Larry - Beschützer

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Ich heiße euch herzlich Willkommen zu dieser kleinen Oneshotsammlung. Ich werde hier die Oneshots veröffentlichen, die ich schon vorgeschrieben habe, aber auch welche auf Wunsch. Also schreibt mir eure Wünsche bitte in die Kommentare. Dazu einfach das Pairing und den groben Inhalt in Stichpunkten :)

Und jetzt viel Spaß mit dem ersten Oneshots. Larry.


LG D.L.


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PoV. Louis

Der Rauch füllte meine Lunge und ließ mich den stressigen Tag ein wenig vergessen. Ich atmete aus und sah fasziniert dabei zu, wie der Rauch empor stieg. Wie sehr ich die Schule hasste. Es waren noch gut 2 Jahre, die ich in diesem Höllenloch verbringen musste. Zwar hatte man sich über die Jahre Respekt verdient, doch die Angst der anderen Schüler, machte den Tag nur minimal erträglicher. Ich seufzte, als es zur nächsten Stunde klingelte. Ausgerechnet Englisch und da konnte ich es mir nicht mehr leisten zu schwänzen. Ich stand schon so 5 und eine 6 würde heißen, dass ich die Klasse wiederholen müsste. Genervt trat ich meine Zigarette auf dem noch leicht nassen Boden aus. Es hatte heute Nacht stark geregnet und der Geruch von angenehmen Regen lag immer noch in der Luft.

Ich würde zu spät kommen, das wusste ich jetzt schon, aber da war unser Lehrer nicht so streng, also war es okay. Also lief ich entspannt in Richtung Klasse. Ich hörte ein Wimmer und fieses Lachen, weshalb ich stoppte und mich umsah. Eigentlich sollte nur ich fies Lachen. Ich hasste es, wenn Leute fertig gemacht wurden. Ich selber tat dies nur, um mich zu verteidigen. Leise folgte ich dem Lachen und stand letztendlich vor, oder besser hinter, drei Typen, die einen Kreis um etwas geschlossen hatten und immer wieder darauf eintraten. Manchmal hörte man ein Wimmern. Ich ekelte mich vor diesen Leuten, diesen Möchtegernschläger, die sich schwächere raussuchten, um zu zeigen wie stark sie sind.

„Was glaubt ihr eigentlich, was ihr da tut?", fragte ich dann mit gefährlich ruhiger Stimme. „Tomlinson.", knurrte Josh, der Anführer dieser 'Gang'. „Verzieht euch. Ihr wollt doch keinen Ärger bekommen, die Stunde hat schon angefangen." Ich ging einen Schritt auf sie zu und sofort wich Josh zurück. Mein fieses Grinsen war nicht zu übersehen. Ich liebte es, was für eine Wirkung ich auf diesen Idioten hatte. „Und jetzt Abgang." Eilig drehten sie sich um und verließen den Raum. So bekam ich freie Sicht auf ihr Opfer. Schar zog ich die Luft ein.

Harry Styles. Mein Schwarm seit gut einem Jahr und leider eines der viel zu vielen Mobbingopfer an unserer Schule. Er war Crossdresser, trug gerne Mädchensachen und liebte es seine Blumenkrone zu tragen. Ein echter Sonnenschein, der Grübchen hatte, wenn er lächelte. „Harry.", hauchte ich tonlos und ließ mich neben ihn sinken. Er hatte sich zusammen gekrümmt und wimmerte die ganze Zeit vor sich hin. Seine Kleidung war leicht zerrissen und seine Blumenkrone lag ein paar Meter weit entfernt. Ich zog ihn langsam in meine Arme. „Das sind solche Idioten.", murmelte ich. Innerlich kochte ich vor Wut, doch wollte ich Harry jetzt nicht verschrecken. „Soll ich dich zur Krankenstation bringen?", fragte ich leise. Ich hatte schon mal mit Freuden festgestellt, dass der Lockenkopf keine Angst vor mir hatte, als ich ihn schon mal vor diesen Typen beschützt hatte.

„Nein.", wimmerte er leise. Ich setzte ihn auf, um ihn genauer beäugen zu können. Ein war Schürfwunden an seinen Armen und Knien waren zu sehen, aber sonst war es nicht so schlimm. Anscheinend war ich schnell genug gekommen. „Komm, ich bring dich nach Hause." Vorsichtig hob ich ihn hoch und lehnte ihn an die Wand, um seine Blumenkrone aufzuheben. „Hier." Langsam setzte ich ihm den Kranz, bestehend aus Rosen- und Tulpenblüten auf. Er lächelte gezwungen. „Komm, Prinzessin." Mein Arm legte sich um seine Taille, um ihn zu stützen. „Mein Auto steht auf dem Parkplatz, es ist nicht weit.", versuchte ich ihn aufzumuntern. „A-aber da dürfen doch nur Lehrer stehen." „Ich darf da auch stehen. Keine Sorge, Prinzessin."

Als wir endlich am Auto waren, setzte ich ihn vorsichtig auf den Beifahrersitz. „Sagst du mir deine Adresse, Prinzessin?", fragte ich, als ich mich ebenfalls ins Auto gesetzt hatte. Er nannte mir seinen Wohnort und ich stellte fest, dass er bei mir in der Nähe wohnte. „Fuck.", machte ich dann auf einmal. „Was ist?", wollte Harry sofort wissen. „Ich hab Englisch geschwänzt. Das wird wohl eine 6 auf dem Zeugnis.", murmelte ich bedrückt. Zu meiner Verwunderung lächelte der Lockenkopf leicht. „Das ich vielleicht gar nicht so schlecht, weil...weil du dann in meinen Jahrgang kommst.", erklärte er, während er seinen Rock glatt strich. Ich lächelte, hatte also doch was Gutes.

Ich hielt vor seiner Tür und half ihm noch beim Aussteigen. „Na dann, Tschüss.", lächelte ich und wollte gehen, als er mich zurück hielt. „Louis, ich..ich wollte mich bei dir bedanken. Ohne dich wäre ich jetzt wahrscheinlich noch schlimmer zugerichtet." „Kein Problem, Prinzessin."Er gab mir einen Kuss auf die Wange und schloss dann die Tür. Diese federleichte Berührung hatte ein Feuerwerk in mir ausgelöst. Und wie ich mich auf einmal darauf freute, sitzen zu bleiben.

♥ One Direction - Oneshots (boyxboy) ♥Des histoires addictives. Découvrez maintenant