01 - Noctum Arcanum

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Das zwitschern der Vögel fing an und ich konnte es kaum realisieren so früh schon wach zu sein.
Ich fragte mich ob ein Morgen der so Früh begann, gutes oder schlechtes mit Sich bringen konnte...

Ungewollt stieß ich mich also aus dem Bett und begann meine tägliche Morgenroutine.
Diese beinhaltet Zähne putzen, Bett aufräumen, Frühstücken und ein kleiner Morgen Zauber.

Ja, richtig gehört. Ich zaubere nämlich nicht nur gutes Frühstück sondern bin auch eine gute Hexerin.
Ich nam mir also vor meine Wohnung mit einem Schutzzauber zu belegen, damit kein Wesen hier irgendwas anstellen kann.

„Custodia terrae, lumen vigila,
Umbrae fugiant, vinculum sigilla.
Circulus aeternum meum serva,
Per noctem et diem — tutela ferra.", flüstere ich und zünde langsam eine Kerze an.

Ich schliesse Fest die Augen und als ich Sie wieder öffne ändert sich die Flamme von Rot-Gelb zu Lila-Blau.

Das ist die Bestätigung dass mein Zauber funktioniert hat.
Also puste ich die Kerze aus und schnappe mir meine Tasche welche bereit ist für die Akademie.

Mit schnellen Schritten verlasse ich das Haus und laufe dahin. Fortgeschrittene Hexer können mit einem Zauber sich von Ort zu Ort teleportieren jedoch braucht das viel Übung und Macht.

So weit bin ich noch nicht, ist keiner von meinem Hexenzirkel.
Wir sind so gesehen noch Hexen in Ausbildung doch das wird sich bald ändern...

-

Angekommen bei der Akademie suchte ich sofort nach meinem Zirkel. Ich traf meine Mädels in der Bibliothek der Schule. Das war unser Geheimspot denn keiner unserer Mitschüler mochte die Bibliothek.
Die meisten Googelten ihren Lernstoff jedoch mochten wir es auf die Altmodische art.

„Du bist zu Spät.", murmelte Elena. Ihr langes braunes Haar trug sie heute Glatt und ihre dunklen Augen rollten sich schon da sie genervt war.
Ich kann Sie verstehen ich bin immer unpünktlich.

„Es sind nur 20 Minuten.", lächelte ich nur gelassen und setzte mich dazu.

Elena war ein sehr schlaues Köpfchen jedoch immer zu Faul etwas daraus zu machen. In ihrer Freizeit beschäftigte sie sich nur Magazinen in der Ihre Lieblingsschauspieler auftraten und sie liebte Fernsehen.

Bis jetzt hatte sie noch keinen Freund aber manchmal hatte ich das Gefühl sie verbirgt etwas. Sowas wie einen heimlichen Schul-Crush.

„Also ich finde wir sollten heute Schwänzen, ich hab gehört Damien ist nicht da. Dann habe ich nichts aufregendes mehr in der Klasse zu betrachten...", seufzte Maddy.

Maddy war unsere, flirty Hexe.
Schule war nicht so ihr Ding, Jungs hingehen? Total.

Momentan hat sie ihre Augen auf Damien gelegt.
Ein teuflischer Vampir dessen Vater wohl verwandte zu Dracula haben soll.

Ob das mit Dracula nur ein Tratsch ist weiss ich nicht, jedoch ist Damien sehr gefährlich. Das wussten alle.
Keinem von uns gefiel der Gedanke das Maddy sich von ihm verzaubern lies.
Eine Hexe und ein Vampir? Kann nicht gut enden.

„Ich hab dir doch gesagt hör auf diesen Jungen zu erwähnen.", murmelte ich und Maddy seufzte genervt.
„Hör auf mein Leben zu kontrollieren Katy!", zischte Sie danach und klatschte ihr Handy auf den Tisch.

Maddy hatte Pech schwarze lange Haare und Rehaugen in denen man sich verlieren konnte.
Ihre Haltung war immer Steif und Streng doch sie hatte eine Glasuhr Figur die jeden Jungen verrückt machen könnte.

„Leute, benimmt euch mal wir sind immernoch in einer Bibliothek!", sagte Drift.

Drift, unsere reizbare Hexe.
Sie ist jemand vor der man Acht geben sollte.
Harte Schale, weicher Kern ist bei ihr eher andersrum.

