Brief 1

79 7 10
                                        

Und als du gingst, ist irgendwas zerbrochen in mir. Etwas brach, brach so ohrenbetäubend laut. Weißt du was es war, Gabe? Es war mein Herz. Es ist gebrochen, in unendlich viele Teile und es wird nie wieder heilen. Denn der einzige, der es heilen könnte, bist du, aber du bist gegangen. Es tut weh an dich zu denken und doch würde ich am liebsten nie wieder etwas anders tun, denn niemand schafft es mehr mich so glücklich zu machen, wie du es getan hast und eigentlich will ich das gar nicht, weißt du. Ich will nicht, dass mich jemand so hält, wie du es getan hast. Ich will nicht, dass mich jemand so zum lachen bringt. Ich will niemanden, nur dich. Und irgendwie ist alles nur noch schwarz und weiß, seit du weg bist. Weißt du noch, wie wir über Farben geredet haben? Ich liebte grün. Es war nicht einfach grün für mich, es war mein Fleckchen grüne, duftende Sommerwiese in dieser grauen Welt aus Leid, Schmerz und Verrat. Ich konnte nicht verstehen, was du an schwarz hattest. Du sagtest immer, dass es von allen Farben so viele Töne gäbe, bei Schwarz jedoch nicht und das die Farbe noch einzigartiger machen würde, das schwarz so vieles ausdrücken könne. Mittlerweile verstehe ich es, obwohl viele sagen, dass es die Farbe der Trauer ist und doch ist schwarz so verdammt poetisch und ausdrucksstark wie keine andere Farbe. Früher lachte ich immer über deine Begeisterung, doch Zeiten ändern sich und weißt du, Gabe, schwarz ist meine Lieblingsfarbe geworden, seit du weg bist. Ich habe letzten Monat mein ganzes Zimmer schwarz gestrichen. Ich konnte das grün an den Wänden nicht mehr ertragen. Es wurde so erdrückend. Es schloss mich ein, die Erinnerungen an unsere vielen gemeinsamen Stunden hier, einfach alles wurde zu viel. Als meine Mutter dann von der Arbeit nach Hause kam und mein Zimmer sah, dachte ich erst sie würde mich anschreien, doch sie schaute mich nur müde an und schloss mich ganz fest in ihre Arme und da bin ich dann zusammen gebrochen, habe geschluchzt und geschrieben wie ein kleines Kind. Sie hat mich einfach nur gehalten und geschaukelt in ihren Armen, sie hat mich auf die Stirn geküsst wie du es immer getan hast. Irgendwie erinnert mich alles an dich, Gabe. Dann nahm sie meinen Kopf in ihre Hände und flüsterte mit glasigen Augen: "Alles wird gut, mein Schatz, alles wird gut", und auf wundersame Weise beruhigten mich ihre Worte und ich schlief in ihren Armen ein. Ich hoffe sie hat Recht und alles wird wieder besser und ich hoffe du schaust von oben auf mich herab und passt auf mich auf, wie du es immer getan hast. Gabe, du hast nicht nur den Namen eines Engels du bist einer, mein persönlicher Engel. Doch du warst zu besonders, du warst nicht gemacht für diese Welt und ich hoffe aus ganzem Herzen und mit allem was ich habe, es geht dir gut, da wo du jetzt bist.

In Liebe, Aleandra

-----------------------------------------------------------
Hey Guys,

Das war das erste Kapitel, ich hoffe es gefällt euch. Ich entschuldige mich schon mal im voraus für die ganzen Grammatik und Rechtschreib Fehler, die ich sicherlich machen werde.
Yeah, heute ist Montag wie wunderschön *hust, hust*.
Okay genug geredet. Bye Leute

Als du gingstTahanan ng mga kuwento. Tumuklas ngayon