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Für Immer

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"Hey, hast du gut geschlafen?"
"Ja super wie immer..." *Erste lüge*
"Schön, hast du Lust heute Abend auszugehen?"
"..."
"Komm wir waren lange nicht mehr zusammen aus... Du bist ja immer so beschäftigt mit deiner Arbe..."
"Ja ich weiß schon! Es wäre bestimmt toll mal wieder auszugehen." *zweite Lüge*
"Was hältst du davon das wir heute nach deinem Arbeitsschluss ins La Lyra gehen?"
"So schick gibt es was zu feiern?"
"Du hast es vergessen...?"

Oh verdammt da fiel es mir wieder ein unser 5. Hochzeitstag stand an. Ich warf ihm einen entschuldigenden Blick zu.
"Entschuldigung ich hab es vergessen. Hab durch die viele Arbeit wohl komplett mein Zeitgefühl verloren."
"Wir sehen uns heut Abend", sein Tonfall klang anklagend. Er sagte jedoch nichts weiter zu dem Thema und verschwand aus der Haustür.

Verdammt! So ging es seit Monaten. Wir sprachen nur das nötigste und ich stürze mich in meine Arbeit machte so viele Überstunden, dass ich ihn kaum noch sehen musste und auf dem zweiten Grund  nämlich um sie aus meinem Kopf bekommen wobei die Arbeit wohl kaum der perfekte Ort war um ihr aus dem Weg zu gehen, aber immerhin besser als zu Hause, bei meinem Ehemann, der mir ständig vorwarf, dass ich mich verändert habe.
Tja, Leider konnte ich weder ihm noch sonst irgendwem sagen was der Grund war weshalb ich mich so benahm, denn ich hatte mich verliebt in eine Person die ich niemals haben konnte. Sie war der Grund warum ich ihn heiratete. Ich benutze ihn als Ausrede um ihr zu entkommen.
Anfangs waren wir glücklich, haben einander vorgemacht das es reicht wenn einer für beide liebt. Haben gedacht es würde funktionieren bis das der Tod uns scheidet, aber es hat nicht funktioniert. Wir distanzierten uns immer weiter von einander, da keiner mit dem anderen über seine Gefühle reden wollte, oder eher gesagt wollte ich nicht über meine Gefühle reden.
Wollte meine Gefühle für sie nicht wahrhaben, für so lange Zeit. Dachte wir können Freunde bleiben. Dachte ich kann damit leben nicht auf die Art und Weise wie ich sie liebte, zurück geliebt zu werden.
Doch ich konnte das nicht mehr, waren meine Schuldgefühle gegenüber ihm zu groß, da ich wusste wie es sich anfühlt zu lieben aber nicht zurück geliebt zu werden.

Ich blickte auf die Uhr 7:53 Uhr.
"Verdammt!"
Ich hetzte los zur Arbeit doch noch bevor ich meine Haustür erreichte Klingelte mein Handy.
"Rizzoli?"
"..."
"Bin unterwegs."

Ein neuer Mordfall...
Ich bereitete mich schon einmal mental darauf vor sie zu sehen.

"Was gibt es?"
"Männlich circa 37. Seit ungefähr 2 1/2 Tod er wurde nicht bewegt. Er hat ein Hämatom an der linken 7. und 8. Pleura eine und Schusswunde durch den Caput, wahrscheinlich eine 75ziger. Nach einer Autopsie kann ich mehr sagen."
Ich schmunzelte innerliche über ihr Fachchinesisch, wie immer.
"Ok ich Tüte die Beweise ein und komm dann zu dir in die Autopsie runter. Bis dann."
"Bis dann."

In der Autopsie.
"Hey, hast du noch mehr rausgefunden, als du mir am Tatort erzählt hast?"
"Nein."
"Was ist los?"
"Wie kommst du darauf das etwas mit mir ist?"
"Du findest immer irgendwas..."
"Ich- ich Jane... Ich hab mich von Clark getrennt oder besser gesagt er hat mich verlassen... Für fü-für eine andere."
"Ich bring den Arsch um..."
Maura schmunzelte kurz brach dann aber schluchzend vor mir zusammen. Ich nahm die schützend in den Arm. "Alles wird wieder gut. Schhhh alles wird wieder gut..." Ich wiegte sie in meinen Armen bis sie sich beruhigt hatte. Anschließend brachte ich sie nach Hause.
"Jane ich versteh es einfach nicht wie konnte er das nur tun? Was hab ich falsch gemacht? Warum für eine andere?"
"Er hat dich nicht verdient Maur' du bist die wundervollste Person die ich kenne. Wenn er das nicht zu schätzen weiß, war er nicht der Richtige!"
"Danke Jane! Unsere Freundschaft bedeutet mir wirklich alles."
Das tat weh!
'Freundschaft' war definitiv nicht das was ich für sie empfand und mit jedem weiteren Jahr in dem ich mit ihm verheiratet war wurde es mir mehr bewusst und in jedem weiteren Moment in dem sie von einem Mann verlassen wurde brach nicht nur ihr sondern auch mit das Herz und ich zerbrach daran.
Zerbrach an der Tatsache das ich sie niemals haben konnte. Zerbrach weil ich sie nicht auf diese Weise glücklich machen konnte wie ich es gerne wollte. Zerbrach weil sie zerbrach. Es tat weh sie so zu sehen, zerbrochen nach einer weitern Enttäuschung, durch einen Mann.
"Jane?"
"Hmm?"
"Hörst du mir überhaupt zu?"
"Entschuldigung ich war in Gedanken. Was hast du gesagt?"
"Ich habe gefragt Wie es bei dir und Casey läuft?"
"Uhm ich weiß nicht recht. Ich denke nicht das wir es schaffen uns nochmal zusammen zu raffen."
"Ihr macht doch nicht etwa auch Schluss miteinander?"
"Doch ich denke es wird darauf hinauslaufen..."
Sie nahm mich in den Arm. Ich nahm ihr unglaublich gut riechendes Haar war und wünschte mir dieser Moment wäre ewig. Doch sie löste sich von mir mit einem Blick auf die Uhr.
"Wann wirst du es ihm sagen?"
"Heute morgen haben wir beschlossen essen zu gehen. Anlässlich unseres 5. Hochzeitstages." Ich lächelte verkrampft.
"Hast du wirklich gut darüber nachgedacht?"
"Ja."
"Dann wird es das richtige sein."
"Danke, ich geh jetzt lieber los und mach mich fertig. Kommst du allein zurecht? Ich kann später nochmal zu dir kommen wenn du nicht alleine traurig sein magst."
Sie lächelte: "Ist schon gut, danke."

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