Die Brille auf seiner Nase störte ihn. Er wusste schon gar nicht mehr genau warum er sie eigentlich noch trug. Und genau so wenig wusste er warum er immer noch mitten im Kreutzfeuer stand. Müde Atmete er ein und aus. Verstecken spielen war lästig geworden, ganz besonders deswegen weil niemand mehr nach ihm suchte. Es war scheinende doch keine so gute Idee eine Runde tot zu spielen und darauf zu warten das jemand seinen Verstand anschalten würde um ihn zu suchen. Denn momentan sah es mehr, als nur nach gähnender Leere aus. Eigentlich würde der alte Mann gerne mal wieder ein bisschen die Dämonen aufmischen. Diese allerdings arbeiteten wieder mit Valentine zusammen und dieser verhielt sich wie ein kleines beleidigte, wohl bemerkt, gefährliches Baby. Aber wenn er ehrlich sein sollte, niemand kannte mehr seinen Namen, Magnus war bei einem Attentat gestorben, das was ihm mehr als sein Leben bedeutet und immer bedeuten wird. Das Problem an der ganzen Sache war nur das Rexus leider herausfinden musste das sein Leben auf dieser Erde ewig andauern würde. Selbst wenn die Zivilisation ausgesporben wäre, würde Rexus immer noch umher wandeln. Aber da sich seine Langeweile nicht zügeln ließ musste er ein wenig die neue Welt erkundschaften. Das was er von seinem Haus aus sehen konnte die Jahrhunderte über war beeindruckend. Genau vor ihm hing ein Gemälde, ein wunderschönes Gesicht lag auf dem alten Papier, er hatt dies für Magnus zu seinem Geburtstag machen lassen. Er vermisste ihn mehr als alles andere, er wäre am liebsten bei ihm, würde ihn gerne noch in seine Arme schließen ohne die Absicht ihn jemals los zulassen.
Nun stand er auf irgendeiner der Untlerweltler Party. Die Musik war ihm keines Wegs fremd, auch wenn er sich abgeschottet hatte, wusste er zum Beispiel wie man ein Handy mir Touch Screen bedient. Mit erhobenem Haupt lief er durch die schwitzende Menge, immerhin durfte man den Großteil ja nicht Meute nennen. Ganz besonders die Vampire, die hassten es wenn jemand es auch nur versuchte sie als Gottes Dreck zu beleidigen. Der Blick des schwarz Haarigen flog weiter durch den Raum, bis seine Augen jemanden erblickten. Jemanden von dem er glaubte er sei tot. Erst stieg Wut in ihm auf, warum hatte er es nicht geschafft zu schauen ob Rexus noch lebe? Denn er hatze jeden Zentimeter nach Magnus gesucht. Oder hatte er schon längst einen neuen Zeitvertreib? Zuviele Gedanken für im grunde genommen nichts. Denn nun verwandelte sich seine Wut in Stolz, Trauer, Verständnis und Dunkelheit. Auch wenn er niemand außer Magnus wusste, konnte Rexus ein paar Dinge mehr, als andere Wesen. Er war zwar ein Shadow Hunter aber er war auch ein Hexenmeister. Und das nicht gerade einer derer die man auf die leichte Schulter nahm, denn Rexus war DER älteste Shadow Hunter und DER mächtigste Hexenmeister. Er konnte jeden Spruch aus dem weißen Buch im Schlaf aufsagen. Schnurstracks lenkte er den Weg zu Magnus ein, was vielleicht ein bisschen töricht erschien, aber er konnte nicht anders, er musste." Magnus Bane.", mit herausgestreckter Brust und einem entschlossenen Blick stand nun Rexus vor Magnus. Erst interessierte sich der Hexenmeister nicht einmal für den neuen Gast der kleinen Veranstaltung. Doch als seine Gesellschaft verschwand und sein Kragen in einer wohlbekannten Hand lag, sah er auf. Auf einmal war es still, die Gäste feierten ihre Party ohne