Kapitel 1

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Alfred und ich sind unterwegs nach Transsilvanien. Mein Großvater Professor Abronsius ist bei irgendeiner Versammlung und Wissenschaftler. "Edith, warum machst du das eigentlich für deinen Großvater?" Ich  sehe ihn an und lächle. "Einfach beantwortet. Denkst du ich lass mir die Gelegenheit nehmen endlich auch was beizutragen bei der Forschung? Meine Mutter glaubt nicht an Vampire aber ich weiß etwas muss dran sein wenn mein Großvater schon so sehr davon überzeugt ist." sage ich Alfred und gehe weiter durch den Schnee und sehe erstmal zu das wir eine Unterkunft finden. Schließlich kann es schnell zu einem Schneesturm kommen. 

"Ja schon klar aber hätte er das nicht Alibori machen lassen können." Ich bleibe abrupt stehen und sehe ihn an. "Alibori?" frage ich ruhig nach. Alfred nickt und ich atme ganz tief durch. "Mein Großvater schickt vorher dich alleine als wie wenn er Alibori fragt! Alibori wird sicher nicht schon wieder einen Erfolg klauen!" Alfred zuckt zusammen als ich meine Stimme erhebe. "Verzeihung." sagt er eingeschüchtert und wir gehen weiter. 

Je dunkler es wird, um so eher höre ich schon die Wölfe Aktiver werden. Gerade bei so einem Winter sind sie sehr aktiv. Ich sehe mich um und versuche etwas in der Ferne zu sehen. Wir brauchen eine Unterkunft die uns vor der Kälte und den Gefahren der Nacht beschützt. Da sehe ich Rauch und ich hoffe sehr das es der Rauch aus einem Schornstein ist. "Na los folge mir." sage ich und wir gehen in diese Richtung. 

Der Schnee wird immer mehr und die kälte brennt bereits auf der Haut. Doch kaum sind wir auf dem Hügel sehen wir runter und entdecken ein Gebäude. "Tja, ich denke das muss für ein Paar Tage reichen." sage ich und Alfred sieht mich an. "Aber das ist doch ein Totales Kaff. Wie willst du hier mit der Forschung anfangen, wenn hier rein gar nichts nach Vampiren aussieht." Ich sehe ihn an. "Alfred, nur weil etwas den Anschein hat das es nicht hilfreich ist, kann es sehr hilfreich sein und Geheimnisse verbergen." erkläre ich ihm und beginne den Hügel runter zu gehen. 

Als wir die Tür öffnen kommt uns diese Wärme entgegen. Doch mir kommt noch was anderes entgegen. Ein strenger Geruch der aber sehr Wirksam gegen Vampire ist. Knoblauch. 

Das kann schon mal interessant werden. Alfred schießt die Tür und der Wirt kommt auf uns zu. 

Zotteliges Haar, ungepflegte Gestalt und ein Kugel runder Bauch. "Guten Abend, Mein Name ist Chagal. Wie kann ich euch zu diensten sein?" Ich sehe ihn an. "Wir bräuchten ein Zimmer für ein paar Nächte." Er nickt und sieht Alfred und mich an. "Ich nehme an in einem Doppelbett oder." Auf einmal zuckt Chagal mit seinen Augenbrauen und ich schüttle schnell den Kopf. "Nein, er ist mein Assistent. Wir sind kein Paar." Er nickt und korrigiert sich schnell. Dann sehe ich mich nochmal um. "Ich habe jedoch noch eine Frage." Er sieht mich an und ich sehe auf den Knoblauch der überall hängt. "Gibt es hier in der Gegend ein Schloss?" Chagal wird Augenblicklich bleich im Gesicht. "Ein Schloss. Ach was, nein. Hier gibt es kein Schloss und auch keine Windmühle." Dann wendet er sich an seine anderen Gäste. "Oder hat jemand von euch hier schon mal eine Windmühle gesehen?" Alle sind still bis auf einen der Reden wollte, doch ihm wird schnell der Mund zugehalten. "Äh- ja Sie sehen, keine Windmühle, kein Schloss nur einen Dorftrottel haben wir hier." Ich grinse Alfred an. 

Von wegen hier werden wir nichts Forschen können. Hier verheimlichen alle etwas.     

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