9. Der letzte Tag in Mullingar

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Heute ist unser letzter ganzer Tag in Mullingar. Morgen würden wir abreisen, ich werde Nialls Familie sehr vermissen. Heute war es ein wenig wärmer als sonst, deswegen beschlossen wir mit der ganzen Familie zum Strand zugehen.

"Und ist das Wasser schön kalt?", fragte ich Niall, der sich getraut hatte ins Wasser zu gehen.
"War schön warm."
"Ach echt?", ich schaute ihn überrascht an.
Er nickte und hob mich hoch. "Was soll das werden, Niall?"
"Ich wollte dich mit ins Wasser nehmen.", er lächelte mich an und rannte mit mir im schlepptau richtung Wasser.
"Warte, was?"
Wir waren am Wasser angekommen und er schmiss mich rein.
"Niall, du Idiot. Das wirst du noch bereuen. ", sagte ich und sprang auf seinen Rücken.
"Und wie? In dem du mich Tag und Nacht quälst?"
"Vielleicht.", ich zuckte mit den Schultern.
"Komm, wir gehen lieber wieder raus sonst passiert unserem Sonnenschein noch was.", und trug mich wieder aus dem Wasser.

"Es ist süß wenn du dir Sorgen machst."
Als wir wieder bei den anderen waren zog ich mir ein Top und eine längere Hose an.
"Alice, ich finde es echt schade das du uns morgen wieder verlassen musst. Ich habe dich wirklich ins Herz geschlossen.", sagte Maura.
"Du kannst uns ja mal in New York besuchen. Da ich in Zukunft eh mehr Zeit habe würden wir uns freuen."
"Niall, wann musst du wieder auf Tour?"
"In einem Monat. Ich würde aber lieber bei Alice und meinem Sonnenschein bleiben."
"Ich vermisse euch jetzt schon."

"Theo, dich werde ich am meisten vermissen.", sagte ich und lächelte ihn an.
"Ich will aber nicht das du gehst."
"Ich muss aber! Ich muss mich noch um meine Jobs kümmern. Da ich das bald nicht mehr machen kann."
"Und wieso?", ich musste lachen. "Weil ich bald eine ganz große Kugel vor mir herschieben werde."
"Du kannst sie ja dann abstellen." "Nein, so einfach ist das nicht. Du kannst ja auch mal vorbei kommen."
Ich legte meinen Kopf auf Nialls Schulter.
"Ist dir kalt?"
"Ein wenig.", er legte mir eine Decke auf den Rücken.
"Danke, ich weiß nicht was ich ohne dich tun sollte.", ich nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn.

"Iiihhhh...", Niall und ich fingen an zu lachen.
"Glaub mir Theo, eines Tages wirst du auch jemanden finden." "Nein, ich werde meinen Teddy heiraten. Aber... Onkel Niall wie kriege ich ein Mädchen?"
"Schau ihr in die Augen und sage 'Hey, Niall Horan ist mein Onkel.'" Ich musste lachen. "Und bei unseren Kindern? Heißt das dann 'Hey, mein Dad ist Niall Horan'"
"Wenn es ein Mädchen ist 'Hey, meine Mum ist die wunderschöne Alice Swan'", lächelte er mich an.

"Bobby, wann blühen hier die Blumen am schönsten?", fragte ich.
"Im Frühling, besonders im März."
"Wir könnten ja im März heiraten.", lächelte ich ihn an. "Ja, das ist keine schlechte Idee."
"Es wird langsam kalt, es wäre besser wir gehen langsam nach Hause.", schlug Maura vor.
"Ja, sollten wir wohl besser tun.", wir packten unsere Sachen und liefen hoch zu den Autos.

"Greg, es war schön dich mal kennengelernt zu haben.", sagte ich und umarmte mich.
"Denise du musst mich unbedingt mal mit Theo in New York besuchen.", auch sie umarmte mich.
"Macht's gut.", ich stieg ins Auto zu Niall, Maura und Bobby.

Wieder zu Hause - Mullingar, Irland

"Schatz, ich fange schon mal an die Koffer zupacken."
"Überanstrenge dich nicht."
"So schwanger bin ich nun auch wieder nicht.", sagte ich und verschränkte meine Hände in seinen Nacken.
"Aber bald!", er küsste mich und gab mich frei. "Soll ich dir helfen?"
"Nein, das passt schon.", und ging die Treppe hinauf.

Als ich etwas aus dem Schrank holte flog ein Schuhkarton runter.
Er war schön verpackt und drauf stand 'Für Alice und meinen kleinen Sonnenschein'.
Ich öffnete den Karton und drinn waren ein paar kleine Babyschuhe. Daneben eine Karte. Ich öffnete die Karte.

'Liebe Alice,
ich hoffe du hast die Schuhe gefunden. Ich bin überglücklich das es bald ein kleines Du und ich gibt. Danke. Niall ♥'

Ich fand das so süß, dass ich weinen musste.
Ich lehnte mich ans Bett an. Langsam fing ich an nicht aus Freude zu weinen, sondern aus Trauer.
Ich hielt einen kleinen Babyschuh in der Hand, als es an der Tür klopfte und sie sich öffnete.
"Alice, ist was passiert?", fragte Niall, der die Tür hinter sich schloss.
Ich schüttelte den Kopf.
"Wenn du so weinst ist was! Das weiß ich.", er setzte sich neben mich auf den Boden.

"Was ist los?"
"Ich weiß nicht was ich ohne dich machen soll."
"Ich bin doch noch da."
"Ja, noch. In 1 Monat nicht mehr. Was ist wenn mir was passiert?"
"Dir wird nichts passieren. Außerdem muss ich nicht mit auf Tour gehen."
"Doch, sie brauchen dich mehr als ich. Das wäre nicht fair."
"Wir können ja jeden Tag skypen, telefonieren oder so."
Ich nickte.
"Ruh dich aus, wir müssen morgen früh los. Ich räume weiter ein.", ich küsste ihn.
Ich legte mich auf's Bett und schlief ein.

Behind black doors 2 - Welcome to my new lifeWhere stories live. Discover now