Namjoon war der beste Freund, den man sich nur vorstellen konnte, aber wir hatten schon einiges durch oder besser gesagt er mit mir.
Mit Anfang 17 zog ich zuhause aus, weil ich es dort nicht mehr aushielt.
Da das Geld von meiner Mutter knapp wurde...
Ich war grade dabei mein Kleiderschrank aufzuräumen als mir ein besonderes Kleid ins Auge fiel. Wieso es so besonders war? Dieses Kleid wollte ich für einen besonderen Moment aufbehalten. Ich wusste zwar nicht welchen aber mein Bauch würde es mir dann verraten, wenn es soweit wäre.
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Ich ging zu dem großen Spiegel der in meinem Zimmer stand und hielt mir das Kleid an. Ich lächelte aber dieses Lächeln verstummte. Die Tatsache ist, dass ich dieses Kleid vor zwei Jahren geschenkt bekommen hatte und das ich jetzt bestimmt nicht mehr rein passen werde. Ich zog die Ärmel meines viel zu großen Pullovers hoch. Zu den Narben passt das Kleid auch nicht. Eigentlich sollte ich so ein schönes Kleid garnicht besitzen. Das bin ich einfach nicht wert. Ich streifte meine Ärmel wieder runter und hing das Kleid zurück in den Schrank und zu dem Zeitpunkt klingelte es an der Tür. Schnell ging ich sie auf machen da ich wusste wär es war. Ich wurde in eine sehr sehr sehr lange Umarmung gezogen von dem wohl tollsten Menschen des Universums.
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Damit übertrieb ich keinesfalls. Ich kenne ihn seit dem Kindergarten und schon damals wollte er allen weh tun die mir was zu leide wollten und auch jetzt ist es immer noch so. Er besuchte mich mindestens zwei- bis dreimal die Woche. Er hilft mir so gut wie bei allem und ist für mich da. Er ist der einzigste der mich komplett kennt. Namjoon war mein ein und alles. Großer Bruder, Beschützer und Bester Freund in einem.
Nach einer Zeit lösten wir uns und er schloss die Tür. "Und wie läuft dein Entrümpeln?" lächelt er mich lieb an. "Ja geht schon aber ich hab grad keine Lust mehr.." schaute ich ihn an. "Du kannst ja keine Lust mehr haben, wenn ich da bin!" zwinkerte er und wir beide lachten. "Doofkopf! Übrigens ich wollte sowieso mit dir über was reden...magst du was trinken?" "Wasser." Und so gingen wir in meine Wohnküche.