Sie kann der liebste Mensch sein, wenn du Sie provozierst dein größter Albtraum.
Obwohl sie keine hochrangige Hexe war hatten alle aus der Akademie Angst vor ihr.
Sie hatte Schwarze zerzauste Haare und ein sehr markantes Gesicht. Sie konnte keinen Jungen ausstehen und hasste es wie die Pest wenn wir über Jungs sprachen.

„Sorry, Drift", sagten wir alle in der Runde. Mein Blick fiel dabei auf Hayley.

Hayley unsere gut Herzige Hexe.
Sie hatte das Talent jedes Wesen auf der Welt mit jeglichen Zaubersprüchen aufspüren zu können.
Wenn Sie dich einmal im Visier hat wusste Sie alles über dich.
Kein Geheimnis und keine Person war vor ihr Sicher.
Ihre Rehbraunen Augen schauten dir in die Seele und ihre Braunen gewellten Haare waren eines ihrer schönsten Merkmale.

Was man über mich sagen konnte? Eine Fake-Blondine.
Ich liebte die Liebe, jedoch nach letztem Jahr konnte ich nicht mehr wirklich mich nach Liebe sehnen.

Cody, mein Ex ist mir mit einer anderen Hexe aus der Schule fremdgegangen und seitdem ich das erfuhr ist mir die Rosa-Rote Brille weg gefallen.

Mein Zirkel hatte Ihn aus der Schule beseitigt. Ich weiß bis heute nicht was meine Mädels getan haben. Es hieß nur er habe die Stadt verlassen und man hat ihn nie wieder gesehen.

„Also Girls, ich hörte von einem Buch welches sich das Noctum Arcanum nennt. Jeder Hexer versucht dieses Buch zu finden. Wer dies findet soll die Macht aller verstorbenen Hexen jemals in sich tragen können.", erzählte uns Hayley.

„Was soll uns das aber bringen?", fragte ich neugierig und plötzlich weiteten sich Drift's Augen.
„Na was denn wohl? Wir können all unsere Feinde eliminieren. Angefangen mit den Cassidy's.", sagte Drift.

Die Cassidy's waren ein mächtiger Hexenzirkel welcher sich uns gegenstellte.
Eines der Hexen schlief letztes Jahr mir meinem Ex. Ihr Name lautet Elaine.
Ausserdem haben Sie es alle auf uns abgesehen weil wir eine große Konkurrenz darstellen.
Sei es in der Akademie oder Privat.

„Kannst du mehr über dieses Buch heraus finden?", fragte Elena und Hayley nickte.
„Ich kann mal Damien fragen, er hat bestimmt hier und da mal was aufgeschnappt. Vampire haben ihre Ohren überall.", grinste Maddy.

„Okay, dann lasst in den Sprüche Kurs der in 10 Minuten anfängt. Wir treffen uns in der Klasse.", sagte ich und alle waren einverstanden.

Ich stand also auf und begab mich noch kurz auf den Weg zu den Frauen Toiletten.
Bevor ich dort ankam stieß mir jemand beim vorbei gehen gegen die Schulter.
Vor Schreck fielen alle meine Bücher aus meiner Hand und ich bückte mich sofort.

„Oh, tut mir leid.", hörte ich eine männliche Stimme.
Ehe ich mich versah waren meine Bücher aufgesammelt und ein Typ meines alters übergab mir meine Bücher.

Seine braunen Augen strahlten und er lächelte.
„Was ein Klischee.", sagte ich eher zu mir selbst als er Anfing zu lachen.
„Stimmt irgendwie...oh ich bin Mason.", stellte er sich vor.

„Katy." lächelte ich und er erwiderte mein lächeln.
„Schöner Name, kannst du mir eventuell zeigen wo ich das Zimmer mit der Nummer 204 finde?", fragte er und ich überlegte.

204 waren die Verwandlungskurse.
Ein Werwolf also.

„Die Treppe hoch und dann Rechts.", meinte ich nur und er nickte dankend.

„Danke Katy, ich hoffe man sieht sich bald wieder.", sagte er und ich nickte nur.

Als er verschwand lief ich also zu den Toiletten.
Doch was ich da antraf war, schockierend.

Es klebten überall Bilder von Maddy und Damien an der Wand wie sie sich küssten.
Halb Nackt!

Mit der Unterschrift von den Cassidy's.

Sofort zückte ich mein Handy und machte ein Bild von allem.
In unsere Gruppe schickte ich die Bilder.

Die Cassidy's erklärten uns hiermit den Krieg.

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