Donald Trump

49 5 1
                                        

Donald Trump, der schillernde Anwärter auf die Präsidentschaftswahl, ist in aller Munde. Und es scheint als seien besonders die Vereinigten Staaten gespalten in ihrer Meinung im Bezug auf den Mann aus New York City.

Die einen verehren ihn. Lassen sich sogar Tattoos stechen, welche gratis von Bob Holmes gestochen werden. Laut Holmes "bringe Trump die USA wieder auf Vordermann". So lassen es sich auch die meisten seiner Kunden auch unter die Haut stechen, den bekannten Wahlkampfspruch: "Make America great again." Was jedoch steckt hinter diesem Spruch?

Ein Blick in seine Reden während der Vorwahlen erschreckt. Nicht selten sind sie gespickt von teils auffälligen teils unterschwelligen rassistischen Aussagen. So sei ein Plan von ihm eine Mauer zwischen den USA und Mexiko errichten zu lassen, um die Staaten vor illegalen Immigranten zu schützen, welche immer wieder über die Grenzen treten, in der Hoffnung ein besseres Leben dort zu finden. Für Donald Trump sind diese Menschen allerdings ein Dorn im Auge. Allein diese wagemutige Aussage schlug bereits Wellen der Kritik. Allerdings beinhaltet diese fragwürdige Idee noch ein weiteres pikantes Detail, denn Mexiko soll für diese Grenze ebenfalls aufkommen.

Dazu kommen einige Aussagen, welche sich gegen den Islam richten und auf Grund der Terroranschläge in beispielsweise Paris gefallen waren. Zwar betonte er auch das viele Moslems wunderbare Menschen sind, doch er antwortete auch auf die Frage, ob es ein "muslimisches Problem" gebe: "Absolutely, yes. In fact I went a step further. I said I didn't see Swedish people knocking down the World Trade Center." Und dies ist nicht der einzige Wortlaut, welcher sich gegen Minderheiten (nach Schätzungen des CIAs aus dem Jahre 2006 sind nur etwa 0,6% der US-Amerikaner Moslems) richtet, auch Hispanics sind häufig betroffen.

Vielen Amerikaner wählen ihn jedoch nicht deswegen, häufig wird über diese Aussagen hinweg gesehen, denn Trump verspricht etwas, was viele Amerikaner beschäftigt. Er verspricht nämlich, dass er die Einkommenssteuer, welche aktuell 35% beträgt, auf 15% senken wolle. Außerdem müssen Einkommen unter 25.000 Dollar im Jahr nicht versteuert werden. Dadurch verliere USA 10,1 Billionen Dollar in den kommenden Dekaden, so eine Rechnung der Washingtoner Tax Foundation. Wo Trump zum Ausgleich Ausgaben kürze, gab er nicht konkret an. 

Doch auch Donald Trump selber zieht viele in seinen Bann. Denn er steht für einige als jemand, der den amerikanischen Traum erfüllt hat. Als Sohn eines Mannes, welcher bereits eine Immobilienfirma mit großem Einfluss aufgebaut hatte, musste Trump nicht mehr all zu viel tun, um sein Reichtum weiter auszubauen. Außerdem war er in der Reality-Show "The Apprentice" zu sehen. 

Aber natürlich unterstützt nicht ganz Amerika den Kandidaten. So wird zum Beispiel sein Stern auf dem Walk-of-Fame in Kalifornien immer wieder beschmiert. Gerade nach seinen bereits aufgeführten Aussagen im Bezug auf Mexiko. 

Ich könnte noch ewig weiterschreiben, jedoch denke ich das ein Fazit jetzt dennoch angebracht wäre. 

Alles in einem ist Donald Trump auch in den USA ein großes Streitthema. Einen Hauptteil seiner Wähler lässt sich in der weißen Mittelschicht finden, traurig, dass man dies so sagen muss obwohl die Apartheid schon lange vorüber ist. Doch so viel Aufwind er erhält, es scheint als erhalte er eben so viel Gegenwind. Und trotzdem ist es ein Stechen zwischen Hillary Clinton und ihm, schon in den Vorwahlen. 

Ich persönlich finde Trump Aussagen und Ansichten fast schon bedauernswert. Es scheint als nutze er diesen Wahlkampf eher als eine Art PR-Stunt, als das er seine Pläne wirklich durchsetzen wolle. Ein Baulöwe mit eigenem Wolkenkratzer in New York City passt vielleicht doch nicht all zu gut in die Politik. 

Außerdem fallen ihm mit seinen rassistischen Wortwahlen auch nicht gerade die Sympathiepunkte in die Arme, denn keine Religion und keine Minderheit verdient es in einer solchen Art geschmälert und nahezu bloßgestellt zu werden. Rufschädigung könnte man dies auch nennen. 

Trotzdem schaut die Welt gebannt zu dieser Wahl, mit einer fast unfassbaren Sorge. Vielleicht ist er doch nicht so ungefährlich zu sein, denn seine Entschlossenheit wirkt stärker den je. 

Dann sind da aber auch jene Momente in denen er fast schon dümmlich wirkt und Länder als Städte bezeichnet oder Städte in andere Länder schiebt. 

Man kann also nicht wirklich differenzieren ob er alles ernst meint oder ob all das nur eine einzige Lüge ist, um besonders viele Wähler zu keschern. 

Ich persönlich stelle mich gegen Trump, da er neben rassistischen Aussagen und größenwahnsinnigen  Plänen, wie der Mauer, auch keinen wirklich ausgereiften Plan für seine, ich nenne es mal, politische Zukunft. Die meisten Themen seines Wahlkampfprogrammes sind nur zur Hälfte ausgreift und erscheinen vielleicht auf dem ersten Blick mehr als positiv, doch ein zweiter beweist, ein Ausbau dieser wäre dringend möglich. 

---------------

Hey, 

dies ist also das erste Kapitel meines "Meinungsbuches". Ich hoffe, wer auch immer das hier liest, dass es dir in irgendeiner Form gefallen hat. Oh und ich hoffe es sind nicht all zu viele Fehler in diesem Text. 

xx Loumoon

Opinions || Meinungen mit RechercheStories to obsess over. Discover now