war es unheimlich, denn ich hatte nicht das Gefühl etwas dagegen tun zu können ich lief einfach. Ich lief nicht schnell, ich hatte zwar eine zügige Geschwindigkeit aber ich rannte auch nicht. Ich lief so schnell wie man läuft wenn man zu einem gut Bekannten Ort läuft, den man schon oft besucht hat. Dabei fühlte ich mich irgendwie taub. Ich sah zwar was ich tat hatte aber nicht das Gefühl die Kontrolle über das zu haben was ich tat. Ich wusste nicht einmal genau wo ich war. Die Sonne war heiß. Sie stand im Zenit und brannte im Nacken. Obwohl ich nur eine kurze Hose und ein weites T-Shirt an hatte lief mir der Schweiß in Bächen über den ganzen Körper. Es wehte kein Wind und mein zügiger Schritt reichte nicht um irgendeinen kühlenden Effekt zu haben. Die abends vermutlich sehr belebte Touristenstraße war fast menschenleer. Nur vereinzelt waren einige der Stände am Straßen rand besetzt. Dort konnte man Souvenirs kaufen. Muscheln oder Kleine griechische Statuen, Schlüsselanhänger oder Kühlschrank Magnete. An einigen Ständen konnte man auch Badehose, Bikinis oder Badelatschen kaufen. In der Ferne prangte auf einem Hügel die Akropolis, die in der Sonne glühte. Ich lief.
Heute Morgen war ich ganz normal aufgewacht. Das hieß der Wecker hatte mich wie immer zu Tode erschreckt und dann war ich verschlafen aus dem Bett gepurzelt. Ich hatte mich ins Bad geschleppt und mich unter eine kalte Dusche gestellt, trotzdem nicht wach geworden und mir wie immer tollpatschig und verschlafen mein Frühstück gemacht, mein Müsli gegessen umd dabei Radio Nachrichten gehört jedenfalls wenn ich nicht noch zu verschlafen umd in meiner Traumwelt war, dass die Nachrichten mich erreichten und nicht irgendwo zwischen meinen Ohren umd meinem Gehirn hängen geblieben sind. Dann hatte ich mir meine Tasche genommen und hab mich mit meinem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit gemacht. Doch heute war es irgendwie anders ich war nicht verschlafen sondern... ja ich wusste es auch nicht genau. Es fühlte sich so an als würde jemand anderes in meinem Körper stecken und ich konnte zwar über meine Sinne wahrnehmen was ich tat aber ich fühlte mich nicht in der Lage irgenwie zu bestimmen was ich tat. Wie wenn man morgens im Halbschlaf durch den Alltag ging unf und nicht nachdachte was man tat zum einen weil man noch zu müde war um nachzudenken zum anderen weil man nicht nachdenken musste weil man es jeden Tag machte. Nur wurde ich meistens wach während ich auf dem Fahrrad saß und durch den Dichten Morgen Ferkehr fur doch heute nicht ich blieb einfach in dieser Trance wahrscheinlich wäre es mir nicht sonderlich aufgefallen wenn mir nicht irgendwann aufgefallen währe dass ich garnichcht mehr auf meinem Arbeitsweg war. Ich war kurz vor dem Flughafen. Ich wusste nicht ob ich nichts dagegen tun wollte oder konnte auf jede Fall fuhr ich dann noch ganz zum Flughafen und stellte mein Fahrrad ab. Ich ging zum erst besten Schalter und hörte mich reden: "ein Ticket für den nächsten Flug nach Athen bitte." Ich war verwundert wieso tat ich das? Aber ich tat auch nichts dagegen, hätte ich wahrscheinlich eh nicht machen können. Ich erhielt ein Ticket für in zwei Stunden. Auf direktem Wege ging ich Richtung Sicherheitskontrollen, Naja fast ich machte noch ein Abstecher zum Checkin Automaten. Hinter den Sicherheitskontrollen ging ich gesteuert von dieser übersinnlichen Macht langsam aber zielstrebig zu meinem Gate. Der Münchener Flughafen war groß deswegen dauerte das eine Weile. Als ich am Gate angekommen war, wolte ich mich hinsetzen Mein Körper tat es aber nicht, er blieb einfach stehen und wartete die Halbe Stunde bis zum Boarding diereck vor dem Gate. Als ich dann ins Flugzeug gehen konnte und mich auf meinen Platz gesetzt hate, merkte ich panisch das ich First-class gebucht hatte. Dabei rutschte mein Bank Konto so schon immer wieder in die Miesen. Was tat ich hier nur und warum?
Ich hätte diese Frage so gerne beantworte doch ich konnte es nicht, nicht beim besten Willen. Nun lief ich also in der stechenden Mittagssonne, wie ferngesteuert, durch die Touristen Viertel von Athen.
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Nur durcheinander
Short StoryHier halte ich alles fest was mir durch dem Kopf schwirt.
