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Sie rannte. Sie bog nach links ab, dann wieder nach rechts, nochmal rechts und links. Nur weg von diesem Ding. Sie wusste, wenn sie anhalten würde, es sie töten würde. Sie sah nicht zurück. Sie fiel hin, stand allerdings sofort wieder auf und rannte weiter. Das Geräusch von Metall auf Stein hinter sich. Sie hatte Angst, Todesangst. Sie bog nochmal nach rechts ab. Sie spürte einen stechenden Schmerz vom Vortag in ihrem Bein. Sie rannte trotzdem weiter. Schon seit sie von der Lichtung, auf der sie aufwachte verschwand, rannte sie um ihr Leben. Sie wollte wieder zurück zu dieser Lichtung, fand den Weg allerdings nicht mehr. Schon seit Jahren versuchte sie dorthin zurückzukehren, scheiterte allerdings immer kläglich. Jeder Weg den sie rannte, keiner führte zurück zu dieser Lichtung. Sie wusste nichts mehr, nicht ihr Alter, nicht wie sie aussah, nichtmal ihren Namen wusste sie. Sie konnte sich an nichts mehr errinnern, als wäre ihr Gedächtnis gelöscht worden. Sie hatte Angst. Angst dass sie diesmal nicht vor diesem Ding fliehen konnte. Dass sie es nicht schaffen würde. Sie hatte nur ihr Schwert, den Bogen mir den paar Pfeilen und etwas zu essen, was sie damals von der Lichtung mitnahm. Manchmal wachte sie auf, mit einer kleinen Kiste neben ihr mit Proviant darin. Sie wusste dass wer auch immer sie hierher gebracht hat, nicht wollte das sie Hunger leidet. Sie bog wieder um die Ecke, die Geräusche hinter ihr wurden leiser. Sie sah nach hinten, sie sah das Monster nicht mehr. So schnell sie konnte krabbelte sie in die Nische in der Wand. Ein paar Minuten war es still, abgesehen von den Geräuschen die das Monster verursachte. Und dann sah sie es. Die acht metallischen Beine die an ihr vorbei gingen. Sie hielt den Atem an, sie hatte Angst. Seit sie hier gefangen war hatte sie nichts anderes als diese Monster gesehen. Sie dachte nach. Ihre Gedanken wurden jedoch durch einen Schrei unterbrochen. Sie krabbelte wieder aus der Nische hervor. Der Schrei klang menschlich, nicht wie die Schreie die die Monster von sich gaben. Sie rannte in die Richtung, bog um eine Ecke und sah was den Schrei verursacht hatte. Es waren zwei Jungen, die von einem dieser Dinge wegrannten. Sie hörte wie sich eine Wand verschob. Sie schrie die Jungs an ihr zu folgen, was sie auch taten. Sie rannte in die Richtung der sich bewegenden Mauer. Sie deutete den beiden Jungen durch zu laufen. Sie selbst wartete auf das Monster kurz bevor es bei ihr war, rannte sie. Sie schaffte es noch durch, bevor die Mauer sich schloss. Sie fiel auf den Boden, sah hinter sich. Das Ding war zwischen den zwei Wänden zerquetscht worden. Erleichtertung machte sich in ihr breit. Nun konnte sie nur hoffen, das die zwei Jungs nichts böses vorhatten. Sie sah einem nach den anderen in die Augen, bevor sie aufstand. "Danke." Sagte einer der beiden geschockt darüber was gerade passiert war. Sie sagte nichts. "Ich bin Thomas und das ist Minho." Stellte er sich und den anderen vor. Sie lächelte die beiden nur an, und humpelte dann langsam in eine Richtung. "Hey, warte!" Schrei der eine ihr hinterher. Kurz darauf waren die beiden neben ihr. "Willst du uns deinen Namen sagen?" "Wenn ich den wüsste, würde ich es." Sagte sie mit leiser Stimme. "Woher kommst du?" Fragte Minho. Sie blieb stehen, somit auch die beiden Jungs. "Ich weiß es nicht. Ich bin auf einer Lichtung aufgewacht. Keine Menschenseele wart dort, deshalb bin ich ins Labyrinth. Ich wollte zurück, fand den Weg aber nicht mehr. Und jetzt bin ich schon seit keine Ahnung wie lange in diesem Labyrinth und renne vor diesen Dingern weg." Sie sah den beiden in die Augen und ging dann weiter. "Warte!" Sie blieb stehen und sah leicht über ihre Schulter. "Wir kommen von dieser Lichtung, wir könnten dich zurückbringen." Meinte Thomas. Sie zögerte. Sollte sie mit den beiden mitgehen? Was würde dort auf sie warten?

Maze Runner ~ Warning SignStories to obsess over. Discover now