Du fühlst nur Leere. Nichts regt sich in dir.
Du spürst keine Angst und keine Freude, keine Wut und keine Trauer.
Und dennoch ist da dieser Junge, der dir komplett den Kopf verdreht.
Eigentlich hast du dir versprochen, dich nie mehr zu verlieben und trotzdem denkst du jeden Tag an ihn.
Sobald du ihn siehst, fängst du an zu lächeln.
Depressionen hin oder her. Doch umso länger du ihn siehst, umso schmerzhafter wird es, denn du weißt, dass du ihn nie haben wirst.
Eigentlich ist es doch so: Wir lieben die, die uns nicht wollen und ignorieren die, die uns lieben.
Doch was soll das eigentlich alles?
Noch nicht mal 18 und erwachsen und schon hat man sein Leben satt.
Wie kaputt muss man sein, wenn man über jede einzelne Niederlage lacht, weil man weiss, dass es schlimmer kommen wird.
Einfach jeden Morgen wach werden und überlegen, warum man überhaupt aus dem Bett kommen sollte.
Danach immer die Maske aufsetzen, weil die eigene Fassade bröckelt und wieder und wieder versuchen den Tag zu überleben. Das Schlimmste ist, wenn du tausende Menschen um dich herum hast und dich trotzdem allein und verloren fühlst. Wann hört das endlich auf? Wann sind die Gedanken in unserem Kopf endlich still, sodass wir in Ruhe schlafen können?
Wann zeigen einem die Menschen, die man Freunde nennt, endlich mal, dass man ihnen etwas bedeutet?
Warum hat die Gesellschaft verlernt "Danke" "Bitte" und "Entschuldigung" zu sagen?
Klar, alles im Leben hat einen Grund, aber manchmal würde ich gerne den Grund erfahren.
Schließlich zerstören wir unsere eigene Welt!
Wenn wir nicht bald aufhören und die Gesellschaft sich nicht ändert, werden Depressionen bald soetwas wie Kopfschmerzen sein.
