ON HOLD| Pia Jackson ist ein 17 Jähriges Mädchen.
Sie ist nett, höflich, hilfsbereit, bescheiden und vor allem ist sie hübsch, auch wenn sie das nicht immer einsehen will.
Ihr Wunsch ist es: Ein halbwegs 'normales' Leben zu führen.
Denn ihr Leben is...
Ich quäle mich aus meinem großen, gemütlichen King-Size-Bett und wische mir den Schlaf aus den Augen.
Noch etwas verschlafen tapse ich in mein Badezimmer, was gleich an mein Zimmer angrenzt. Ich führe meine normale Morgenroutine durch und betrete dann meinen begehbaren Kleiderschrank, um mir etwas zum anziehen zu suchen. Was soll man den da auch sonst machen?
Nach langem stöbern entscheide ich mich für eine schwarze skinny Jeans mit Löchern, eine weiße Bluse, eine schwarze Lederjacke und schwarzen Boots.
Nach dem ich mich angezogen hatte, schnappte ich mir mein Tasche und ging die Treppen vom dritten Stock in den Zweiten, von dort in den Ersten bis ich endlich in der Küche ankam.
Für zwei Personen ist diese Villa eindeutig viel zu groß.
Unten in der Küche sitzt mein Vater bereits am Tisch und ließt in seiner Businesszeitschrift.
Wenn ihr euch jetzt wundert wo meine Mutter ist? Sie ist schon vor zehn Jahren gestorben. Und Geschwister habe ich nicht.
Dafür aber eine kleine Cuisine 'Elisa', sie ist gerade einmal fünf Jahren alt, kommt uns aber Trotzdem sehr oft besuchen da ihre Eltern genau wie mein Vater sehr oft auf Geschäftsreisen sind. Dann kann es schonmal sein, dass Elisa für zwei Wochen bei mir ist. Und so lange ich in der Schule bin passt dann unsere Haushälterin 'Nancy' auf sie auf.
Ja ich gehe immer noch zu Schule! Ich will mein Abitur machen und später mal Psychiaterin werden.
In meiner Freizeit singe ich sehr viel und betreibe sehr viel Reitsport, ich habe sogar ein eigenes Pferd namens Malika.
Sie ist schwarz wie die Nacht mit einem weißen Abzeichen auf der Stirn.
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Manchmal habe ich das Gefühl, Malika ist neben Jana und Ole meine einzigste richtige Freundin ist.
Ich bin zwar an der ganzen Schule sehr beliebt aber das sind alles keine richtigen Freunde.
Ich habe immer das Gefühl sie wollen mich einfach nur ausnutzen!
Jana und Ole kenne ich schon mein ganzes Leben lang, sie halten immer zu mir und ich kann mich immer auf sie verlassen.
„Na gut Geschlafen?" fragt mein Vater über seine Zeitschrift hinweg und nahm ein schluck seines Kaffees.
„Wenn man die Stelle mit dem Wecker wegnimmt, dann eigentlich sehr Gut!" antworte ich nehme mir ein Brötchen.
„Das ist schön, ... du ich habe heute keine Termine was hältst du davon wenn wir mal wieder was zusammen unternehmen? " fragt er hoffnungsvoll und blätterte auf die nächste Seite seiner Zeitschrift.
„Ja wieso nicht!" „Gut dann hole ich dich nach der Schule ab, und dann können wir ja mal wieder zusammen ausreiten, oder nicht?"
Ja ihr habt richtig gehört nein Vater kann auch Reiten, zwar nicht sehr gut, aber er bleibt auf dem Pferd. Das ist ja schließlich das wichtigste!
Als Antwort nicke ich nur heftig und kaue weiter auf meinem Brötchen herum.
„Mist! Ich glaube du musst jetzt los! Ich fahre dich!" rief mein Vater plötzlich.
Ein Blick auf die Uhr, die über der Tür hing sagte mir, das der Unterricht in fünfzehn Minuten anfängt. Scheiße!
„Komm los, wir nehmen den weißen Aventador !" scheuchte er mich aus der Küche.
Auf dem Flur schnappte er sich die Schlüssel für den Supersportwagen und lief dann dicht gefolgt von mir nach draußen.
Auf dem Vorplatz unsere Villa standen viele Autos, sehr viele Autos. Mein Vater war Sammler und fuhr nur einige von ihnen, es waren trotzdem zu viele wenn man mich fragen würde. Doch es war sein Geld und er konnte es investieren wie er wollte.
„Wo habe ich ihn den Gestern gepackt? " murmelte er mehr zu sich und ließ sein Blick über die Autos schweifen.
„Papa du bist gestern noch nicht einmal den Aventador gefahren!" meinte ich und verschränkte die Arme vor der Brust, während auch ich mich nach dem schneeweißen Lamborghini Aventador umsah .
„Da steht er ja!" rief nein Vater aufeinmal und deutete hinter einen schwarzen Porsche, mit einem roten Streifen, der horizontal über die Motorhaube lief .
Eilig stiegen wir ein und mein Vater ließ den Motor laut aufheulen . „Wie ich dieses Geräusch liebe!" murmelte mein Vater und fuhr eilig von Hof.
Nach endlosen zwanzig Minuten, hält der Aventador entlich vor dem Gymnasium, auf das ich gehe. Es liegt mitten in Berlin und dar unsere Villa eher am Rade von Berlin liegt, muss ich schon etwas länger fahren.