"Mara,wach auf!"
"Mara." sagte eine mir bekannte Stimme flehend. Langsam öffnete ich meine Augen und sah in strahlend blaue Augen, die mich besorgt musterten.
Diese Augen würde ich immer wieder erkennen, Liam.
"Was ist den los, Liam?" fragte ich verschlafen.
Er kratzte sich am Nacken.
"Wir haben Besuch."
Ich stand von meinem Laubbett auf und sah duzend von Beißern um uns herum. Ich wurde sofort panisch und schaute mich um, in der Hoffnung irgendwo ein Schlupfloch zu finden, doch es war Hoffnungslos, wir waren in der Falle.
"Scheiße, Liam. Was machen wir jetzt?" fragte ich ihn panisch.
"Beruhig dich, wir finden einen Weg" "Ach wirklich? Wie ich sehe, sind wir in einer Falle!" schrie ich ihn an.
Ich sah wie ein Beißer auf Liam zu getorkelt kam. Ich nahm mein Messer aus meinem Waffengürtel und warf es in den Kopf des Beißers. Liam dreht sich geschockt um und sah wie der Beißer umkippt.
"Danke" sagte er.
Ich nickte bloß und ging auf den Beißer zu und nahm den Griff des Messer und riss es schmatzend aus den Kopf des Beißers. Es spritze Blut aus dem Kopf und spritze damit meine ganze Hose voll.
Ich ging zurück zu meinem Rucksack und legte ihn um meine Schultern. Ich schaute mich nochmal um und sah dann unsere Rettung vor uns. Ich schnappte mir die Hand meines besten Freundes und führt ihn zu den nächst gelegenden Baum.
Ich schaute Liam fragend an und er nickte bloß. Also fing ich an zu klettern, ich kletterte weit hoch zu einem Ast der Dick genug war um unser beider Gewicht tragen zu konnte.
Ich setzte mich auf den Ast, und wartete bis Liam oben war. Er setzte sich neben mich und dadurch knackste leicht der Ast, aber er brach nicht.
Ich schaute hinunter und sah über 50 Beißer die um den Baum herum torkelten. Die meisten waren völlig zerfetzt, die Hautfetzen hingen ihnen überall hinunter, und dann noch das hässliche räucheln. Ich schaute hinüber zu Liam.
"Was sollen wir jetzt machen?" fragte ich verzweifelt.
"Ganz Ehrlich, ich weiß es nicht" sagte er.
Ich schaute ihn weiter an und überlegte, was wir machen könnten.
Doch mir viel nichts ein, so tief waren wir noch nie in der Falle. Bis jetzt sind wir immer gut durch gekommen. Doch jetzt weiß ich einfach nicht mehr weiter.
Ich bewegte mich leicht auf den Ast, und das gab ihm dann den Rest, den er brach zwischen mir und Liam durch, und meine Seite fiel runter.
Dadurch fiel ich unsanft auf den Boden, ich spürte wie mir warmes Blut über Gesicht floß, und wie mir langsam schwarz vor Augen wurde. Ich blinzelte die Dunkelheit, weg und versuchte so schnell wie möglich aufzustehen, den die Beißer kamen auf mich zu. Als ich dann stand, nahm ich mir mein Messer und stach in die Köpfe ein. Das Blut spritze auf mein Gesicht doch, ich machte weiter bis ich ein Weg hatte, um sie von Liam wegzubringen.
"Liam, Ich lenk sie ab und du bleibst bitte, wo du bist. Ich komme zurück und hol dich dann ab" schrie ich ihm hoch.
Ich stach den nächsten Beißer in den Kopf der auf mich zu getörkelt kam.
"Pass auf dich auf, Ich hab dich lieb" "Ich dich auch"
Das machen wir immer, wenn wir uns trennen, das ist so unsere Verabscheidung, auch wenn ich von uns Beiden die Optimistin bin, und denke, dass wir uns immer Wiedersehen, machen wir das trotzdem.
"Hey, hierher." schrie ich und bewegte mich rückwärts.
"Hier gibts Frischfleisch!" rief ich, wodurch ich die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, und sie mir folgten.
Ich fing an vorwärts zu gehen, doch ich übersah eine Wurzel und fiel über sie. Mein Knöcheln fing an zu pochen und zu schmerzen.
"Verdammt." fluchte ich, doch ich rappelte mich auf und wollte los laufen, doch mein Knöchel verhinderte dies, doch ich humpelte schnell weiter.
Manchmal stach ich einen Beißer in den Kopf, wenn er mir zu nahe kam. Ich könnte zwar auf sie schießen, aber dann müsste ich in Kauf nehmen, dass noch mehr kommen, und dass möchte ich jetzt ganz bestimmt nicht.
Ich hatte sie jetzt weit genug von Liam weggebracht, deshalb verzog ich mich hinter einen Busch. Ich holte aus meinem Rucksack, eine Eieruhr raus, und stellte sie auf eine Minute, und schmiss sie dann in eine andere Richtung, und wartete auf das Klingeln.
Die Beißer wurden auf die Uhr aufmerksam, und gingen auf das Geräusch zu.
Ich hingegen humpelte aus dem Busch, und versuchte so leise wie möglich abzuhauen, doch es war nicht so leicht, mit einem wahrscheinlich geprellten Knöchel.
Ich humpelte so schnell, wie es mein Knöchel erlaubte, und schaute das ich nicht über etwas stolperte. Doch auf einmal zischte ein Pfeil an mir vorbei, in den Kopf eines Beißers der auf mich zugetörkelt kam. Ich schmiss mich zu Boden, und sah auf einmal alles verschwommen, und das Schwarz vernebelte mir meine Sicht. Ich versuchte es wegzublinzeln, doch dieses Mal blieb es erhalten.
Ich bewegte meine Lippen zu einem "Ich hab dich lieb Liam, pass auf dich auf", und machte mich auf mein Ende bereit. Doch ich hörte wie Schritte sich näherten, und wie Körper auf den Boden fielen.
"Sind sie wach?" fragte eine raue Männerstimme.
"Bitte, rettet meinen Freund, er heißt Liam, er ist in der Richtung, wo ich hingerannt bin, er sitzt auf einem Baum." lallte ich und wurde von dem Schwarz eingehüllt, sodass meine Gliedmaßen gelähmt und ich bewusstlos wurde.
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Undead ➳ R.G ✔
Fanfiction[Ist überarbeitet!] Mara hatte schon viel erlebt in ihrem Leben, doch diese Zombieapokalypse schmiss sie vollkommen aus der Bahn. Erst verlor sie ihre Eltern, dann ihre beste Freundin und dann auch noch die kleine Schwester ihres besten Freundes...
