Kapitel 1

39 5 2
                                        

Das Internat Sherborne School ist seit 1957 das bekannteste und beste Internat in der ganzen Usa. Dort werden nur spezielle Schüler gefördert und ich darf genau heute auf das neue restaurierte Internat. Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Schon einige Berühmtheiten gingen auf dieses Internat. Meine Pflegeeltern übernehmen komplett alle Kosten. Zum Glück, muss ich sagen, denn es ist echt schwer einen Platz zubekommen, außerdem auch anstrengend dauerhaft die Zeit und das Geld aufbringen um den Platz im Internat zu behalten. Meine Pflegemutter Sally und mein Vater Sam haben eine eigene Firma, das heißt, sie verdienen echt gut Geld. Meine jüngere Pflegeschwester Penny leidet sehr darunter, dass ich nicht mehr Zuhause wohne, sondern im Internat lebe. Natürlich kann ich jeder Zeit wieder nach Hause kommen, aber es ist für meine Pflegeeltern eine große Entlastung, nur meine kleine Schwester zu erziehen. Ich gebe zu ich habe mich früher immer sehr oft in die Erziehung von Penny eingemischt und eine Weile deswegen sehr oft Streit mit Sally und Sam gehabt, aber dies ist jetzt Geschichte. Ich bin echt schon aufgeregt auf das Internat. Ob es Gruppenzimmer gibt? Oder doch Einzelzimmer? Hach, ich bin so aufgeregt. Naja, hoffen wir mal, dass ich freundliche Klassenkameraden habe und keine eingebildeten Schnäpfen...

Ich werde dann aus meinen Gedanken gerissen, der Taxifahrer schaut mich an, er hat wohl schon längere Zeit auf eine Reaktion von mir gewartet. Ich drücke ihm das Geld für die Fahrt in die Hand und steige aus dem gelben Taxi aus. Kurz darauf atme ich tief ein und aus. Ich gehe zum Kofferraum, um meinen Koffer und meine Tasche raus zu holen. Das Gebäude steht in voller Pracht 200 Meter von mir entfernt. Es ist eher Schlossartig und erinnert auf keinen Fall an ein Internat. Es ist rot-braun mit einem schräg Dach. Vor dem Internat ist eine große Treppe, die ca. 50 Stufen hatte. Drum herum sind Bäume, Büsche und Blumen angepflanzt. Es sieht im allgemeinen sehr gepflegt und freundlich aus. Ich gehe langsam auf das Gebäude zu. Meine langen blonden lockigen Haare schwingen hin und her, da ich leicht schief laufe, wegen der schweren Tasche, die ich um meine rechte Schulter gehängt hatte. Die Sonne scheint mir warm auf meine weiße Haut. Die meisten verwechseln mich mit einem Vampir, wegen der hellen Haut, aber jeder weiß, dass Vampire nicht existieren. Naja, zumindestens bin ich keiner, soweit ich weiß glitzere ich nicht in der Sonne. Tut mir leid, aber das musste sein, ich meine als wenn Vampire so schwul sind und in der Sonne glitzern, ich bitte dich! Langsam komme ich immer näher zu den Treppen und ziehe meinen Koffer immer hinter mir her. Ich sehe andere Leute, die ebenfalls mit ihrem Gepäck das Gebäude betreten oder einfach draußen sitzen, um das Wetter zu genießen. Die Stimmung hier war irgendwie...Naja, gezwungen würde ich sagen. Alles war ruhig, man hörte nur die Vögel zwitschern und einfach das getuschel von einigen Mädchen, die sich über die Jung unterhielten. Ungestört davon steuer ich den Eingang von dem Internat an. Ich hatte schon auf einigen Bildern im Internet das Gebäude und Grundstück gesehen. Es ist, jedoch größer als ich gedacht habe. Schon die Treppen lassen mich völlig fertig werden. Ich bin ja, eh nicht so eine Sportskanone, eher das Gegenteil davon, aber das ist meine Sache, trotz das ich wenig Sport mache und weniger auf meine Ernährung achte, bin ich relativ dünn. Ich meine ich habe Kleidergröße 34, also kann ich da nicht meckern. Ich nehme einfach nicht zu, trotzdem habe ich Arsch und Titten im Gegensatz zu anderen Mädchen die übertrieben dünn sind und nichts von beidem haben. Da wünscht man sicherlich, dass man 1 oder 2 Kilogramm mehr auf den Hüften hat, also so kann ich mir das zumindestens vorstellen.

