Dunkelheit

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Gefallen bin ich, von Stein zu Stein,
immer weiter, abstoßend vom Sein,
Flügel zerfleddert, zerrupft von Pein,
Erhalten werden muss der Schein.


Falschheiten verließen meinen Mund,
nichts hält mehr fern vom Abgrund.
nur Weniges lässt mich leben jede Stund,
verschlingt er mich, der schwarze Schlund.


Wellen brachen und verstummten allen Tag,
jeder bricht, auch der Stein, der mir als Herz lag,
der Tagesschein zu hell mich zeigt, verzagt,
kein Trost, keine Hoffnung zu mir stakt.


Mitten im Meer versinken in Finsternis.
Zu schwer wiegen Pflicht und Starrniss.
Ergebe ich den dunklen Momenten.
Verschwindet mehr und mehr das Firmament.


Ein letzter heller Strahl mich erfassen kann,
Sehnsucht kurz nur brach den ewigen Bann.
nun fall ich, nicht in meiner wollenden Bahn,
stürze ich einsam unaufhaltsam hinab, sieh an.


In Finsternis liege ich selbst um mich,
nur ferne Erinnerungen zehren mich,
sehe nichts, höre nichts im dunklen Rund
zu tragen habe ich mein eigenes Pfrund.

FinsternisWhere stories live. Discover now