jegliche Mühe weiter, bloß in einem anderen Fenster." Rexus......?", nun verschlug es ihm die Sprache, denn ohne Zweifel stand sein geliebter vor ihm, den er allerdings nicht mehr liebte. Doch Rexus wusste das, als er ihn sah wurde ihm klar das er jemanden neues gefunden hatte." Also bin ich der einzige der keine Lust auf Kinderspiele hat? Finde ich belustigend und wenn es dich beruhigt, deinen neuen geliebten werde ich wahrscheinlich nicht einmal anfassen. Das einzige was mich wirklich interessiert ist, wann hast du aufgehört Magnus zu sein? Oder um die Frage besser zu formulieren , habe ich einen Mann geliebt der alles nur als ein Spiel sieht, eine Chance um Trophäen zu sammeln, ungeduldig um vielleicht ein wenig zu warten oder zu suchen und warst du wirklich die Person die ich kennen gelernt habe?", seufzend ließ er Magnus los, das war nervig, oder er ist in der einsamen Zeit vereinsamt. Mit einem kurzen Gedanken an die Party und diese war wieder voll im Gange." Viel Glück mit Alec. Und ich schwöre dir, wenn du ihn nur benutzt erlebst du mehr als nur dein blaues Wunder.", noch ein paar Worte vor sich hin murmelnd machte der alte Knochen auf dem Absatz kehrt um irgendwo anders hin zu gehen, aber alles war besser als Magnus und sein Lover.
Magnus verstand die ganze Situation überhaupt nicht, er war eher mehr verwirrt und verstört. Schnell zückte er sein goldenes Smartphone um irgendjemanden anzu rufen, egal wer es war, solange sich die Person mit der ganzen Situation auskannte. Also rief er einfach Luke an und betete das der Wolf sein Handy bei sich trug. Er hatte Glück das er ihn nicht bei einem seiner Rufeltreffen erwischte und der Mann tatsächlich abnahm." Luke ich bin verwirrt. Kennst du irgendjemanden der vielleicht Rexus noch kennt. Denn ich glaube, ich habe ihn soeben gesehen.", der Wolf am anderen Ende der Leitung versuchte den aufgewühlten Hexenmeister zu beruhigen, auch wenn ihm das mit seinen eigenen Worten nicht gelingen würde, aber er versuchte es." Clrays Mutter hat mir schonmal etwas von dem Mann erzählt. Sie sagte er sei eines der mächtigsten Wesen der Welt und anderer Welten. Aber sie meinte er soll gutmütig gewesen sein, vielleicht suchst du ihn und redest mit ihm? Vielleicht klären sich dann.......", Magnus sprach dem Wolf mitten in den Satz, er kannte nur die Legende, die Legende von Rexus. Doch das half ihm nicht weiter. Keiner kannte den Mann besser als er selbst. Er hatte sich verändert, nicht äußerlich sondern innerlich. Früher hätte er sich vor Magnus gestellt und hätte ihm die Hölle unter seinem Hintern heiß gemacht. Doch nun war er so ruhig, zu ruhig. Das hieß nur, das etwas schlummerte was auf eine böse Art und Weise wieder kommen würde." Du verstehst das nicht, er war mein geliebter im 18. Jahrhundert. Nun stand er vor mir und wusste genau wer mein geliebter in diesem Jahrhundert war. Er wird aus sich heraus brechen, ich weiß was er für eine Person ist. Und das was ich gesehen hatte schmerzte mich mehr als ich es zugeben wollte. Aber ich liebe doch Alec. SCHEISSE.",
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Die Hoffnung
FanfictionEs war das Ende des 18. Jahrhunderts. Magnus saß mit seinem geliebten auf dem Balkon seines Hauses und sah ihm in seine perfekten Augen. Sein lächeln ließ sein Herz Purzelbäume schlagen. Er ergriff die Hand von Rexus und wusste genau das ihn nichts...
