Sterne

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Niemand wusste von dem Universum, dass er sah. All die Farben, die das ganze Bild vollkommen machten. Nur er wusste, wie sie miteinander harmonierten und wie atemberaubend ein Universum sein konnte. Er allein hatte dieses Wissen; dieses Wissen, welches ihm keinen Nutzen brachte.
Er wollte erzählen, er wollte den Menschen zeigen, wie viel mehr es zu sehen gab.
Doch... er erzählte nur von den Sternen, die er sah. Er beschrieb ihr Leuchten und ihre Schönheit. Er gab sich die größte Mühe, wenigstens ihr Auftreten zu beschreiben.

Doch selbst die Schönheit der Sterne kam nicht an das eigentliche Bild heran.

Er wusste so viel mehr, doch sein Wissen verhalf ihm nur zu einem inneren Unwohlsein.

Die Tatsache, sein Wissen nicht anwenden zu können, war für ihn nicht mehr, als in einem Käfig gefangen gehalten zu werden, wie ein Tier. Es war nicht mehr als eine einzige Quälerei.

Er wollte rufen, er wollte schreien, er wollte brüllen.

Alles, was er konnte, war von Sternen zu berichten.

Immer und immer wieder.

Er wollte so viel mehr.

Doch was brachten ihm seine stummen Worte, wenn sie auch nur auf stumme Ohren treffen würden?

-

Ja, das war es schon bereits, whoops... Es ist sogar noch weniger, als ich befürchtet habe.
Ich habe diese Fabel irgendwann einmal um 4 Uhr morgens out of the blue geschrieben.
Ich weiß, dass es sehr kurz und sehr abstrakt ist, aber ich hatte das Bedürfnis sie mit euch zu teilen.
Ich hoffe, ihr könnt diesen Freiraum nutzen und etwas aus dieser kleinen Geschichte ziehen, dass euch selber etwas bedeutet- Findet euer eigenes kleines Universum.

In diesem Sinne:
Bis zum nächsten Mal! :)

SterneTempat cerita menjadi hidup. Temukan sekarang