Es gab schon immer eine Kluft zwischen Arm und Reich. In der damaligen Zeit sowie auch in der heutigen, auch wenn es nicht mehr so schlimm sein mag wie im früheren Zeitalter, wo die Reichen nahezu genauso viel Mitspracherecht hatten wie die Kirche.
Dennoch existiert noch immer ein riesiger Spalt zwischen den zwei Welten von Arm und Reich. Dass es die eigene Schuld ist, wenn man auf der Straße landet ist heutzutage die Einstellung vieler Menschen der normalen Gesellschaft. Manche beachten nicht einmal Obdachlose oder Bettler, sie ignorieren sie, weil sie „der Abschaum der Gesellschaft" sind. Dennoch ist ihnen eines nicht wirklich klar.
Viele Menschen landen heutzutage auf der Straße. Es kann viele Gründe haben. Drogen- und Alkoholabhängigkeit, die Firma bei der man betätigt ist geht Pleite. Es gibt mehrere Arten an Obdachlose. Die, die Obdachlos werden weil sie Abhängig sind, und die die Abhängig werden, weil sie Obdachlos sind. Das Leben auf der Straße verändert einen. Nach vier Monaten und wenn man sich schon aufgegeben hat, sieht man mittlerweile Kränklich aus, man hat tiefe Wunden an den Händen und Schorf im Gesicht. Manche Arme nehmen sich sogar das Leben.
Und die Obere Gesellschaft hat es leichter als die Normale Gesellschaft, sie haben viel Geld, ein großes Haus sowie ein guten Beruf.
Doch viele denken nicht daran, dass das Leben als eine reiche Person auch nicht immer schön ist. Es ist wichtig ein Workaholic zu sein, sich nicht im Beruf schleifen zu lassen. Es ist wichtig, dass man sein Ansehen in der Nachbarschaft behält, wichtig, dass die harte Wahrheit nicht ans Tageslicht kommt. Die Zukunft der Kinder wird bereits vorausgeplant, sie müssen viele Erwartungen erfüllen und dürfen in der Öffentlichkeit nicht Negativ auffallen.
Als eine reiche Person kann man auch nicht glücklicher sein als eine Arme.
Chapter O1
„Uzumaki! Sehe ich das richtig, dass Sie in meinem Unterricht schlafen?!"
Ich blickte zu meinem besten Freund, der zwei Tische vor mir saß und musste mir ein kichern unterdrücken. Das blauäugige Mädchen neben mir seufzte genervt und schlug sich mit ihrer Hand unüberhörbar auf ihre Stirn.
„Naruto Uzumaki!", unser Chemielehrer Oroshimaru schlug sein Buch, was er die ganze Zeit über in der Hand hatte, wütend auf das Lehrerpult hinter dem er stand. Doch dies störte den blonden Chaoten nicht, denn er schnarchte lauter als vorher. ,,So eine Dreistigkeit! Bei Oroshimaru-Sensei einfach einzuschlafen!", krächzte eine unbedeutende, nervige Stimme im hinteren Teil des Klassenraumes.
„Also echt. Naruto sollte sich mal angewöhnen, rechtzeitig seine Konsole auszumachen...", seufzte Ino erneut auf. Ich musste grinsen, denn sie wusste genauso wie ich, dass Naruto sich niemals ändern würde. Naruto blieb Naruto, egal was passierte. Ich blies meine Wangen auf und schaute zu unserem gereizten, sowie auch frustrierten Chemielehrer. Wäre man jetzt in einem Cartoon oder Anime, könnte man sehr deutlich die Wutader an der Stirn sehen. Ich schmunzelte. Oroshimaru fluchte irgendwas vor sich hin und massierte währenddessen sein Nasenrücken mit dem Zeigefinger und seinem Daumen. Bevor er wieder zum Sprechen ansetzen konnte, ertönte die Schulklingel und verkündete somit das Ende der langweiligen Chemiestunde. „Hört mir noch einmal kurz zu. Die Hausaufgaben findet ihr im Chemiebuch auf Seite 111, ihr braucht dazu euer Periodensystem.", verkündete Oroshimaru laut, während er grob die Tafel wischte und sich dann ans einpacken seiner Sachen machte. Ich sprang von meinem Platz auf und streckte mich ausgiebig. „Kyaaaaaaa"
„Musst du immer Geräusche machen, wenn du dich streckst?", schmunzelte meine beste Freundin, während sie sich ihre Tasche umwarf.
„Yori! Wir haben schon zu lange nichts mehr miteinander gemacht. Wie wäre es, wenn wir mal wieder Ramen essen gehen oder in ein Club gehen würden?"
Ich warf mir die Tasche um und verzog das Gesicht. „Ich würde ja gerne, aber meine Eltern meinten, ich soll mich sofort auf den Heimweg machen, sobald die Schule aus ist." Ino murrte enttäuscht. „Hey, die Prüfungen sind vorbei und eine kleine Auszeit kannst du dir doch nehmen oder? Sag doch einfach, du musstest ein bisschen länger bleiben, weil du von 'nem Lehrer um irgendwas gebeten wurdest?" Ich zuckte mit den Schultern, während ich zu Narutos Sitzplatz schlürfte. Ich bückte mich zu seinem Ohr hinunter und flüsterte: „Oh verdammt, wenn wir uns nicht beeilen, wird der Ramen ausverkauft sein!"
Wie so üblich, sprang Naruto auf und packte schnell und wild seine Sachen ein.
„Was?! Worauf warten wir denn noch?! Los, los, los! Wegen euch werden wir kein Ramen mehr bekommen, echt jetzt!"„Naruto, bleib locker. Du bist mal wieder bei Oroshimaru eingeschlafen und die Schule ist jetzt aus", kicherte ich und hielt Naruto am Arm fest, damit er nicht weglaufen konnte. Als ich mir sicher war, dass er es kapiert hatte, das wir ihn nur weckten mussten, ließ ich ihn wieder los.
„Was? Oh man ey. Ich hab schon die Prüfung vermasselt...", Naruto fasste sich auf die Stirn und seufzte, „Na, und wenn schon? Dann gehe ich halt jetzt mit euch Ramen essen!" Bevor Ino und ich widersprechen konnten, packte uns Naruto an den Armen und zog uns aus dem Klassenraum raus.
„Naruto, ich kann heute ni-"
„Ist mir egal. Jetzt habt ihr mich scharf auf Ramen gemacht, also müsst ihr mich jetzt auch Einladen!", unterbrach mich Naruto grinsend, „Außerdem haben wir schon lange nichts mehr miteinander gemacht, es wird mal wieder Zeit echt jetzt!"
Seufzend gab ich nach: „Okay. Aber nicht zu lange okay?"
„Jaja!"
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Poor or rich?
Fiksi PenggemarDas Leben als eine reiche Person ist auch nicht immer schön. Es ist wichtig ein Workaholic zu sein, sich nicht im Beruf schleifen zu lassen. Es ist wichtig, dass man sein Ansehen in der Nachbarschaft behält, wichtig, dass die harte Wahrheit nicht an...
