Das erste

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20.8.2019
Liebes Tagebuch,
Endlich ergibt das alles hier einen Sinn. Ich weiß jetzt auch schon wie ich sie am besten nennen kann: Steinmenschen. Diese Menschen ohne Emotionen, diese Menschen die auf alles und jeden Scheißen. Jetzt habe ich den wirklich perfekten Plan, wir wissen ja das der letzte nicht ganz ausgereift war... Wobei du weißt es ja gar nicht...
Ich habe vor nach jedem Opfer das Tagebuch zu wechseln, und liebes Tagebuch, du bist das zweite.
Also, der Plan ist folgender; Jeder dieser Arroganten Menschen hat es verdient zu leiden, so wie sie uns leiden gelassen haben, sie verdienen es nur dass selbe zu empfinden.
Bei Maria hat alles so gut funktioniert, ich wahr dort sofort beliebt und hatte sofort ihre Aufmerksamkeit. Alles was ich dann noch tun musste, ist leicht zu erklären, ich habe sie umworben, sie verführt, bis sie mir gehörte und dann, dann ließ ich sie fallen. Wie ein Klumpen Dreck kam sie am nächsten Tag zur Schule, ihr Zustand, Labil.
Doch das war erst der Anfang, danach wussten ja alle wie schlecht es ihr ging, jeder wusste was für ein emotionales Wrack sie wahr. Weißt du liebes Tagebuch, ein bisschen tat sie mir ja sogar leid, ein bisschen, ein ganz kleines bisschen. Weißt du, man muss sich mal vorstellen wie das ist, in einem Moment noch die beliebteste der Schule, als Freund den beliebtesten der Schule der dir Versprechen macht, dein Herz unter Kontrolle hat, aber dann, Puff. Illusion zu ende, Traum ausgeräumt. Und weißt du auch, liebes Tagebuch, was mit solchen Menschen geschieht? Oh ja, sie sind so verdutzt und verstört das sie nicht wissen was sie jetzt machen sollen. Dann ist es noch so viel leichter als vorher mit ihnen zu spielen und sie dazu zu bringen, dass zu tun, was du von ihnen willst. So leicht, so leicht. So schön, so schön War sie vorher. Hat ihre Mutter ihr denn nie gesagt das Schönheit vergänglich ist? Hat ihr das wirklich niemand beigebracht? Das Arme Kind, das Arme Kind, es starb so geschwind...

Ja liebes Tagebuch, das tat sie wirklich. Es War so leicht sie zur Brücke zu locken und sie dort in ein Gespräch zu verwickeln. Wie sie mich anschaute als ich es tat, sie war so erschrocken, so traurig und ihr Gesicht war mit den Spuren ihrer Wimperntusche überzogen, denn davor hatte sie geweint, als ich mit ihr redete, weinte sie. Wie ein kleines, erbärmliches Kind. Was nützt einem schon Beliebtheit oder Schönheit, eine schlanke Figur, wenn man dem Tod ins Auge blickt? Wenn man eine Brücke hinab stürzt, in einen eiskalten Fluss? Was nützt einem dann noch dass man schwimmen kann? Ein paar ihrer Knochen brachen beim Aufprall, das dumme Kind, warum landete sie denn auch auf einem Stein?

Das mit der Polizei war leicht, ein Kinderspiel. Sie glaubten mir das ich ganz traurig sei und was nicht alles, sie gingen von einem Selbstmord aus, das arme kleine Ding, ihre Psyche war ja so labil gewesen. Und ich? Wir zogen um, in eine neue Stadt, wo der nächste Steinmensch darauf wartet, zu Fall gebracht zu werden.

Schön das du hier bist ;) Ich hoffe doch das erste Kapitel hat dir gefallen, Kritik und Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen :)

HeartHunterDonde viven las historias. Descúbrelo ahora