Schon seit Tagen hab ich ein komisches Gefühl, dass etwas schlimmes passieren wird, doch ich kann es mir einfach nicht erklären. Ich liege Nachts wach und denke an mein Leben zurück. Doch das darf mich nicht mehr ablenken, ich muss mich auf mein Abschlussjahr in der Schule konzentrieren, damit ich endlich aus dieser Stadt komme. Ich muss einfach Weg von den Menschen hier, von dieser Höllen gleichen Stadt. Die Stadt steht vermutlich zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, da ist es doch kein Wunder das so viele vom Diesseits ins Jenseits überschreiten. Doch daran zu denken wird auch nichts ändern. Ach ja die Schule, in der Schule bin ich ein niemand, einfach unsichtbar und unantastbar, außer bei einer Person bin ich wenigstens etwas Wert, bei meinem Lehrer. Er ist eigentlich der einzigste der mich in der Schule überhaupt noch beachtet und für den Rest bin ich unsichtbar. Während der Rest der Schule sich für die Liebesbeziehungen anderer interessiert, interessiere ich mich für das Leben ausserhalb dieser Stadt. Das Leben, ach ja das Leben, mein ach so gesegnetes Leben. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das mich irgendwas verfolgt, irgendetwas dunkles, gefährliches und beängstigendes. Auf dem Weg von der Schule nach Hause bemerke ich, das mich jemand verfolgt. Ich schau um mich herum und alles was ich sehe ist eine leere Straße. Als ich mich wieder umdrehe in Richtungen meines Hauses steht plötzlich ein Mann vor mir, der mich beinahe zu Tode erschreckt. Der Mann sieht mir in die Augen und in seinem Blick sehe ich etwas Todes ähnliches. Sein Blick zieht mich irgendwie tief in sein inneres. Ich sehe nur die Dunkelheit. Etwas nähert sich mir, dieses etwas kommt näher und näher, ich schließe meine Augen vor Angst. Plötzlich wurde es auf die Sekunde ruhig, als ich meine Augen wieder öffnete lag ich in meinem Bett und draußen war es schon Nacht geworden. Verwundert schaute ich mich zu Hause um, meine Eltern und meine Schwester waren nicht zu Hause. Danach legte ich mich wieder ins Bett, ich dachte an den Mann von vorhin, doch aus irgendeinem rätselhaften Grund erinnere ich mich nicht mehr an sein Gesicht. Ich frag mich, was nicht mit mir stimmt, bin ich vielleicht verrückt geworden. Ohne das ich groß darüber nachdenke, merke ich das ich Selbstgespräche führe. Wie dämlich kann man nur sein. Nach einer Weile schlief ich endlich ein, die ganze Nacht träumte ich von einer Tür die irgendwas anziehendes und magisches an sich hatte, diese Tür öffnete sich plötzlich. Doch ich konnte nicht sehen was hinter dieser Tür war, den als ich meinen Wecker klingeln höre wach ich auf, so blieb mir der Einblick in diese mysteriöse Tür verwehrt. Am nächsten Morgen ging ich wieder in die Schule. In der Schule sah ich hinter jedem einen Schatten, der bei jedem eine andere Farbe und Größe hatte. Manche umhüllte dieser Schatten, bei anderen war er klein und gräulich und wiederum bei anderen war er pechschwarz. Ich wusste nicht was mit mir los war und wieso ich auf einmal diese Schatten sehe. Zuerst dachte ich, ich träume noch, deshalb haute ich mir ein paar mal in meinen Oberschenkel und merkte das sich überhaupt nichts änderte. Voller Neugier ging ich in die alte Bibliothek, um über diese eigenartigen Schatten etwas herauszufinden. Doch wirklich hilfreiche Bücher fand ich nicht. Als ich bei den Regalen mit den Okkultismus-Büchern war, fiel mir ein Buch besonders in die Augen. Ich nahm das Buch, doch den Namen des Buches konnte ich nicht sehen, da es so verstaubt war, ich pustete den staub weg und fegte nochmal mit der Hand über das Buch und darauf stand "Der Auserwählte Gottes". Doch das Buch hatte ein Schloss und ließ sich deshalb nicht öffnen. Ich versuchte es mit Kraft doch es ließ sich trotzdem nicht öffnen, deshalb steckte ich das Buch einfach in meine Tasche und nahm es mit. Ich rannte so schnell wie möglich nach Hause, da ich diese grusligen Schatten überall sah und einfach nur meine ruhe haben wollte. Als ich durchgeschwitzt und außer Atem versuchte die Haustür aufzumachen hörte ich ein Geräusch, dass aus dem Haus kam. Aus diesem Grund öffnete ich die Tür ganz langsam und leise, lief auf Zehenspitzen in Richtung meines Zimmers, wo das Geräusch lauter wurde. Die Zimmertür stand einen kleinen Spalt offen, leise öffnete ich diesen Spalt, um so genug Platz zu haben ins Zimmer zu schauen. Doch im Zimmer sah ich niemanden, es war nur alles verwüstet und es sah so aus als hätte jemand was gesucht. Ich stand in der Mitte meines Zimmers und schaute alles genau an, um zu realisieren ob etwas fehlte, doch ich wusste nicht was. Abends als der Mond so schien holte ich das Buch was ich einfach mitgehen ließ raus und merkte dabei etwas, was ich zuvor noch nicht bemerkt hatte. Das Schloss konnte man nicht einfach mit einem Schlüssel aufmachen, denn das Schloss hatte eine merkwürdige Form. Es kam mir so bekannt vor als hätte ich etwas mit dieser Form schon einmal gesehen, dann erinnerte ich mich, ich hab einen Ring von meinem Vater bekommen bevor er spurlos verschwunden ist. Ich suchte denn Ring und öffnete damit das verschlossene Buch.
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Dark Cover - Umhüllt vom Schatten
Mystery / ThrillerZen ist ein unterdurchschnittlicher Junge, der von einem auf dem nächsten Tag dunkle Schatten bei Menschen sieht. Die Menschen sterben daraufhin, unter ihnen auch seine Familie. Daraufhin möchte er den Toden auf den Grund gehen, er begibt sich dabei...
