Ich wachte plötzlich auf, als ich unsanft von meinem Sitz gerissen wurde. "Auf stehen, wir sind da.", brummte eine recht tiefe und dennoch raue Stimme. "Ja ja, ich steh ja schon auf.", murmelte ich noch immer etwas verschlafen, dennoch folgte ich der Masse aus dem Bus. Verwundert sah ich mich um, da es nur in eine Richtung ging. Am anderen Ende des Weges, wenn man anscheinend weg wollte, oder einfach nur aus der Gruppe raus, ging es nicht. Denn am Ende des Weges standen sie, diese stämmig aussehenden Pfleger. Sie beobachteten uns wie Vieh. Ich hörte Menschen, die entweder mit sich selber redeten oder die Krankenschwestern aus fragten, was nun mit uns geschehen werde. Doch diese Menschen erhielten nur ein beruhigendes: "Alles wird wieder gut, laufen sie einfach bitte weiter bis zu den Untersuchungszimmern. " oder ein "Es gibt kein Grund zur Sorge." In meiner Magengegend machte sich ein unbehagliches Gefühl breit. Vielleicht weil ich nicht wusste wo ich war und vor allem wieso ich hier überhaupt hier war. Dennoch folgte ich der Masse einfach in einen der vielen Räume. Wir wurden unterteilt in Geschlecht und Alter. Zum Glück war ich nicht wirklich alleine. Zwei weitere Mädchen kamen zu mir rüber und setzten sich neben mich. Wir blieben wortkarg, jedoch war es bei einem der Mädchen auch nicht weiter schlimm war, da diese immer wieder einschlief. Doch sie durch irgendetwas lautes im Raum immer wieder aufgeweckt. Es dauerte für meine Verhältnisse alles zu lange, denn langsam wurde mir das Geschrei, Geschluchzte und das lautstarke Weinen zu viel. Irgendwann wurde ich endlich untersucht, was ich allerdings merkwürdig fand, denn ich musste alle meine Wertsachen abgeben ehe ich neue Kleidung bekam. Mit dieser wurden ich mit den zwei anderen Mädchen runter gebracht. Wir stellten uns in einer Schlange an, wo wir dann auch noch diese Sachen aus ziehen mussten und somit vollkommen nackt wieder in den kalten Kellerflur traten.