Als ich dann endlich in der Eingangshalle angekommen bin, sehe ich mich erstmal genau und gut um, es ist draußen eindeutig wärmer als hier drinnen, wie gesagt es wurde alles neu restauriert und anscheinend wurden auch Klimaanlage wie Wlan-router eingebaut, dies erkannte ich zumindestens als ich auf mein Handy schaute um nach zugucken, ob mir irgendwer geschrieben hatte. Man hatte hier keinerlei Empfang, nur offenes Wlan, was ich echt cool finde. Ich komme wohl genau richtig in das Gebäude, da sich ein Mann gerade ans Mikrofon stellt, was wie eine kleine Bühne aufgebaut ist. Er fängt an zureden und das gemurmel und getuschel hört von einen auf den anderen Moment auf und alle hören aufmerksam zu, Naja fast alle:,, Liebe Schüler und Schülerinnen, hiermit begrüße ich Sie herzlich bei der neu eröffnung unseres Internats Sherborne School. Ich bin Mister Winter Ihr neuer Direktor, falls sie Probleme oder Fragen haben, wenden Sie sich ruhig an mich, ich beantworte gerne Fragen und löste Ihre Probleme. Es gibt Einzelzimmer und jeder von Ihnen bekommt eine Nummer. Gehen Sie bitte zu den drei Mitarbeiterinnen zu meiner Rechten um Ihr Zimmer und Ihre Nummer zubekommen. Vielen Dank und eine schöne Eingewöhnungsphase." Die Stimmung war immernoch beklemmend, Naja sie war etwas aufgelockerter als draußen, aber ich denke das ist normal, weil einfach alle aufgeregt sind. Ich geh also zu einem der drei kleinen braunen Tischen. Vor mir saß eine ca. 40 Jährige mit rot-orangenen Haaren. Sie sieht sehr grimmig aus, wahrscheinlich läuft es in ihrer Beziehung oder beim Sex mit ihrem Patner nicht gut, aber das ist nicht meine Sache. Sie schaut mich an und sagt dann nur mit rauchiger , genervter Stimme:,,Name?" Ich sehe sie an und sage dann einfach:,, Holly Bringston" Die Frau schaut auf einer Liste nach und legt mit ein Armband mit der Nummer 13 ums Handgelenk. Es verschloss sich von alleine und sie sagt:,, Stock 1 Zimmer 13, du musst das Armband auf die Platte an der Tür legen und deine Tür geht auf." Ich nicke kurz und gehe mit meinem Gepäck zum Ende der Eingangshalle, dort waren einige andere Jugendliche um die Treppe zu den Zimmern hoch zu gehen. Ich warte darauf, dass es leerer wird um ebenfalls mein Zimmer aufsuchen zu können. Ich laufe in den ersten Stock und gehe in den ersten Flur. Nach einiger Zeit finde ich Zimmer 13, weit abgeschottet von den anderen Zimmern. Ich lege mein Armband auf die Platte und die Tür öffnet sich. Ich trete in das Zimmer und schließe die Tür hinter mir. Das Zimmer ist schwarz weiß eingerichtet ein weißes Bett und schwarze Möbel. Ich lege meinen Koffer vor den Schrank, der auf der anderen Seite vom Bett steht. Meine Tasche lege ich auf das Sofa, das am Fenster steht. Ich lege mich erstmal aufs Bett, es ist echt gemütlich.

Nummer 13Where stories live. Discover now