Bevor ihr lest, ich hab diese Geschichte wirklich schon ziemlich lange. Aber ich habe mich nie getraut, es zu veröffentlichen weil ich wie ihr bereits gemerkt habt, nicht sehr zuverlässig bin. Hoffe dass es euch gefällt. :3
Kennt ihr die Geschichte des Pan? Dem Kinderbuch nach ist er ein kleiner Junge, der einfach nicht erwachsen werden will, Wissenschaftler und so haben aber die Theorie aufgestellt, dass Pan ein Todesengel ist, der verstorbenen Kindern auf ihren Weg ins Nirwana begleitet, auch bekannt als das Neverland.
Was ich denke? Nichts. Als vielbeschäftigte Person habe ich keine Zeit um über solches nachzudenken. Das überließ ich lieber Disney. Ich war ein ganz gewöhnliches Mädchen und 16 Jahre alt, als ich realisierte, dass diese Kindermärchen gar keine Kindermärchen waren sondern die unsichtbare Realität.
Warum sie unsichtbar ist? Weil sie wahrscheinlich gerade in diesem Moment neben dir abspielte, und du merkst es noch nicht einmal. Mein Name ist Jessica Quill und dies ist die die Geschichte, wie ich auf die zwei größten Idioten des Universums gestoßen bin.
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London. Der Bürgersteig war an diesem Vorabend nur teilweise gefüllt, da die meisten Leute bei diesem Wetter lieber mit der U-Bahn oder mit dem Taxi fuhren. Das hieß aber nicht, dass es für mich einfach war, mich durch die Menschenmenge zu drängeln.
Mit meiner Tasche unter meinem Arm geklemmt, der alten Basecap von meinem Dad und einem alten, viel zu großen Anorak kämpfte ich mich durch die Menschen. Ich konnte es mir dieses Mal einfach nicht leisten, zu spät zu kommen.
Es plätscherte schrecklich, als meine Chucks in die Pfützen tauchten und so meine Hose nass machten aber das war mir egal. Ich musste vorankommen. Bei einer Ampel blieb ich schwer atmend stehen. Ich verfluchte mich selbst für meine schlechte Ausdauer.
Meine Cap ließ ich tiefer in mein Gesicht sinken, damit wenigstens dieses einigermaßen trocken blieb. Ich hatte so ein Glück im Unglück, dass ich meine Haare an diesem Tag zu einem strammen Zopf gebunden hatte und diese dann sicher unter der Kappe versteckt hatte.
Praktischer wäre es allerdings gewesen, einen Regenschirm zu haben, doch ich hatte keine Zeit, um ihn noch zu suchen. Nur noch wenige Meter.
Atemlos sah ich auf meine Armbanduhr. Bereits kurz nach. Scheisse, ich musste mich beeilen.
Ich beschleunigte mein Tempo und an der letzten Abbiegung hätte ich fast das Gleichgewicht verloren und wäre zur Seite gekippt, wäre da nicht dieser alte Mann gewesen, der mich noch im letzten Moment wieder auf die Füße ziehen konnte.
,,Na hopla.",sagte er lächelnd, ,,Sie sollten wirklich aufpassen." Ich lächelte schwach , nickte ihm dankbar zu und rannte schließlich weiter.
Schon etwas 100 Meter vor dem Laden sah ich das kleine Schild, das zur Seite ragte. ,,Hooks Treasures", der Juwelier meiner Stiefmutter. Ich lief darauf zu, in der Befürchtung, bald einen Herzinfarkt zu erleiden.
Als ich ankam, blieb ich kurz vor dem Eingang stehen, um Luft zu holen. Ich konnte nicht mehr. Mein Blick schwindelte und der laut auf dem Boden rieselnde Regen verwirrte mich. Ich konnte mich einfach nie konzentrieren, wenn ich etwas soetwas hörte.
In diesem Moment kam eine ältere Dame aus dem Laden und schloss die Tür ab. ,,Warten Sie!",rief ich. Sie schreckte hoch, Anscheinend hatte sie mich gar nicht bemerkt. ,,Ich soll eine Bestellung abholen auf den Namen Bexter." Ich hustete wegen der feuchten Luft schwer. Scheiss Wetter...
Die Dame sah mich kurz stirnrunzelnd an, machte sich dann aber dran, die Rollanden herunter zu ziehen. ,,Es tut mir wirklich leid aber wir haben geschlossen. Kommen Sie morgen wieder.",sagte sie unbeteiligt. ,,Aber ich brauche die Kette heute! Ich bitte Sie, es ist ein Geschenk und morgen wird es schon zu spät sein."
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Der Tag, An Dem Pan Das Fliegen Verlernte
AventuraJessica hat es seit dem Tod ihrer Mutter und dem Einzug ihrer Stiefmutter nicht leicht im leben. Als sie eines londonischen Regentages sich weigert, nach Hause zu gehen, trifft sie auf einen alten Mann. Er macht ihr de Vorschlag, sie mitzunehmen, an...
